Archiv für den Monat: Februar 2008

Perfektes Dinner in BI. 1. Tag

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(Quelle: Website VOX)

Heute Abend ab 19 Uhr könnte man sich ja die nach immer gleichem Muster bei VOX abgespulte Amateurkochshow „Perfektes Dinner“ mal wieder anschauen. Weil es um Bielefelder geht, die in den Mauern der Metropole antreten. Wer diese 5 sind und wo sie in unserer Kapitale wohnen, verrät VOX uns allerdings nicht auf Anhieb. Deshalb also der abgedroschenste Spruch von allen: Schaun mer mal.

Auah. Aue klatscht SC Paderborn 6:0 ab

Da ist der Zweitligaclub aus unserer Nachbarschaftsstadt Paderborn ja bei Mitabstiegskandidat Erzgebirge Aue noch gründlicher unter die Räder geraten als seinerzeit Arm. Bielefeld bei Werder Bremen. Die schossen ja wenigstens noch Gegentore. Möbel-Finkes Fußballtraum löst sich in Drittligagefilde auf. So ganz nebenbei stockt auch wieder der Bau des neuen Stadions Paragon-Arena. Datt Dingen ist den Nachbarn „zu laut“ ….. Aber seien wir nicht hämisch, hier in der Metropole sieht es ja auch nicht so wesentlich besser aus. Ob das an der ostwestfälischen Region an sich liegt?

Steinbrück tönt in BaMS

Der Zufall wills und eine BaMS kommt am Morgen ins Haus. Wer sie in einen SpringerBertelsmannschen-im Privatbereich-Printpostillen-freien Haushalt schmuggelte ist nicht bekannt. Und was liest man da von dem forschen Bufinami und SPD-Linkenschreck Steinbrück pünktlich zur Hamburg-Wahl (Aufmacher Seite 1 mit Karikaturen von Beck und Lafontaine) in bester „Völkischer Beoabchter*“-Manier?

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück: „Wir verhängen in Deutschland jährlich rund 1500 Jahre Freiheitsstrafe, rund 75 Millionen Euro an Geldbußen und Strafen und holen uns jährlich mehr als 1,5 Milliarden Euro an Mehrsteuern von den Hinterziehern zurück.“

Verehrter gescheiterter Herr Ex-Finanzminister und Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens. Da kann man doch nur die Augenbrauen hochziehen und fragen: „Mehr nicht?“.

*“Völkischer Beobachter“: Siehe Wikipedia

Beim Schmieren des Frühstücksbrötchens

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Ein aufmerksamer Leser und Kommentator hat einen Link auf „Spiegel-online“ gesetzt, wo wir diese Sätz über das gestrige Ereignis nach der Glanzvorstellung von Arm – Bielefeld auf der Alm lasen:

50 aufgebrachte Zuschauer versuchten sich gewaltsam Zutritt zum Bielefelder Kabinengang zu verschaffen und trommelten mit den Fäusten gegen die Tür. „Ich habe diese aggressive Stimmung gegen Trainer und Sportdirektor hier so noch nicht erlebt, das war extrem“, sagte Bielefelds Kapitän Mathias Hain. Frontzeck spielt die verbalen Attacken des Publikums herunter: „Die Unmutsäußerungen sind doch normal. Ich war ja auch über unsere Leistung erschrocken.“

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Normal, Zeckimäuschen, ist das auf der Alm mit durchweg zwar emotionalen, aber doch friedlichen Fans nicht. Aber verständlich, wenn der Trainer zwar zu den Geschäftsführern passt, nicht aber zur Mannschaft und dem Umfeld von Arm. Bielefeld. Es wird Ernst, Zecki 🙂 In Kapstadt stellt jemand schon mal den Chardonnay kalt …… Wer den Arminen-Chefausbilder damals beim Hallencup im Gerry-Weber-Stadion beobachten konnte, hatte ob der Körpersprache des Alemannia-Aachen-Absteigers schon leise Zweifel.

