Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
15
Jan '08

Zeckis verkloppt

Mit 2:4 unterliegt Chefausbilder “Zecki” Frontzecks Arm. Bielefeld in einem Testspiel in Spanien heute dem Zweitligisten Mainz 05 unter FernsehTrainer Klopp. Wie das kam, erfahren wir später.

Bauen Sie doch ein Minarett!

Im Bielefelder Stadtteil Brackwede steht an der Windelsbleicher Strasse die DITIB-Moschee. Ein zwar im einschlägigen Stil gestaltetes, ansonsten aber eher unauffälliges Gebäude. Nun möchte der türkisch-islamische Kulturverein Flagge zeigen und ein Minarett – ein hoher, spitzer Turm, von dem Koranverse zu bestimmten Zeiten ausgesandt werden – bauen. Dagegen regt sich verständlicherweise erheblicher Widerstand. Wir wollen hier nicht allzuviel Öl in die Wogen gießen, deshalb nur ein paar Denkanregungen:

- Gibt es in Istanbul einen christlichen Dom mit hohen Türmen?
- steht eine Kirche in Antalya mit hohem spitzem Turm?
- schreibt das Bauamt Bielefeld meist nicht sogar die Dächer, Dachform und Farbe der Häuser genauestens vor? Wehe, sie weichen davon ab…

Wären wir Brackweder, hätten wir auch etwas gegen ein Minarett, obwohl Gutmenschen ja argumentieren, auch Windräder seien fremdartig. Darum geht es leider nicht. In einer Zeit, in der das Thema “Immigration” heiss diskutiert und viele Gruppierungen keinerlei Interesse an einer Eingliederung in die Gesellschaft haben, ihr angebliche Ghettoisierung aber lauthals beklagen, kann ein Minarett nur dazu dienen, die negativen Kräfte weiter anzuheizen. Deshalb: Nein zu einem Minarett in Brackwede. Es gibt viele christliche Kirchen, die auch keinen Turm haben.

Was willst Du, Du Hurensohn?”

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Geht man nach der heutigen Zeitung, ist der moderne Trend, als Jugendlicher im stupiden, dummen schützenden Massentrupp in öffentlichen Verkehrsmitteln um sich zu schlagen, nun auch in Europas “Hauptstadt der Barmherzigkeit”, Bielefeld, angekommen. Hier, wo im Stadttel Bethel gelebte Hilfe an Hilflosen zum Alltag gehört, soll es also auch Schläger “Südländer, vermutlich Türken” geben. Der Polizeibericht schildert das Vorkommnis im moBiel-Bus der Linie 21 in zwei Versionen.

Version 1: “Sie beschimpften den Fahrer mit dem oben zitierten Satz und schlugen unvermittelt mit Händen und Füßen auf ihn ein”.
Version 2: “Stadtwerke: Unser Mann ist definitiv nicht geschlagen worden”.

Ja was denn nun? Gibt es Zeugen? Oder haben wieder alle weggeguckt? Warum haben die Fahrer kein Pfefferspray oder Elektroschocker? Gibt es Warnlampen an den Trams? Fragen über Fragen. Die Elternhäuser der “Täter” – so es denn überhaupt Anhänger jener ethnischen Minderheiten sind – werden es wohl als “Ehrentat” abtun, die Schulen – falls sie überhaupt eine von innen sehen – haben natürlich nicht versagt und die Gesellschaft streitet sich mit Anführer Roland Koch über Mittel und Wege, der jugendlichen Agression Herr zu werden. Je mehr die Medien darüber lamentieren, desto größer wird das Potential derer, die als Jugendlicher bereits nicht mehr wissen, wo Anstand beginnt. Die Perspektivlosigkeit der Gesellschaft, das Versagen der selbsternannten neoliberalen “Elite” und die Auflagengeilheit der Massenmedien mit ihren zweit- bis drittklassigen Journalisten nebst einer Gilde von Politikern, denen das eigene Konto wichtiger ist als die Gesellschaft und die Perspektiven zeigt immer mehr ihre häßliche Fratze. Und das auch in der “Hauptstadt der Barmherzigkeit”.

Man muß gespannt sein, ob und wann nun umgehend Gespräche mit den Wortführern der beschuldigten Gruppierungen erfolgen. Wobei es ja nicht gesagt ist, das ein deutscher Jugendlicher kein Schläger oder Agressor sein kann. Wer mit Käppi, Handy, Kaugummi, Lulle, dümmlichem Grinsen und völliger Apathie aus übermässigem Alloholgenuss beim “Big Brother-Gucken” dem Schulunterricht “folgt”, muss nicht zwangsläufig etwas in der Birne haben. Denkfreie Hirne liessen sich sicher gut bei sozialen Hilfsarbeiten in Bethel füllen.

Bielefelder Lichtkonzept

Das Feuerwehrgerätehaus auf der Jöllenbecker Straße, unweit Auto-Trayser, muss unbedingt in das kommenden 1,8-Mio-Lichtkonzept eingebunden werden. Oder sollte man einen Sitzstreik vor ihren Toren wider “Öffentliche Idiotie” veranstalten? Wahrscheinlich geht es uns aber dann so wie den Dresdner Weltkulturerbe-Bürgern, die heute die 300 Jahre alte Buche zugunsten einer das Weltkulturerbe August des Starken zerstörenden Waldschlößchen-Brücke polizeilich hoheitlich aufgefordert räumen müssen. Grade Dresden ist ein Beispiel dafür, wie eine Stadt vom Erbe der Generationen leben kann. Und fast nur davon. Aber zählt denn überhaupt, was die Mehrheit der Bürger will, wenn abgesicherte Listenplätze Leute unbeschadet an Schlüsselpositionen spülen, wo sie ihr Bürgerbetrügerisches Handwerk ungeniert ausleben können?

