Am End is des Bembelscher dann doch in Frankfort gebliewwe. 2:1 schlagen die Adlerträger der alten Reichsstadt Arm. Bielefeld. Gab schon höhere Niederlagen und zumindest die negative Torausbeute in der Fremde konnte Chefübungsleiter Zecki Frontzeck trotz dritter Niederlage im dritten Pflichtspiel hintereinander ein wenig bremsen. Nun gilts, im Berliner Olympiastadion gegen die alte Dame den Sack mal zuzumachen. “Schenkt uns diesen einen Punkt, er wird Euherrr sein….” (Musssik: “Schenk mir diese eiheine Nachhachtt…..”)
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Der Türkisch-Islamische Kulturverein an der Windelsbleicher Straße in Brackwede wollte Donnerstagabend mit Nachbarn ins Gespräch kommen. In der Vatan-Moschee an der Windelsbleicher Straße standen die Türen zwar offen, die Gäste allerdings blieben aus. Wie am heutigen Freitag durchsickerte, wird die Stadt Bielefeld wohl “vorerst” den Bau eines Minarettes nicht genehmigen. Es sei “zu hoch”. Ach, bis 17,99 Meter wird genehmigt? Oder wie werden wir das zu verstehen haben?
Während der Anführer von Schwarz-Gelb in Düsseldoof die Misere der WestLB auf “Fehler der Vorgängerregierung” schiebt (Welch einfache Lösung, stimmt nur nicht ganz. Bei NOKIA müssen noch mehr gehen, trotz fleißiger unkontrollierter Landessubventionen), ist Bielefeld dabei, Helden zu zeugen. Na, ist das ein Himmel?
In der Waschfabrik und bei anderen Bürstenanwendern stauen sie sich bis auf die Hauptstraßen
In der 6. Etage unserer hiesigen Bielefelder Sparkasse knallten vor ein paar Minuten die Champagnerkorken. WestLB “gerettet”, juchhuuuu. Sind ja nur ein paar Milliarden Euro Pillepoppen, 1300 Arbeitsstellen und eine Bürgschaft des Landes NRW, für die der Steuerzahler aufzukommen hat. Wieviel Moral ist eigentlich nötig, um seinen Job als Banker ausüben zu können? Wahrscheinlich gar keine. Sind ja nur Pillepoppen. Die moderne Form von Peanuts. Denn das waren damals bei einem begnadeten deutschen Banker ja nur läppische Millionen. Mit solch einem Kleinzeug geben sich moderne Sparkasseure heute nicht mehr ab. Da wird gleich richtig zugelangt. Heut Abend gibts dann in den Familien der Führungsquadriga Kaviar, Hummerhäppchen und Champaigne im Überfluß. Die Bundesbank und die Finanzaufsicht finden den Deal nämlich (reimt sich auf dämlich) “erfolgreich abgeschlossen”. Jetzt ist der Horizont wieder frei für neue Spekulationen. Los gehts. Man könnte ja auch mal so nebenbei ein paar Mittelständlern das Kreditwasser abgraben, auf Flaschen füllen und als “Primeur crú. Einmalige Bankenlage” verkaufen. Für solcherlei Derivate finden sich auch noch ein paar Heuschrecken.
PS: Sie wissen nicht, was Pillepoppen sind? Also: das ist der westfälisch-bielefelderische Ausdruck für “Kaulquappen”. Also Peanuts, also Kleingeld.
.. sollte man sich nicht täuschen lassen. Das kann auch das Lachen über den gelungenen NOKIARumänien-Coup sein. Diesmal lacht er aber in die bereitwilligst hingehaltene Kamera der NW Neue Westfälische. Um allsogleich in seinem Ausblick auf das Jahr 2008 von wuinderbaren Zahlen in 2007 zu künden. Um 0,8% sei die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Bielefeld erstmals seit 6 Jahren angestiegen. 0,8% . Welch Wahnsinn, welch Riesensprung. Nehmen wir mal an, diese 166 “neuen” Arbeitsplätze seien zu Kurt Becks Mindestlohntraum von 7,50 abgeschlossen. Dann bekommen 166 Leute bei durchschnittlich 160 Arbeitsstunden im Monat jeder 1200 brutto. Ziehen wir mal großzügig 25% Sozial- und Steuerabgaben runter bleiben? 900 netto. Nehmen wir noch mal an, die 166 haben Familie und die Frau oder der Mann können aus welchem Grund auch immer nicht arbeiten. Wo stehen sie dann? Tausende Bielefelder Hartz 4-Empfänger könnten nun exakt sagen, wie weit sie davon nur entfernt sind. Bzw. umgekehrt. Von der Regierungsseitig angezettelten und Mehrwertsteuergestützten grandiosen Inflationsrate wollen wir hier mal ganz großzügig gar nicht reden. Also, mir würde das Grinsen im Gesicht steckenbleiben. Entscheidend ist eben immer, was “hinten rauskommt”.
Aus dem Blickwinkel der NW-Kamera. Goldbeckchen sitzt mittig. Ein kritischer Kommentar der Zeitung? Fehlanzeige.