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Auf der Arminen-Website gibt es übrigens keinen Hinweis auf den Vorfall gestern. Dafür allerdings umso mehr Empörung in den einschlägigen Arminen-Foren und Berichte in den Medien. Hier „OWL am Sonntag/Westfalenblatt“.

Zeckis „Number 5“

Man braucht nicht hämisch zu sein. Man braucht kein Pessimist zu sein. Man braucht kein Hellseher zu sein. Aber „Zecki“ Frontzecks Tage bei Arm. Bielefeld sind gezählt. Mit Niederlage Nummer 5 in Folge ausgerechnet gegen den Tabellenletzten MSV Duisburg zeigt der Trainer, das er die Mannschaft offenbar nicht so erreicht, wie es im Abstiegskampf notwendig wäre. Ob die Telefondrähte zu Ernst Middendorp schon glühen? Immerhin hat er ja noch eine finanzielle Forderung gegen den Verein, oder? Da könnte man doch sicher im Wege der Kulanz was machen. „Abfindung gegen Nichtabstiegsprämie“?

Ratschlag für Vorstand und Geschäftsführer: Umlegen des Arminen-Schals alleine genügt nicht ….

Ex oriente lux

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Für Nichtlatriner „Aus dem Osten kommt das Licht“. Guten Morgen, Bielefeld. Gut geschlafen? Heute ist ein großer Tag, das Wetter ist ansprechend, die Alm bereit für das erste Abstiegsendspiel der Arminia gegen Duisburg.

Die ersten Wagen für die kommenden Kirmesbelustigungen rollen an. Der Amazonas passt sogar auf einen Tieflader…

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und die Dentisten der freundlichen Provinzmetropole freuen sich auf einen richtig Umsatz bringenden Fall von grundlegender Gebißsanierung.

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Ihre neue Schreibmaschine….

.. meine Damen und Herren der älteren Generation, ist das „nun hier“:

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Hintergrund ist die Pressemeldung der Stadt Bielefeld: Am Dienstag, 26. Februar, bietet die VHS um 18.30 Uhr einen Informationstermin zum Thema „Internet“ für Seniorinnen und Senioren in Raum 262 der Ravensberger Spinnerei an. Dabei werden anhand von Beispielen die neuen Möglichkeiten des Internets vorgestellt. Die einfache Bedienung zur Erstellung von digitalen Fotos wird ebenfalls thematisiert und anschaulich dargestellt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fressen Zebras eigentlich auch Punkte?

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Morgen spielt der MSV Duisburg, Tabellenletzter der Fubabuli, auf der Alm gegen Arm. Bielefeld. Not gegen Elend. Es geht um Alles. Was wünscht man den Arminen, wenn sie gegen Zebras spielen? „Mehr Gras unter den Füßen, genug Wasser zum Saufen und am Ende eine Schwanzlänge“ vorne?

Déjà-vu für TvH

Thomas von Heesen steckt in der Bielefeld-Matrix. Gestern Abend verspielten seine Mannen vom 1., FC Nürnberg im Europapokal gegen Lissabon in wenigen Minuten vor Spielende noch ein 2:0, was zum Weiterkommen in die nächste Runde gereicht hätte. 2:2 aber nicht. TvH kennt das ja aus Bielefeld von Arminia. Auch, wie man wochenlang nicht gewinnt, kennt er. Déjà-vu, Thommy. Kein Grund zur Aufregung.

Der Tip vom 18. Loch

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Neulich im Golfclub „Paderborner Land“. Der liegt bei Salzkotten, was wiederum bei der Bischofsstadt Paderborn liegt. Und das ist die noch provinziellere Nachbarstadt der Metropole Bielefeld. Aber genug der Abschweifung. In eben jenem Golfclub, wo feine Dorfvolksbänkler und Sparkässler schon mal bei einem Birdie dem ostwestfälischen Metzgermeister verraten, wie man so einen richtig guten Triple Eagle spielt und mittlere Schwarzgeldmengen zu einem erträglichen Hole-in-one ummünzt. Der Zettel, handbeschrieben mit dem Tip, wanderte bei altem Scotch über den runden Tisch, der Metzger wars zufrieden. Steuern darauf zahlen? Wozu denn das, schließlich buckelte man sich doch schon bei der Mehrwertsteuer krumm…