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15 Tage 2008

15 Tage ist es grad mal alt, das “neue” Jahr. 15 Tage entfernt vom Fest der Liebe, des Schenkens, des liebevollen und von Herzen kommenden Aussuchens der Gutscheine bei Heidi Douglas , die einem schon wieder vorkommen wie 3 Monate unter der Sparrenburg. Noch sind nicht einmal alle honorationellen Neujahrsempfänge abgewickelt, haben sich die “Erfolgreichen” dieser Stadt von Rot, Grün, Gelb, Lila, Dunkelrot und Schwarz zugeprostet da wehen sie schon wieder von den Fassaden, die “Sale”-Fahnen. Leute, kauft weiter. Die Bahnhofstraße ist voll mit Ware.

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Häuten wir die nächste Zwiebel…..

Und lassen wir Ilsebill nachsalzen. Doch, doch, lieber Ghosti. Sie sind von der B 68 fortgezogen, weil es ihnen in Halle so stank. Heute legen leere Schaufenster, leere Wohnungen und leere Gesichter Zeugnis davon ab, was da täglich durchrollt. Dieses Eckgeschäft zB war einst ein recht florierender Elektrohandel, dito die Metzgerei gegenüber, und links der kleine Computerhandel, und weiter hoch ein Wäschegeschäft. Es sieht aus wie 1989 hinterm Dresdner Hauptbahnhof, als wir erstmals schockiert vor den Folgen exakter Planpolitik “zugunsten aller Bürger” standen. Aber die “Baddeien” haben ja ohnehin immer recht. Meinen sie….

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Von A33 bis Bauernhof

Wenn ich so am Südring entlang fahre, ist es wie eine sentimentale Zeitreise. Ich sehen den Ostwestfalendamm und denke stets daran, das dort einst einmal ein Bauernhaus stand, wo ich das erste Mal auf einem Pferd reiten durfte, umsonst. Wo die Bäuerin uns für umsonst Stroh gegeben hat, damit unsere Meerschweinchen einen weichen Untergrund hatten und Heu für lau damit sie etwas tolles zum Fressen hatten. Genau an dieser Stelle haben wir “zapffrische” abgefüllte Kuhmilch bekommen, durften uns an den Wildschweinen und putzigen Frischlingen erfreuen und die Welt war für uns in Ordnung. Wiesen waren dort, Pferdekoppeln, tippen würde ich alles zusammen auf 3 bis 4 Fussbalfelder groß. Heute steht Mühlenweg, Schwedenfritze und halb der OWD darauf. Was ist mit meinem Erdbeerfeld nur geschehen. Marktkauf Baumarkt hat es platt gemacht. Schmoren in der Hölle sollt ihr. Mein geliebtes Erdbeerfeld, einfach weg, noch gar nicht so lange her. Was habe ich mich dort vollgefressen, die hätten mich vorher wiegen sollen und nach der Pflückerei nicht nur den Eimer.

Einige werden es kaum glauben was ich nun schreibe, wenn man sich die Ecke heute anschaut. Zwischen McDonalds und dem Schwedenheini konnte man auf dem Südring Fussball spielen … ohne Probleme. Da kam alle Stunde mal ein Auto, das hat kaum gestört. Das müsste jetzt so über 25 Jahre her sein.

Ich mache kein Hehl raus, ich hasse IKEA und den OWD und Marktkauf. Auch wenn es gut ist für das südliche Brackwede, für die Anwohner ist es nicht gut. Auch die A33 werde ich hassen, auch wenn es gut ist für vieles und die Haller. Warum? Schon alleine weil eine Großtante ihr Haus räumen musste. Wenn man wie sie dort geboren ist, über 70 ist und weg muss, ist das schon hart. Man könnte fies sein und sagen, warum sind diejenigen, die in Halle/Westfalen an der Bundesstraße wohnen, also die Leute mit dem großen Laken aus dem Fenster “A33 jetzt” nicht umgezogen, wenn es denen doch so gestunken hat?
Aber so fies bin ich nicht, bin eher in Trauer, da einige Wäldchen niedergeschlagen werden, wo man Cowboy und Indianer, Räuber und Gendarm gespielt hat.

Aber eines hab ich den Politikern voraus, ich weiß was gut ist und die Trauer verzieht sich auch wieder … ich sollte eher sagen, meine sentimentalen Streifzüge durch die Vergangenheit sollte niemand ernst nehmen, denn wie sagte mal jemand Schlaues(?) “Wo es nicht vorwärts geht, tritt man nicht auf der Stelle, sondern man befindet sich in einer Stagnation.”

Aber Lichterketten zur Burg hat nichts mit vorwärts zu tun. Auch das sogenannte Kunstobjekt “Der Spiegel” vor der Stadthalle gehört dazu und andere von textexter’s aufgeführten Sachen. Man nennt diese Entscheidungsträger im Volksmund “Schwachsinnige” oder simple ausgedrückt “Korrupt”. Ab und zu glaube ich, die Bodelschwinghschen Anstalten haben wir nicht umsonst in Bielefeld. Da ist der Weg extra kurz gehalten…. vom Rathaus …. direkt dorthin.

Erleben Sie Bielefeld bei Nacht … mit angestrahlten Monumenten!

    Ein wenig Molière-Licht hat noch keiner Fassade geschadet:

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