Wenn Brotbacken das Grillen der Intellektuellen ist, was ist dann Brot rösten? Es fanden sich noch zwei endfrische Scheiben eines weissen Brotes aus einer jener Bielefelder Backstuben, die noch für Handwerk im wahrsten Sinne stehen. (Nein, nicht Kamps). Belegt mit herrlich weichem französischem Weichkäse, folgt das Hirn den Kauwerkzeugen auf die aufgerufenen Webseiten. Wikipedia hat mal wieder das Thema “Bielefeld-Verschwörung” aktualisiert. Herrlich:
Einen weiteren Höhepunkt für ihren Kultstatus erhielt die Bielefeldverschwörung 2007, in dem in der ersten Erweiterung für die deutschsprachige Ausgabe des Kultkartenspieles Illuminati (Kartenspiel) (Titel der Erweiterung: “Bayrische Feuerlöschübung”) die Karte “Bielefeld” entwickelt wurde. “Bielefeld” ist eine Gruppe ohne Eigenschaften. Das Bild zeigt mitten im Wald eine Tafel zur “Ortseinfahrt Bielefeld” sowie die Tafel “Ortsende Bielefeld” direkt dahinter. “Bielefeld” hat keine reguläre Macht, kann also nur durch die Karte “Flüsterkampagne” zerstört werden, hat aber einen Punkt übertragbare Macht, kann also einmal pro Runde einen Machtpunkt zu einem beliebigen Kampf beisteuern.
Die Stadt Bielefeld selbst steht der Bielefeldverschwörung mit gemischten Gefühlen gegenüber. „Wir nehmen das mit Humor“ wird Anika Hempelmann vom Presseamt Bielefeld zitiert. „Die Theorie hält sich hartnäckig. Seit Jahren sind immer wieder auch entsprechende Einträge in Gästebüchern Bielefelder Webseiten zu finden.“ Im ZDF-Bericht ist aber auch deutlich herauszulesen, dass die Bielefeldverschwörung die Stadt trotz alledem nervt: „Soll ich ehrlich sein? Ich hasse es wie die Pest!“ zitiert das ZDF Gisela Bockermann, Leiterin des Presseamtes Bielefeld, es nerve schon bei der täglichen Arbeit, insbesondere die „Euch-gibt’s-doch-gar-nicht-Mails“, deren Absender meinen, es sei auch nach 13 Jahren noch ein guter Witz.
Marions K@chbuch, über dessen Abmahnpraktiken wir hier auch schon mal schruben, hat sich den nächsten Hammer geleistet und den Blogger “Nerdcore” abgemahnt. Was hatte er getan? Einen Screenshot von der Fernsehsendung “Plusminus” mit dem Cheffotografen der Marion-Seite veröffentlicht. Was kranke Hirne in Zusammenarbeit mit Gebührengeilen Anwälten alles so zustande bringen….
Das weisse Brot ist köstlich, der Käse darauf brennt der Zunge gute Gedanken ein. Dieselbigen schweifen ab. Bielefeld-Marketing sucht doch stets nach neuen Ideen? Wie wärs mit einem Toaster, der das Sparrenlogo in die Krume brennt? Gibbet schon? Ja ist das denn die Möglichkeit? Aber da brennt sich nur das Arm-Bielefeld-Logo ein…..
Nach Stadiontribünenbau bekommt BI jetzt eine noch größere Baustelle: die Detmolder Straße wird nach JahrhundertenJahrzehnten in Angriff genommen. Den Zuschlag erhielt die Strabag, ein Riesenbaukonzern. Aber achten Sie mal auf den letzten Satz dieser städtischen Pressemeldung:
STRABAG, einer der führenden europäischen Baukonzerne, hat den Zuschlag für die Rohbauarbeiten zum Umbau der Detmolder Straße erhalten. Die städtische Tochter BBVG erteilte dem weltweit tätigen Unternehmen einen Auftrag in Höhe von netto rund 21,5 Millionen Euro (brutto rund 25 Millionen Euro). Bereits am 3. März sollen die Rohbauarbeiten beginnen. Wenn alles planmäßig verläuft, werden die Arbeiten zum 15. April 2011 abgeschlossen sein, teilt die BBVG mit.
Die STRABAG AG ist ein in allen Bereichen der Bauindustrie tätiges, bedeutendes europäisches Bauunternehmen. Der Konzern – als einer der führenden Anbieter von Bauleistungen im zentral- und mitteleuropäischen Raum – beschäftigt über 60.000 Mitarbeiter an über 500 Standorten und erbringt jährliche Bauleistungen von rund 11 Milliarden Euro. Die STRABAG AG besitzt danach eine flächendeckende Regionalstruktur mit zahlreichen Standorten auch in Deutschland. Die wesentlichen Leistungen für den Umbau der Detmolder Straße werden von den 80 Lemgoer Mitarbeitern erbracht.
Der Bau wird für den Auftraggeber vom Amt für Verkehr fachlich begleitet. Alle Beteiligten haben sich die bestmögliche Wahrung der Interessen sowohl der Anlieger als auch der Verkehrsteilnehmer zur Aufgabe gemacht, so die BBVG.
Also Kinners: Keine Korruption. Und kein umsonstenes Bier vom Wasserhäuschen Höhe Ostend. Ok?








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