Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mo
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Feb '08

Wilde Kerlin in Stieghorst

Freitag, 22. Februar, ist ab 15.00 Uhr in der Schul- und Stadtteilbibliothek Stieghorst, Am Wortkamp 3, Elisa Velte zu Gast, die als Schauspielerin bei den “Wilden Kerlen” mitgewirkt hat. Elisa ist 15 Jahre alt, geht in Sennestadt zur Schule und hatte sich zuvor bei einem Casting-Wettbewerb der “Bravo” beteiligt - und schließlich eine Rolle im neuen Film der “Wilden Kerle” bekommen. Sie wird Kindern und Jugendlichen von den Dreharbeiten erzählen und wie es ist, als Neuling plötzlich beim Film zu landen, sowie von den Begegnungen mit den anderen bekannten Jungschauspielern berichten. Außerdem beantwortet sie Fragen und liest auch aus einem der “Wilde Kerle”-Bücher vor.

Der Eintritt ist frei. Da die Plätze aber begrenzt sind, wird um Anmeldung gebeten. Interessierte melden sich in der Schul- und Stadtteilbibliothek Stieghorst, unter der Telefonnummer 0521 / 51-2934.

Schon ganz schön lecker

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Falls man von der Menge der Pferde, die sich jetzt schon draußen auf den Koppeln am Teutoburger Wald tummeln, auf die Leckerheit des frischen Grases schließen kann, muß das ein voll fetter Superjahrgang werden. Aber wie kriege ich jetzt die Kurve vom WDR-Trailer “Suuupaaaa, wirklich Suppaaaaa, un jetzt säksssiii gehen… suuuppaaa” mit dem unsäglichen Radebrecher Bruce (Früher bei das Heidi K. ihre Katjes-Modelshow. Stylt Sie jetzt jeden Tag gegen 18 Uhr auf irgendeinem Sender, wohl ARD) zur Vergeudung von GEZ-erpreßten Gebühren zu Pferden? Ach ja, die haben einen größeren Kopf. Und Kerner hat jetzt ein dunkelhäutiges Brüderchen.

Der Himmelsmaler ist da

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Erstaunlich, welche Gebilde da am sanften blauen Himmel über Ostwestfalen die immer gleiche Landschaft mal düster, mal dramatisch, mal freundlich machen. Himmelsmalerei vom Feinsten.

Nö Ayse, nö

Auf der Seite “Lokales” der NW von heute findet sich ein Leserbrief von Ayse Köse, der sich unter dem Titel “Toleranz und Weltoffenheit” mit dem geplanten Minarett neben der Vatan-Moschee in BI-Brackwede beschäftigt. “Die Moschee steht sowieso schon da, ob sie auch ein Minarett hat oder nicht, wen stört es?”, schreibt sie. Nun ist allein schon diese Argumentation eher geeignet, den vergnüglichen Wettbewerb “Wer war zuerst da. Huhn oder Ei?” anzuheizen anstatt die Diskussion um das in Brackwede ungeliebte und von der Stadt Bielefeld vorerst nicht genehmigte Minarett zu fördern. Wenn sie dann in der Fortsetzung des Briefes schreibt, anläßlich einer Führung durch die Moschee habe ein ältererer Herr davon gesprochen, die “Moschee sei eine Bereicherung für die Muslime und für ganz Bielefeld”, kann man das ja nachvollziehen. Warum er dann aber für “Toleranz und Weltoffenheit” dankt, verbirgt sich in den Gedankengängen von Ayse. “Toleranz und Weltoffenheit” würden sich doch wohl auch darin ausdrücken, auf den Bau eines in Brackwede fremdartigen und von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewollten Minarettes zu verzichten. Aber soll hier nicht seitens der türkisch-islamischen Gemerinde ein Präzedenzfall für ganz Bielefeld auf Biegen und Brechen geschaffen werden?

Wer aufmerksam der Rede des hysterisch in Köln gefeierten türkischen Politpostars Erdogan in Köln zuhörte (Ja, es gibt Leute, die das fast simultan übersetzen können), kommt an der finalen Botschaft des wortreichen Mannes aus Ankara nicht vorbei: “Ihr lebt zwar in Deutschland. Aber ihr seid Türken und ich bin Euer Ministerpräsident”. Und weiter: “Ich verstehe, dass ihr empfindlich seid, wenn es um Assimilation geht. Keiner darf das von euch verlangen”. Wie “wir Türken” und “ihr Deutschen, Belgier, Holländer” aber mit Menschen, die sich nicht “assimilieren” mögen, besser auskommen sollen, das hat Herr Erdogan nicht gesagt. An dieser Stelle sah das Drehbuch lediglich bunte Lichter und dramatische Musik vor. Und so mancher erinnerte sich in jenem Moment durchaus an ein Thema, das seitens der Erdogan-Regierung in der Türkei und im Nordirak mit Waffengewalt gelöst werden soll: Die Kurden.

Ministerpräsident Erdogan hat seine Landsleute in Köln aufgebaut, den Integrationsbemühungen aber einen Bärendienst erwiesen. Wären nächsten Sonntag Wahlen in Hessen, Roland Koch würde haushoch gewinnen. Es ist legitim, zu Leuten solchen oder solchen Schlages ein durchaus kritisches Verhältnis zu haben und genau hinzuhören, wenn sie ihre donnernden Reden mit wenigen wirksamen Versatzstücken halten. Wölfe fressen bekanntlich zuvor Kreide, wenn sie im Schafspelz auftreten.

Deshalb: Nö Ayse, nö.

Grüne ihrer Zeit weit voraus

Manchmal spielt das wahre Leben auch Zeitungen schöne Streiche. So hat die NW heute die Kommunalwahl 2009 und den Wunsch der “Grünen” nach einem eigenen grünen Oberbürgermeister ins Jahr 20009 verlegt. Möge die Kraft mit Euch sein. Aber OB David wird das bis dahin nicht schaffen.

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Ab jetzt läuft sie ein

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Gesehen im NW-Anzeigenteil 11. Februar 2008