Am 03.01.08 gab es den “Stapler mit Überstunden” der betriebseigene Stapler wurde verwendet, um Metall im Wert von 250.000 EUR zu klauen. Jetzt kamen wieder welche (Außengelände einer Firma an der Schröttinghauser Straße) übers Wochenende und die Einbrecher transportierten Metall-Gitterboxen und Europaletten ab. Der Schaden beträgt diesmal nur ca. 13.000 Euro aber die Gesetzesbrecher tankten dann vermutlich noch ihr Fahrzeug an einem auf dem Gelände aufgestellten Kraftstofftank auf. Dreist, wie gehabt, wenigstens war das Grundstück eingefriedet, aber geholfen hat es auch nichts.
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Die Firma von IHK-Präsident Goldbeck möchte was chices Größeres neben ihre schön fülligen Gebäude an der Gütersloher Straße in Ummeln setzen. Dito die Firma Heiler Sportstättenbau (Auch der heilige Almrasen ist von da). Jetzt maulen beide Unternehmen, weil die Bürger dagegen grummeln. Einfach hinnehmen, Mund halten wäre sicher beiden lieber. Wann wird denn mit “Stellenabbau und Ostverlagerung” gedroht, wie meist üblich?
Karl-Josef Laumann, der stets etwas ungeschlachte CDU-Minister und Barbara Sommer, sehr blonde Bielefelder CDU-Schulministerin von NRW hatten eine ganz grosse Idee. Eine von ganz, ganz vielen gelb-schwarzen ganz grossen Ideen: “Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln für alle 2 Millionen NRW-Schüler”. Ein so grosse Idee, wie die ganz grosse Idee der Kopfnoten in den Schulzeugnissen. Wie immer gestrickt in den Düsseldoofer Amtsbuden ohne jeden Bezug zur realistischen Umsetzung. Gestrickt mit der heissen populistischen Nadel “Wir tun ja was”, die zum Markenzeichen für Rüttschers heisse schwarz-gelbe Truppe geworden ist. 170.000 Euro kostet das. In Bielefeld sollten gestern 45.000 die kostenlose Nadel bekommen. Allein an der Martin-Niemölller-Gesamtschule hatten am Vormittag 8 Mitarbeiter, am Nachmittag fünf damit zu tun, die Impfausweise der 1.600 Schüler zu checken. Wenn St. Bürokratius was ausheckt, ist immer Vorsicht geboten. Mit der Wirklichkeit hat das nämlich nichts zu tun. “16.000 Euro bekommt Bielefeld vom Land”, so Amtsleiterin Delius, “aber die reichen nicht weit”. Aha. Ist doch egal, Hauptsache Düsseldoof hat mal wieder Action gezeigt. So wird der Herr Rüttschers sicher niemals Kanzler. Frau Merkel lässt nämlich gar nicht erst impfen. Sie pimpt per Videopodcast.
Bei Bielefelds Kultnahversorger Jibi gibts das Kilo Bananen unter 1 Euro. Und da behauptet noch jemand, dieses Land sei nicht auf dem Weg zur Bananenrepublik?
Die Windelsbleicher Straße in Brackwede ist lang. Kleinbürgerliche Häuser wechseln mit Kleingewerbe und kleineren Industrieansiedlungen ab. Hier und da eine Dönerbude. Das hier ist die Windelsbleicher Straße No. 100, die frühere Gaststätte Goldstein. Heute Hicret-Moschee. Noch wird hier nicht wie an No. 65 über ein Minarett neben dem Versammlungsort diskutiert. Der rechte Teil des weitläufigen Gebäudes wird von einem Obst - und Gemüsehandel genutzt. Wenn Ayshe hier Anne die gekauften Avocados über die Theke reicht, diskutieren sie schon mal über einen Turm neben dem Haus. Ayshe sagt: “Die Nachbarn sollen es auch mögen. Sonst nicht”. Und Anne meint: “Ich bin christlich erzogen, aber vorstellen kann ich es mir nicht”. Gute Nachbarschaft möchten beide hier haben. Die Entscheidung liegt im Bielefelder Rathaus. Wenn man die vielen schildaesken Vorgänge der Vergangenheit Revue passieren läßt, könnte man Seltsames ahnen. Am Ende wird daraus eine türkische Eishalle? Gut, das wir mal vor Ort geguckt haben.
Sollte ich anfangen mit … schon wieder Störung? Naturschützer drohen mit Klage bzgl A33. Schon mehr als 40 Jahre, älter als meiner einer und kein Ende in Sicht. Wo hapert es nun? Zwischen Halle und Borgholzhausen.