Eben diesen feinen Club plagen ganz erhebliche Finanzsorgen, um nicht zu sagen, er pfeift auf dem letzten Loch. Was bei Golfplätzen ja immer so eine Sache ist. So mancher Advocat, gebeugt von den windigen Transfers und ausgekungelten Richtersprüchen „im Namen des Volkes“ erreicht es nur noch liegend, mit den Füßen voran. Sic transit gloria mundi. Aber ich schweife schon wieder ab.

Also, dieser feine Club ist anonym beim Bielefelder Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahnung angezeigt worden, die Paderborner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen verantwortliche Vorstandsmitglieder – darunter auch ein Volksbankchef mit Handicap 28 – wegen des Anfangsverdachts der Untreue. Wie und warum das alles so ist, wird die Zukunft zeigen. Aber sicher stellt sich das als Kavaliersdelikt heraus. Todsicher. Wo käme man sonst hin, wenn das einer in Paderborn erführe. Man müßte ja glatt zur WestLB wechseln.

Ach übrigens: Schiffsfonds sind Klasse. Lassen Sie sich doch mal von dem smarten Typ mit dem neuen Ferrari („bar in Italien bezahlt und auf meine dreijährige Tochter zugelassen, die ihn als Firmenwagen absetzt“) auf dem Parkplatz des Golfclubs Ihres Vertrauens zeigen, wie man auf den roten Startknopf drückt und gleichzeitig den handgeschriebenen Zettel rüberreicht, auf dem der „Todsichere Tip“ steht….

Warum also Liechtenstein, Schätzilein? Jeder Dorfvolksbänkler und Sparkässler zeigt Ihnen, wie das geht. Die öffentlich-rechtlich „kontrollierten“ Letzteren könnten Ihnen sogar einen Ausflug zum Mantelhaus in Bielefelds Obernstraße vermitteln. Unterrichtsstoff „Wie versemmle ich als Vorstand die Auktion eines Millionenobjektes und bekomme dann mein Geld nicht?“. Banklehrlinge wissen das nach den ersten vier Berufsschuldoppelstunden. Vorstände nicht.

Beim Schmieren der Schulbrote

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Wenn die hübschere und bessere Hälfte ein Seminar besucht, ist hier Initiative angesagt. Dazu gehört auch morgens um 6 das Schmieren der Schulbrote für den praktizierenden Abiturienten. Nix Knoppers, das Doofstückchen oder das Hasenteil Toffifee. Klassische, aus urigem westfälischem Vollkornbrot gezimmerte Bemmen, belegt mit Wurst und Käse sind es, die dem Eleven jene Kraft verleihen, der Bielefelder Schulministerin Barbara Sommers handwerklich so sauschlecht gestrickte NRW-Schule zu überstehen. So ganz nebenbei retten wir das gute alte Butterbrot und der Hund kriegt auch was ab.

Auch die letzte politische Moral verkommt zusehends…..

Man stelle sich vor, auf dem Alten Markt zu Bielefeld versammelten sich wie bei der Basler Fastnet in früher Morgenstunde Presse, Fernsehen und per Tip „bestellte Schreiberlinge vor der zum Oetker-Konzern gehörenden Lampe Privatbank. Irgendjemand hat irgendjemand ein paar Hunderter zugesteckt, um den besten Platz zur rechten Zeit vor der öffentlich-rechtlichen Hinrichtungs-Guillotine zu erhaschen. Gibts nicht? Gibts sehr wohl.

Spiegel-online schreibt heute: „Der Vorwurf wiegt so schwer, dass die nordrhein-westfälische Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) einen offenen Brief verfasst hat. Darin nimmt sie die Bochumer Staatsanwaltschaft gegen angebliche Vorwürfe von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) in Schutz.Im Zusammenhang mit der Durchsuchung beim früheren Post-Chef Klaus Zumwinkel soll Gabriel bei einer öffentlichen Veranstaltung gemutmaßt haben, dass die vor Zumwinkels Wohnhaus anwesenden Journalisten rechtzeitig einen Tipp der Bochumer Staatsanwaltschaft erhalten hätten. Dafür hätten die Justizinformanten Geld erhalten.

