Es kann doch alles nur besser werden:

Wo gegen wehrt sich also die Verwaltung?
(Gegen diese visuelle Umweltverschmutzung war die nicht auf den Barrikaden …)
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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!Es kann doch alles nur besser werden:

Wo gegen wehrt sich also die Verwaltung?
(Gegen diese visuelle Umweltverschmutzung war die nicht auf den Barrikaden …)
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Will jemand wissen, wann es wo närrisch in Bielefeld besonders hoch her geht? Bitteschön, hier ist die entsprechende Pressemeldung der Metropole:
Bielefelds zentrale Rosenmontags-Veranstaltung für Jugendliche wird auch in diesem Jahr wieder im Ringlokschuppen an der Stadtheider Straße ausgerichtet. Im “coolen” Clubambiente und mit kulturellem Rahmenprogramm soll die Rosenmontagsfeier nach dem durchweg positiven Echo der vergangenen zwei Jahre erneut ein echtes “Highlight” werden. Die Veranstaltung beginnt am 4. Februar um 15.00 Uhr und soll bis 21.00 Uhr dauern. Der Eintritt ist frei.
Mit der Straßenbahn-Linie 2 ist der Veranstaltungsort bequem zu erreichen. Den jugendlichen Besuchern wird in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Karnevalsprogramm geboten. Für stimmungsvolle Clubsounds sorgen die DJs Nickenick und die Reggaesoundsystems Heartical Sound in zwei Disco-Sälen. Alle Besucher sollen möglichst verkleidet erscheinen. So nehmen sie automatisch am Kostümwettbewerb mit attraktiven Preisen teil.
Veranstalter des Jugendevents sind die Bezirksvertretung Mitte, das Jugendamt und der Jugendkulturring.
… oder wie man das so nennt. Ganz einfach: Es regnet, regnet, regnet. Real stimmts angeblich nicht, gefühlt ists aber ziemlich nass.
Selbst der Tod macht um Bielefeld mittlerweile größere Haken. Schauen Sie sich diese Pressemeldung der Metropole an:
Nach der vorläufigen Statistik des Standesamtes sind im vergangenen Jahr 3.138 Bielefelderinnen und Bielefelder verstorben. Das sind 148 Sterbefälle weniger als im Jahr 2006.
Die vollmundigen Töne eines Jürgen Rüttschers aus Düsseldorf gestern klingen eher wie die Aussagen eines beleidigten Königs. Keiner ausser ihm und seiner Partei konnte aus seinen vorgelegten Zahlen Fortschritte in der Personalkostendebatte und der Haushaltssanierung des Landes NRW rauslesen. Und rechts und links vom nuschelnden und PR-unbegabten König der Staatskanzlei plappern zwei Minister mehr oder weniger hirnlos vor sich hin. Ungebremst. In Hessen bekommt derweil der Mist hochKochende brutalstmögliche Minipräses “Standing Ovations” von der rechtsradikalen NPD. Genial. Oder doch zutiefst christlich? (Merkel-Psalm 2, Buch 7: “Wer unter Euch ohne Meinung sei, der ist mir hoch willkommen”).
Aber das ist alles nichts gegen das, was die “Christlich” Demokratische Union hier in Ostwestfalen veranstaltet. Wir erinnern uns, der CDU-Kreisvorsitzende Macus Kleinkes hatte den farblosen unbekannten Verwaltungsmenschen Bernd Landgraf auf den Favoritenschild gehoben. Das empört nicht nur Urgestein Gerd Geller von der Brackweder CDU sondern ganze Bataillone der Kreis-CDU. Letztendlich ein Trauerspiel mit dem allseits beliebten Ausgang: “Wir bestimmen, we OB wird. den Wähler und Bürger der Stadt Bielefeld hat das nichts anzugehen”. Danke. Aber so groß kann der Karren Mist gar nicht sein, den man den seit Jahrzehnten in der Verantwortung stehenden Parteien vor die Türen kippen müsste. Und das gilt auch für rote, grüne und gelbe Bataillone. Eine mit offenem Blick unternommene Stadtrundfahrt sagt alles. Eine Stadt wie Arm. Bielefeld: Nur bestrebt, nicht abzusteigen. Klassenerhalt als Jahresziel. Ohne Visonen. Ohne Saft, ohne Lust, ohne Kraft. Leute, esst mehr Pumpernickel!
“Pumpernickel”. Schon das Wort jagt Nichtwestfalen schwarze Schauer über die Seele. Dabei ist das Brot aus den grünen Tiefen der Provinz ein wahrer Schatz an, ja, an was denn? Eigentlich kommt das schwarze Gold ja ursprünglich aus Soest. Und die bucken das, weil sie so oft belagert wurden und ein lange haltbares Brot brauchten…. Ah ha.
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