Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
8
Apr '08

Und trotzdem leihen sie ihm immer wieder Geld….

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Foto: dpa

“Verpickelt. Unsympathisch. Verlogen. Kriminell”. Alles Attribute – verliehen von Geschäftspartnern – eines zutiefst unsympathischen, großkotzigen Menschen. Und dennoch gibts auch heute noch genügend Leute, die ihm Geld in die Hand geben. Um es schnellstens zu verlieren. Lars Windhorst, ein Phänomen aus Ostwestfalen. Wie schreibt doch die “Financial Times”?

An Windhorst perlt alles ab. Seine geschäftlichen Pleiten. Seine Privatinsolvenz. Die Betrugsverfahren gegen ihn. Die schlechte Presse. Er gönnt sich wieder etwas: Neider berichten von 2000 Euro teuren Schuhen, Hotelsuiten für 25.000 Euro pro Nacht und Flügen in luxuriösen Privatfliegern. Im Berliner “Borchardt”, in dem auch Ex-Kanzler gerne speisen, lässt er sich bevorzugt in der Mitte des Raumes platzieren. Sehen und gesehen werden.

Im Neuen Rathaus…

Das diesjährige Psychiatrieseminar findet am Dienstag, 15. April, von 17.00 bis 20.00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses (Untergeschoss) statt. Unter dem Motto “Hoffen macht Sinn. Impulse zum Umgang mit psychischen Erkrankungen” wird der so genannte Recovery-Ansatz mit Vorträgen und praktischen Beispielen von Fachleuten und Betroffenen vorgestellt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger… sagt eine Pressemitteilung der Stadt Bielefeld.

Wenn da nicht eine Sekundenschnelle Assoziation zu Rathaussitzungen wäre. Aber nur ein Sekundenbruchteil….

Zweitligascouts auf Achse

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“Wismut Aue” hieß früher jener Fußballzweitligaclub aus Aue. Dieses Beobachterfahrzeug bog grad aus dem Trainingsgelände der Arm. Bielefeld. Plant man doch für die 2. Liga? Ach was. H.H. Schwick stellt sich der Wiederwahl als Präses. Wenn das kein gutes Zeichen ist……

Beim Betrachten des Lidl-Parkplatzes

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Seit der Rückkehr von der Insel, wo die beiden Discount-Kontrahenten räumlich sehr getrennt agieren und Lidl von den Kampener Reetdächlern ziemlich gemieden wurde, beobachten wir diesen Parkplatz des schwäbischen Spitzel-Discounters. Schräg gegenüber liegt der Konkurrent aus Essen. Wenn einer denkt, der Lidl-Parkplatz sei jetzt auch nur marginal leerer, täuscht sich gewaltig. Offensichtlich ist die Halbzeitdemenz der deutschen Discount-Käufer schon so fortgeschritten, das ihnen egal ist, ob sie bzw. die Mitarbeiter überwacht und bespitzelt werden. Da kann man der Inhaber-Familie Schwarz doch nur empfehlen: Public Spitzeling. Life-Übertragungen der großen Kameras über den Kassen und Verlosung der neuesten PIN-Nummern unter gleichzeitiger Erhöhung des Arbeitssolls der Mitarbeiter. Sag noch einer, ein Österreicher mit Schnauzbart hätte in Deutschland keine Chancen mehr angesichts der Stupidität der Masse. Meinetwegen kann jetzt auch wieder das Standardtotschlagargument kommen: “Ich hab doch nichts zu verbergen”. Ich schon. Z.B. meine Ec-PINS und noch einiges andere, das weder Lidl noch den Staat was angeht.

Der Verteidiger des Puddings

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Bielefelds Oberadvocat wird 80. Bekannt geworden ist Dr. Manfred Streitbörger als Advocat des Oetker-Konzerns und als Inhaber der wahrscheinlich größten überregionalen Anwaltssozietät Westfalens. Der Schreiber dieser Zeilen hatte 2 x Kontakt mit der Kanzlei. Im Fall 1 versemmelten die Hochgelobten als meine Rechtsvertreter einen Prozeß vorm Oberlandgericht Hamm, weil sie nicht clever und agressiv nachfassten. Im zweiten Fall war die Kanzlei mein Gegner und unterlag ebenfalls, weil sie “neunmalklug” glaubte zu sein. War sie aber nicht sondern lediglich nicht ganz sattelfest im GmbH-Recht. Wir sind also quitt. Das wird Advocato Manni aber nicht anfechten, denn der monetäre Pudding stimmt ja nach wie vor im chicen Häuschen am Adenauerplatz.

Beim Verschütten des Kaffees

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Duplizität der Dusseligkeit. Er ruinierte gestern schwungvoll ein noch ziemlich neues Keyboard per Übergießung durch eine volle Kaffeetasse. Ihr kippte ein “Coffee to go” auf den hellgrauen Beifahrersitz des fahrenden Untersatzes. Das läßt sich allerdings noch “oxycleanen”. Da sieht man mal wieder, wie weit in Ostwestfalen Seelenverwandschaft doch schon reicht…..

3-2-1….geklaut

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In ihrer grenzenlosen Sehnsucht scheut sich das größere der beiden heimischen Provinzblätter auch nicht, die Auktionsplattform “ebay” zu kopieren. Da kommt wirklich die Frage auf: “Ist Print schon so tot, das man Web kopieren muß?”.

Alles Kuhn oder was…?

So einfach kann lokale Kultur à la NW sein – aus GMD “Koch” wird kurzerhand GMD Rainer “Kuhn”, in der Bildzeile wird`s noch mal bestätigt. Gleich nebenan die Meldung, dass GMD “Peter Kuhns” Vertrag ausläuft…;-) Ein Aufwasch! Was Bielefelds künftiger OB Piet Kuhn dazu sagt? NW-Geschäftsführer Axel Kuhn und seinem Chefredakteur Dr. Uwe Kuhn wird`s wohl wurscht sein – wie so Vieles handwerklich Danebengegangene in “dieser Zeitung”…:-)