Müller-Piepenkötter äußerte sich in dem Schreiben an Gabriel „entsetzt“ über diese Vorwürfe. „Als Dienstvorgesetzte der betroffenen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte weise ich sie aufs Schärfste zurück“, schrieb die Ministerin. Es bestünden nicht die geringsten Anhaltspunkte dafür, dass die Staatsanwaltschaft dienstliche Geheimnisse verraten habe.

Sollte Gabriel tatsächlich gemutmaßt haben, dass Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft käuflich seien, halte sie einen solchen durch nichts belegten Vorwurf aus dem Munde eines Bundesministers für geradezu infam, betonte Müller-Piepenkötter.“

Verehrte Fau Müller-Piepenkötter, das ist ja gradezu zum Piepen: Schon ab 5 Uhr in der Früh lungerten nach Presseberichten die Teams des ZDF und von Zeitungen um das Haus von Zumwinkel. Woher die das wohl wußten? Göttliche Eingebungen? Wohl kaum. Da wurde massiv dran gedreht, weil der Staat unbedingt ein Exempel statuieren wollte, was der „öffentlichen“ Spiegel-Durchsuchung unter Adenauer in den frühen Jahren der Republik mehr als die Krone aufsetzt. Diese Regierung in Berlin hat keine Hemmungen mehr, den Rechtsstaat vollends auszuhebeln und steht damit denen, die Gelder unversteuert irgendwohin verschieben, wenig nach. „Angst einjagen. Drohen. Bespitzeln“ heißt die Taktik. Da kann man auch ruhig mal außerhalb des Grundgesetzes Demonstranten oder Tornados observieren lassen oder „Agents provocateurs“ in die Demonstrantenmasse schleusen, die bewußt Randale machen.

Und jetzt sehn Sie mal zu, Frau Müller-Piepenkötter, das der BND sein bereits zweimal angemahntes Hehlergeld bekommt. Sind Sie immer so säumig beim Zahlen? Bei Judaslohn sollte man nicht säumig sein. Schließlich hat der ehrenwerte Informant und Dieb aus Liechtenstein bereits bei Auszahlung in deutscher Beamtengründlichkeit seine „in dem Falle üblichen“ 10% Steuer und „Auslagen des BND“ abgezogen bekommen. Aber 4,2 Mio. für Datenklau ist ja auch nicht schlecht. Mir hat man beigebracht, das der Hehler nicht besser als der Stehler sei…… Welch altmodische Erziehung mit heute völlig unangebrachten Werten.

958 € jährlich…..

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Wie viele Bielefelder und ostwestfälische Unternehmen, Unternehmer oder Freiberufler heute ein Schreiben von Inga Kruskop bekommen haben, ist nicht bekannt. Vollmundig verspricht da ein „DAD Deutsches Internet Register“ auf Recyclingpapier die „…Aktualisierung Ihrer Eintragung im Deutschen Internet register“… Man denkt sich nicht viel dabei, schaut sich das penibel ausgefüllte beigefügte Registerblatt an. Die bereits eingefügten Daten stimmen. Bis man unten im Kleingedruckten entdeckt: „……958 Euro zuzüglich gesetzlicher Mwst. jährlich“….. Süße, der Papierschredder hat sich gefreut.

Auf vielen Websites finden wir Hinweise auf diese offensichtliche Betrugsabsicht. Man muß also nicht einmal in ;Liechtenstein sitzen, Straubing (Postabsender) genügt….

Sorge um Queller Pferde

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Dieses Schild findet sich an einer großen Koppel gegenüber dem Queller Friedhof. Die Pferde wurden offenbar so häufig gefüttert, das der Besitzer berechtigte Sorgen haben muß. In Deutschland wird also nicht nur um „zu dicke Bürger“ von treusorgenden Politikern diskutiert.

