Auslaufmodell “Ehe”? Den Bielefelder Zahlen nach zu urteilen, ja. Das belegt eine Pressemeldung mit einschlägiger Statistik:
Im vergangenen Jahr wurden in Bielefeld 1.415 Ehen und Lebenspartnerschaften geschlossen. Dies geht aus der Jahresstatistik des städtischen Standesamtes hervor. Damit haben sich 99 Paare weniger vor die Standesbeamtinnen und -beamten getraut als im Jahr 2006.
Am liebsten schlossen die Bielefelder den Bund des Lebens im Rathaus: 721 Trauungen (50,9 Prozent) wurden hier vollzogen. Für 294 Hochzeiten (20,8 Prozent) wurde Sparrenburg ausgewählt; zu 123 Zeremonien (8,7 Prozent) kam es im Vogteigebäude Heepen. Weiterhin sehr beliebt waren das Heimathaus Senne (72 Eheschließungen), das Heimathaus Jöllenbeck (69), der Museumshof Senne (66) und das Museum Huelsmann (55). Insgesamt elfmal wurde auch im Bauernhausmuseum geheiratet. Die verbleibenden vier Trauungen erfolgten an anderen Orten.







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