Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

Themen anzeigen:

Februar 2008
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
2526272829  

Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Mi
20
Feb '08

No. No.No. Nokia. Der letzte Dreck beutet weiter aus.

“Hast Du denn Dein Nokia immer noch?”, fragte ich sie. “Leider. Aber ich benutze es nicht mehr offen”. Möglicherweise komme ich demnächst mal aus Versehen dem Restmülleimer zu nahe, da ich das hier ganz sicher nicht vergessen habe:

Nokia wolle über eine Änderung des rumänischen Arbeitsgesetzes erreichen, dass die Arbeiter in Jucu für 60 bis 70 Stunden pro Woche zur Arbeit verpflichtet werden dürfen, sagte Hossu weiter. Derzeit seien höchstens 48 Stunden zulässig. Rumäniens Arbeitsminister Paul Pacuraru hatte vor einigen Tagen erklärt, Nokia habe bei ihm eine Änderung des Arbeitsgesetzes mit dem Ziel beantragt, dieses “flexibler” zu machen. Einzelheiten wurden nicht genannt.
Gelesen bei Heise.

Wie das wohl kommt????

westfalenblatt.jpg
.. Westfalenblatt von heute

“Darf einer Hartz-IV-Empfängerin die Hilfe um die Hälfte gekürzt werden, wenn die Frau diesen Betrag für eine Blutspende bekommen hat?”, fragt Martin Wienkenjohann, Präsident des Detmolder Sozialgerichtes. (Nein, denn es ist kein Einkommen, sondern eine Aufwandsentschädigung). Dabei ist das nur eine der immens angewachsenen Klagen gegen den brutalsten Schwachsinn, der von den Verwaltern des miesesten Gesetzes, das je für deutsche Sozialfragen ersonnen wurde, Hartz IV, verzapft wurde. Dennoch gibt es aus Berlin kein Signal, daran auch nur ansatzweise etws zu ändern. Warum auch. Die Diäten sind doch grade um fast 10% erhöht worden, weil “alles so teuer geworden ist”. Und so stöhnen die Detmolder Sozialrichter, die für unsere Region zuständig sind, unter der ständigen Zunahme der Klagen. Weil im sterilen Berliner Arbeitsministerium – zuständig für Hartz 4 und Regelsätze – blutleere und lebensferne Pullunderträger Vorschriften formulieren, die selbst im menschenleeren Alaska nicht ansatzweise der Wirklichkeit entsprechen. Aber warum sollen die Füße besser sein, wenn der Kopf völlig wirr ist?

Da werden die Berliner Moralwächter aber aufheulen….

liechtenstein.jpg
Gesehen heute im “Westfalenblatt” auf Seite 1

Irgendwie schon Scheisse wenn man sich als Regierung die Gesetze so biegt, wie man sie braucht, und die Welt um sich herum so zurechtmalt, wie man sich das als Quantenphysikerin so denkt. Brutto ist eben meist nicht netto.

Der Plattmacher geht

_mg_1476.JPG

Dieser chice Mensch im noch breiteren als sonst bei begnadeten “Wirtschaftsführern” üblichen Nadelstreifen ist Alfons Frenk. Alfons Frenk hat mit dem ehmaligen Vizekanzler Franz Müntefering Einiges gemeinsam: Nachdem sie wie Elefanten durch das Unternehmen (EDEKA) bzw. die Sozialpolitik getrampelt sind, demissionieren sie “aus persönlichen Gründen”. Hahhaha. Tausendmal heftig gelacht. Frenk hat hier in Bielefeld “Marktkauf” so gut wie platt gemacht und steht für die Entlassung tausender Menschen in der Edeka-Gruppe. Die Zahl der offenen Baustellen, die er hinterläßt, ist Legion. Und Müntefering, Franz, hat ganz einfach zusammen mit Gerhard Schröder die Sozialdemokratie verraten und für die unmenschlichsten und unsozialsten Gesetze gesorgt, die je ein verurteilter Krimineller sich ausdachte: Hartz 4. Wünschen wir dem Exkrauterer Frenk einen schönen Lebensabend in Liechtenstein und Franz Müntefering, das der ewig rote Schal sich mal so zusammenzieht, das es so eng wird mit der Luft, wie er es Millionen Deutschen zumutet.

Die nächste politische Schweinerei ist in Vorbereitung

wohngemeinschaften.jpg

Gegenwärtig kann man einfach nicht mehr so schnell schaufeln, wie der politische Misthaufen in Berlin produziert. Die nächste Schweinerei aus der beamteten Giftküche der Erfinder des Volksspaltungs- und Verarmungsgesetzes Hartz 4 wird auf die Rampe geschoben: Menschen, die bisher nur dann als Wirtschaftsgemeinschaft betrachtet wurden, wenn sie verheiratet oder eheähnlich zusammenlebten, sollen zukünftig füreinander einstehen, auch wenn sie lediglich Küche, Klo und Wohnzimmer teilen. Der reichere Mitbewohner soll nun für seinen weniger begüterten Mitwohner mitbezahlen.