Da schrieb das Westfalenblatt doch glatt: “Naturschutzverbände haben am Dienstag überraschend Widerstand gegen den Weiterbau der Autobahn 33 angekündigt.” Hallo? Überraschend? Mich überrascht da ehrlich nichts mehr. Mich verwundert es nur, das man angefangen hat, die A33 in BI-Brackwede/Senne zu bauen oder besser gesagt, bauen zu können. Knappe 8 km von den ca. 27 km geplanten. Das sind schon mal ca. 1/3 in 40 Jahren. Aber noch ist ja nichts richtig fertig. Vielleicht findet man ja noch alte Mauerstücke einer Wehranlage oder 2. Weltkrieg Bomben die dann explodieren wenn alles steht. Dann geht es wieder von vorne los und die Naturschützer könnten ein weiteres Argument finden warum ein 20 Meter Krater nicht zugeschüttet werden darf. Könnten sich ja seltene Pflanzenarten in dem mit Regenwasser gefülltem Loch ansiedeln.
Die Sparkasse Bielefeld hat ihre Bilanz 2007 vorgelegt. Das öffentlich-rechtliche Institut hat bei einer Bilanzsumme von 5,67 Mrd. EUR ein Betriebsergebnis von 1,1% bei einem Kostenaufwand von sage und schreibe lediglich 1,64% der durchschnittlichen Bilanzsumme (Unternehmer, davon könnt ihr nur träumen) = 62,2 Mio. EUR. Bei ihren Kunden würden die dunkelblaugewandeten Allwissenden bereits die Stirn in Dackelfalten legen und in alttestamentarisches Jammergeschrei ausbrechen. Eine Bankerpilgerfahrt nach Basel II eingeschlossen. Aber die vier von der Lohndrückstelle haben ja ein Patentrezept, das Mittelständlern und kleinen Unternehmern verwehrt bleibt. Flugs gründet man zum 1. April diesen Jahres (nein, kein Scherz, Banker denken und handeln so) eine “Marktservice GmbH”, lagert 110 Mitarbeiter aus den internen Abteilungen zu momentan noch aktuell geltenden Bezügen” aus. Alle, die danach eingestellt werden, bekommen weniger. Es gehört keine Phantasie dazu, auszurechnen, wann alle derzeit 1480 Mitarbeiter der Sparkasse dort Lohngedrückt angestellt sind. Bis auf die vier “Kreativen von der Lohndrückstelle”. Natürlich. Sowas muss man ja auch untenehmerisch machen, wenn man sich teure Spierenzchen leistet wie “Skala” am Jahnplatz kaufen, Mantelhauskohle nicht bekommen, usw. usw. Die Zinsen und Kosten jedenfalls sind hoch genug. Schauen Sie mal auf Ihren Jahreskontoauszug. Nebenbei: der Wirtschaftsteil der NW, aus dem das Repro unten stammt, schreibt allerdings nichts über unternehmerische Fehlentscheidungen des SpBi-Vorstandes).
Mal angenommen, Sie erstellen für Unternehmen Marketing-Konzepte, schreiben Texte, Reportagen und fotografieren. Dann sind Sie für den Staat a priori ein Unternehmer, der “zwangsläufig” Angestellte - nämlich Künstler - beschäftigt. Künstler sind Grafiker, Illustratoren, Texter, Fotografen. Das “zwangsläufig Angestellte haben”, hat den Schreiber seitenlange Aufstellungen, Beweise, Belege und Nachweise gekostet, bis die Nasen in Wilhelmshaven eingesehen haben, das ein freiberuflich tätiger Einzelkämpfer keine Künstler beschäftigt. Der Einblick in beamtetes Denken und der Kontakt zu einem handwerklich überaus beschissen gemachten Gesetz war allerdings die Mühe wert. Danke, “fürsorglicher” Staat, der eher als “Krake” zu bezeichnen ist. Die meisten Kunden und deren Steuerberater, denen auch so ein Wisch ins Haus flatterte, hatten allerdings überhaupt keine Ahnung, was sie da auf die Rechnungen ihrer Werbeagenturen zahlen müssen, bzw. diese abzuführen haben für ihre “Künstler”. Antwort eines Sesselartisten aus der Abteilung “Attacke” der KSK in Wilhelmshaven: “Ja, da muss man sich eben kümmern”. Pffffffffffffffft.






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