Thema Synagoge

Ich habe um Löschung des gesamten Threads zum Thema „Synagoge Bielefeld/Jüdische Gemeinde“ gebeten, weil die Thematik von Kommentatoren offensichtlich bewußt dazu benutzt wird, Mißverständnisse zu konstruieren.

PS: Deshalb wurden auch sämtliche dazugehörigen Kommentare soeben gelöscht. Das hat nichts mit Zensur zu tun sondern dem Recht des Blogbetreibers, das zu tun.

Ab 1. April im Handel: Der Duft von Puddingwiese

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Es wurde ja auch Zeit, das sowas kommt: Ein eigener Duft für Bielefeld. Gewöhnlich außerordentlich gut uninformierte Kreise durften schon einmal an dem neuen Parfum schnuppern, das ein gewisser Wolfgerd Joppe aus Jöllenbeck für die Metropole am Teutoburger Wald entwickelt hat. Es soll in der Kopfnote dumpfen Waldgeruch, aber in den Seitenlinien gewissen Größenwahn und Bedeutungsüberschätzung neben extrem ausgeprägtem Vanillepudding enthalten. Vor allem die sichtlich geniale „Mischung aus Wildkräutern Bielefelder Brachflächen“ ergebe zusammen mit der Note „leerstehende Hauptpost um Mitternacht“ eine berauschende Komposition. Am 1. April wird das neue Parfum, dem man seinen Siegeszug heute schon problemlos vorhersagen kann, auf der Bielefelder Alm vorgestellt, wenn der Abtrieb von der größten Bergwiese der Stadt nahezu abgeschlossen ist. Wer das Parfüm hat entwickeln lassen, ist noch ein Geheimnis. Der Rat der Stadt hat sich in einer ersten Presseerklärung davon distanziert, er habe den Duft zusammen mt einem geheimen Informanten in Vaduz/Liechtenstein komponieren lassen. Lassen wir uns überraschen.

No. No.No. Nokia. Der letzte Dreck beutet weiter aus.

„Hast Du denn Dein Nokia immer noch?“, fragte ich sie. „Leider. Aber ich benutze es nicht mehr offen“. Möglicherweise komme ich demnächst mal aus Versehen dem Restmülleimer zu nahe, da ich das hier ganz sicher nicht vergessen habe:

Nokia wolle über eine Änderung des rumänischen Arbeitsgesetzes erreichen, dass die Arbeiter in Jucu für 60 bis 70 Stunden pro Woche zur Arbeit verpflichtet werden dürfen, sagte Hossu weiter. Derzeit seien höchstens 48 Stunden zulässig. Rumäniens Arbeitsminister Paul Pacuraru hatte vor einigen Tagen erklärt, Nokia habe bei ihm eine Änderung des Arbeitsgesetzes mit dem Ziel beantragt, dieses „flexibler“ zu machen. Einzelheiten wurden nicht genannt.
Gelesen bei Heise.

Wie das wohl kommt????

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.. Westfalenblatt von heute

„Darf einer Hartz-IV-Empfängerin die Hilfe um die Hälfte gekürzt werden, wenn die Frau diesen Betrag für eine Blutspende bekommen hat?“, fragt Martin Wienkenjohann, Präsident des Detmolder Sozialgerichtes. (Nein, denn es ist kein Einkommen, sondern eine Aufwandsentschädigung). Dabei ist das nur eine der immens angewachsenen Klagen gegen den brutalsten Schwachsinn, der von den Verwaltern des miesesten Gesetzes, das je für deutsche Sozialfragen ersonnen wurde, Hartz IV, verzapft wurde. Dennoch gibt es aus Berlin kein Signal, daran auch nur ansatzweise etws zu ändern. Warum auch. Die Diäten sind doch grade um fast 10% erhöht worden, weil „alles so teuer geworden ist“. Und so stöhnen die Detmolder Sozialrichter, die für unsere Region zuständig sind, unter der ständigen Zunahme der Klagen. Weil im sterilen Berliner Arbeitsministerium – zuständig für Hartz 4 und Regelsätze – blutleere und lebensferne Pullunderträger Vorschriften formulieren, die selbst im menschenleeren Alaska nicht ansatzweise der Wirklichkeit entsprechen. Aber warum sollen die Füße besser sein, wenn der Kopf völlig wirr ist?

