Josef Ackermann, der große Zampano der Deutschen Bank mit Migrationshintergrund und ehemaliger Vodafone “V”-Mann, hat SPIEGEL ONLINE huldvoll ein Interview gegeben und sich über die Kritik an überhöhten Managergehältern mokiert. Es gipfelt in der Bemerkung: “Oskar Lafontaine wohnt prunkvoller als ich”. Zu den ebenso dümmlichen SPIEGEL-Fragen wie den noch dummeren Antworten des offensichtlich nach wie vor von seinen PR-”Fach”leuten alleine gelassenen Jupp gibt es ein Forum, in dem auffallend viele “Neuanmeldungen” sich positiv zu Ackermanns seltsamen Thesen absondern. (Bezahlte Claqeure?) Wäre ja egal, man könnte den Tränenschleier ob der geballten Arroganz des Offshore-Managers und ehemals Angeklagten und Verurteilten wegwischen und zur Tagesordnung übergehen, wenn da im Forum nicht eine geniale Anregung für Arm. Bielefeld stünde (wo ebenfalls mit R. Kentsch ein Ex-Banker das große Sagen hat). Gucken wir mal in den Forumsbeitrag von “Thomas Noller” rein:
Zitat:
Zitat von DeeDeeBee
Wieso kommt denn keiner von den ganz schlauen Gleichmachhysterikern keiner auf den Gedanken, dass Fortuna Düsseldorf doch eigentlich in der Champions – League mitspielen müßte… Eigentlich sind die doch genau so, wie Real Madrid. Wie? Ja, die spielen doch auch Fußball. Wie ungerecht. Das müssen die Manager der großen Vereine mit ihren Monstergehältern schuld sein…
Also, Uli: Hilf´den kleinen Vereinen, statt Deinen noch zu verbessern, stabil zu halten…
Hat er im Falle von St. Pauli sogar schon mal gemacht.
Übrigens ein schöner Vergleich, den Sie da anbringen. Bayern sollte in der Tat Ribery an Arminia Bielefeld abgeben und dafür bekommen sie im Gegenzug Artur Wichniarek (Umverteilung!) . So machen wir es mit allen Vereinen, bis alle gleich stark sind und am Ende jeweils 1:1 unentschieden gegeneinander Spielen (Gleichheit!!).
Das angesichts der aufkommenden Langeweile und der Abwesenheit jeglicher Gründe sich über die ‘da oben’ aufzuregen dann keiner mehr ins Stadion geht, macht nix. Immerhin herrscht dann endlich allumfassende Gerechtigkeit und es ist Ruhe im Karton.
Schon bemerkenswert, zu welchen Vergleichen und Äußerungen ein paar Worte von Josef Ackermann führen. Vielleicht sollte er mal, wenn er sich wieder so weit aus dem Fenster lehnt, das weiche Kissen unter den Unterarmen weglassen. Die Realität sieht nämlich ziemlich anders aus, als Bank-Jupp sich das so im Frankfurter Bankturmstübchen am Opernplatz ausmalt. Man nennt das andernorts auch “Elfenbeinturm”. Oder: Schwafeln von hoher Warte mit gepolstertem Hintern.
Aber Ribery zu Arm. Bielefeld? Zecki bräuchte dann nur mit 9 Mann antreten…..






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