Bielefeld wäre, so die Grünen MdB Britta Haßelmann, “besonders betroffen”, weil es hier viele alternative und moderne Wohnformen, Bethelsche Einrichtungen und in dieser Richtung kreative Wohnbaugesellschaften gäbe. Auch Bielefelds zuständiger Dezernent Kähler ist stocksauer: Er wird den Deutschen Städtetag auffordern, sich kritisch zu positionieren.

Aber was erwarten wir eigentlich aus einer völlig pervertierten und außer jeglicher parlamentarischen Kontrolle geratenen politischen Führungskaste in Berlin, die von Kriminellen DVD´s mit Steuergeldern ankauft, auf “Schmarotzer jeglicher Art” hetzt und deren Kanzlerin sich einst hinstellte und in ihrer unnachahmlich kruden Sprachgewandheit tönte:

“Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.”
(Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Dorothea Merkel am 16.06.205)

Eben. Was regen wir uns auf. Mist stinkt nur so lange, bis er untergepflügt ist.

Steuerjagdszenen auch in OLWL

Die diskreten Damen und Herren mit der bronzenen Marke “Bielefelder Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahnung” sind auch in OLW auf der Hatz. Hat aber angeblich nichts mit dem “Liechtenstein/Zumwinkel-Komplex” und den durch staatliche Hehlerei von einem verurteilten Kriminellen erworbenen Daten auf einer CD oder DVD zu tun. Klar. Wo ihr doch so ehrlich seid. Ein uns bekannter, aber ungenannt bleiben wollender Steuerfahnder meinte zu dem Ganzen: “Absolute Scheisse. Grad von oben. Hier wird an den Symptomen rumgedoktert anstatt endlich die Ursachen eines völlig überholten, veralteten und von kaum jemand noch zu durchschauenden Steuer – , Subventions – und Abschreibungssystems zu beseitigen”. Klar, ist aber weder politisch gewollt noch wird das trotz vollmundigster Versprechen und übelster Staatshetze gegen Liechtenstein, “die Millionäre” und “die Harz4-Schmarotzer” sowie “die kriminellen Ausländer mit Migrationshintergrund” gar nicht erst begonnen. Der Knüller kam aber, als er sagte: “Ich kann Ihnen aus dem Schisselameng die Namen von ein paar hier bekannten Politikern nennen, denen ich Steuermanipulationen nachweisen kann”. Nützt aber nichts. Das will aus der Politik keiner. Folglich schweigt er und macht zähneknirschend seine Arbeit als Schlepper von gefüllten Umzugskisten.

Arm. – BI-Mitglieder machen sich Luft

_mg_1477.JPG

Dicke Luft gestern beim Fan – und Mitgliederabend des Bielefelder Fußball-Bundesligisten. Wer dabei war, wundert sich nicht über die äußerst angespannte Stimmungslage. “Zecki” Frontzeck, Chefübungsleiter, wirkte ebenso sichtlich angefressen wie Geschäftsführer Sport Reinhard Saftig, dem eben erst aus Gründen, die nur der Himmel weiß, der Vertrag verlängert wurde. “Keiner der Neuzugänge hat bisher seine Bundesligatauglichkeit bewiesen. Herr Saftig, Sie haben wohl ihre Hausaufgaben nicht gemacht?” , brachte es ein Fan auf den Punkt. In der Tat, die hat er ebenso nicht gemacht wie der gesamte Vorstand des Vereins, der knapp vor der Abstiegszone hängt und nach ein paar Jahren mal wieder tiefe Sehnsucht nach Spielen in der 2. Liga gegen SV Wehen-Wiesbaden hat.

Sollte Hoffenheim aus der 2. Liga den Aufstieg in die 1. schaffen, wäre dem Vorstand ein Betriebsausflug angeraten. SAP-Gründer und Hoffenheim-Hauptsponsor Hopp zeigt, wie man das selbst in der tiefsten Provinz managt: Top-Trainer, gezielte Verstärkungen, bärenstarke Jugendaufbauarbeit. Da braucht man keine Prunktribüne und Trallala-Homepage. Arm.-BI-Geschäftsführer Roland Kentschens Abschlußspruch “Es ist im Abstiegskampf jetzt wichtig, das wir alle zusammen halten”. Ach ja, das hätte er schon vor 20 jahren, 10 Jahren, 5 Jahren so sagen können. Nichts Neues auf der Alm, außer das die neue Haupttribüne so präzise in den Himmel wächst wie der Tabellenstand der Arminen nach unten geht.

Gelbe Zettel gegen Einkaufsdemenz

Wie sagen Sie es Ihrem Hirn? Wie behalten Sie, was Sie vom Jibi mitbringen sollen? Wir haben dafür kleine gelbe, selbstklebenede Zettel. Wenn man die vor die Stirn klebt, vergißt man allerdings dennoch, was man mitbringen sollte.

180208.jpg