Der Plattmacher geht

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Dieser chice Mensch im noch breiteren als sonst bei begnadeten „Wirtschaftsführern“ üblichen Nadelstreifen ist Alfons Frenk. Alfons Frenk hat mit dem ehmaligen Vizekanzler Franz Müntefering Einiges gemeinsam: Nachdem sie wie Elefanten durch das Unternehmen (EDEKA) bzw. die Sozialpolitik getrampelt sind, demissionieren sie „aus persönlichen Gründen“. Hahhaha. Tausendmal heftig gelacht. Frenk hat hier in Bielefeld „Marktkauf“ so gut wie platt gemacht und steht für die Entlassung tausender Menschen in der Edeka-Gruppe. Die Zahl der offenen Baustellen, die er hinterläßt, ist Legion. Und Müntefering, Franz, hat ganz einfach zusammen mit Gerhard Schröder die Sozialdemokratie verraten und für die unmenschlichsten und unsozialsten Gesetze gesorgt, die je ein verurteilter Krimineller sich ausdachte: Hartz 4. Wünschen wir dem Exkrauterer Frenk einen schönen Lebensabend in Liechtenstein und Franz Müntefering, das der ewig rote Schal sich mal so zusammenzieht, das es so eng wird mit der Luft, wie er es Millionen Deutschen zumutet.

Die nächste politische Schweinerei ist in Vorbereitung

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Gegenwärtig kann man einfach nicht mehr so schnell schaufeln, wie der politische Misthaufen in Berlin produziert. Die nächste Schweinerei aus der beamteten Giftküche der Erfinder des Volksspaltungs- und Verarmungsgesetzes Hartz 4 wird auf die Rampe geschoben: Menschen, die bisher nur dann als Wirtschaftsgemeinschaft betrachtet wurden, wenn sie verheiratet oder eheähnlich zusammenlebten, sollen zukünftig füreinander einstehen, auch wenn sie lediglich Küche, Klo und Wohnzimmer teilen. Der reichere Mitbewohner soll nun für seinen weniger begüterten Mitwohner mitbezahlen.

Bielefeld wäre, so die Grünen MdB Britta Haßelmann, „besonders betroffen“, weil es hier viele alternative und moderne Wohnformen, Bethelsche Einrichtungen und in dieser Richtung kreative Wohnbaugesellschaften gäbe. Auch Bielefelds zuständiger Dezernent Kähler ist stocksauer: Er wird den Deutschen Städtetag auffordern, sich kritisch zu positionieren.

Aber was erwarten wir eigentlich aus einer völlig pervertierten und außer jeglicher parlamentarischen Kontrolle geratenen politischen Führungskaste in Berlin, die von Kriminellen DVD´s mit Steuergeldern ankauft, auf „Schmarotzer jeglicher Art“ hetzt und deren Kanzlerin sich einst hinstellte und in ihrer unnachahmlich kruden Sprachgewandheit tönte:

„Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.“
(Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Dorothea Merkel am 16.06.205)

Eben. Was regen wir uns auf. Mist stinkt nur so lange, bis er untergepflügt ist.

Steuerjagdszenen auch in OLWL

Die diskreten Damen und Herren mit der bronzenen Marke „Bielefelder Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahnung“ sind auch in OLW auf der Hatz. Hat aber angeblich nichts mit dem „Liechtenstein/Zumwinkel-Komplex“ und den durch staatliche Hehlerei von einem verurteilten Kriminellen erworbenen Daten auf einer CD oder DVD zu tun. Klar. Wo ihr doch so ehrlich seid. Ein uns bekannter, aber ungenannt bleiben wollender Steuerfahnder meinte zu dem Ganzen: „Absolute Scheisse. Grad von oben. Hier wird an den Symptomen rumgedoktert anstatt endlich die Ursachen eines völlig überholten, veralteten und von kaum jemand noch zu durchschauenden Steuer – , Subventions – und Abschreibungssystems zu beseitigen“. Klar, ist aber weder politisch gewollt noch wird das trotz vollmundigster Versprechen und übelster Staatshetze gegen Liechtenstein, „die Millionäre“ und „die Harz4-Schmarotzer“ sowie „die kriminellen Ausländer mit Migrationshintergrund“ gar nicht erst begonnen. Der Knüller kam aber, als er sagte: „Ich kann Ihnen aus dem Schisselameng die Namen von ein paar hier bekannten Politikern nennen, denen ich Steuermanipulationen nachweisen kann“. Nützt aber nichts. Das will aus der Politik keiner. Folglich schweigt er und macht zähneknirschend seine Arbeit als Schlepper von gefüllten Umzugskisten.

Arm. – BI-Mitglieder machen sich Luft

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Dicke Luft gestern beim Fan – und Mitgliederabend des Bielefelder Fußball-Bundesligisten. Wer dabei war, wundert sich nicht über die äußerst angespannte Stimmungslage. „Zecki“ Frontzeck, Chefübungsleiter, wirkte ebenso sichtlich angefressen wie Geschäftsführer Sport Reinhard Saftig, dem eben erst aus Gründen, die nur der Himmel weiß, der Vertrag verlängert wurde. „Keiner der Neuzugänge hat bisher seine Bundesligatauglichkeit bewiesen. Herr Saftig, Sie haben wohl ihre Hausaufgaben nicht gemacht?“ , brachte es ein Fan auf den Punkt. In der Tat, die hat er ebenso nicht gemacht wie der gesamte Vorstand des Vereins, der knapp vor der Abstiegszone hängt und nach ein paar Jahren mal wieder tiefe Sehnsucht nach Spielen in der 2. Liga gegen SV Wehen-Wiesbaden hat.

Sollte Hoffenheim aus der 2. Liga den Aufstieg in die 1. schaffen, wäre dem Vorstand ein Betriebsausflug angeraten. SAP-Gründer und Hoffenheim-Hauptsponsor Hopp zeigt, wie man das selbst in der tiefsten Provinz managt: Top-Trainer, gezielte Verstärkungen, bärenstarke Jugendaufbauarbeit. Da braucht man keine Prunktribüne und Trallala-Homepage. Arm.-BI-Geschäftsführer Roland Kentschens Abschlußspruch „Es ist im Abstiegskampf jetzt wichtig, das wir alle zusammen halten“. Ach ja, das hätte er schon vor 20 jahren, 10 Jahren, 5 Jahren so sagen können. Nichts Neues auf der Alm, außer das die neue Haupttribüne so präzise in den Himmel wächst wie der Tabellenstand der Arminen nach unten geht.

Saftig sauer

So richtig genervt ist Reinhard Saftig, Sportdirektor von Fußballbundesligist Arm. Bielefeld. Die von der ARD – Sportschau lancierte Meldung, Arminia würde sich „nach einer Niederlage in Berlin schon nach einem neuen Trainer umschauen“, entbehre jeglicher Grundlage. Reinhard hat in seinem Notizblock unter „Trainerentlassungen“ einen Satz, den er immer in ähnlichen – weil öfters wiederkehrenden -Situationen hervorholt: „Der Verein steht geschlossen hinter dem Trainer“. So war es bei Uwe Rapolder. So war es bei Thomas von Heesen. So war es bei Frank Geideck. So war es bei Ernst Middendorp. Richtig glauben können wir das erst, wenn sich der Verein (Wohl der Vorstand oder?) mal vor einen Trainer stellt…. Wer hinter jemand steht, setzt ihn den Diskussionen aus, die er hinter seinem Rücken entfacht. Reinhard, uns graut ein wenig vor Ihnen. In die 2. Liga wollen Sie doch aber nicht mit runter, oder?