Sie wissen nicht, was CVUA-OWL ist? Huch. Das ist die eierlegende Wollmilchsau, das Jobfestigungsjojo der staatlichen Untersuchungsämter. Lesen Sie mal in diser Pressemeldung der Metropole:
Am Montag, 7. Januar, hat erstmalig der Verwaltungsrat des neu gegründeten Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe getagt. In der konstituierenden Sitzung stellten das Land Nordrhein-Westfalen und die sieben OWL-Kommunen gemeinsam erste Weichen für die künftige Arbeit des integrierten Untersuchungsamtes.
Die neue Einrichtung, kurz: CVUA-OWL, seit 1. Januar Anstalt des öffentlichen Rechts, hat ihren Sitz in Detmold und unterhält Labore in Bielefeld, Detmold und Paderborn. Träger sind das Land NRW, die Stadt Bielefeld und die Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn. Das neue CVUA-OWL geht aus einem 2005 gestarteten und auf drei Jahre angelegten Pilotversuch hervor, bei dem das Chemische Untersuchungsamt Bielefeld, das Chemische Untersuchungsamt Paderborn und das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Detmold bereits in einer Arbeitsgemeinschaft so erfolgreich kooperierten, dass weitere Untersuchungsämter in NRW dem Beispiel folgten.
Schwerpunktmäßig wird das neue Untersuchungsamt für die kommunalen Lebensmittel- und Veterinärüberwachungsämter im Regierungsbezirk Detmold und das Land NRW auf den Gebieten des Lebensmittel- und Futtermittelrechts, der Tierseuchenbekämpfung, der Tiergesundheit, des Tierschutzes, der Tierarzneimittel, der Gentechnik und der Strahlenschutzvorsorge Proben untersuchen und begutachten.
Mit der Bildung des CVUA-OWL werden in OWL rund 160 hochqualifizierte Arbeitsplätze auf Dauer abgesichert. Gemeinsam mit den Universitäten in Bielefeld und Paderborn, der Fachhochschule Lippe und Höxter und der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Detmold, mit denen das CVUA-OWL intensiv zusammenarbeitet, steht die neu gegründete Einrichtung für ein hohes wissenschaftliches Niveau in Ostwestfalen-Lippe mit mittelbaren Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft der Region.
Das Haushaltsvolumen des CVUA-OWL beträgt rund 11,5 Millionen Euro. Hiervon entfallen auf das Land 5,3 und auf die Kommunen etwa 3,3 Millionen Euro. Der Rest wird durch eigene Einnahmen erzielt. Der kommunale Anteil wird Einwohner bezogen für jede beteiligte Kommune berechnet (Bielefeld: 523.000 Euro, Gütersloh: 570.000 Euro, Herford: 408.000 Euro, Höxter: 244.000 Euro, Lippe: 577.000 Euro, Minden-Lübbecke: 515.000 Euro, Paderborn: 481.000 Euro).
Die Einrichtung wird geführt von einem Vorstand, der aus den Leitern der drei Untersuchungsämter gebildet wird. Jedes Vorstandsmitglied vertritt einen Geschäftsbereich: Dr. Manfred Stolz (Vorsitzender des Vorstandes): Personal, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Tiergesundheit; Dr. Wilfried Hackmann: Finanzen, Lebensmittel, Futtermittel, Bedarfsgegenstände, Kosmetika, Tabak; Dr. Ditmar Stauff: Informationstechnologie, Ausbildung, fiskalischer Untersuchungsbereich
Als Aufsichtsgremium fungiert der Verwaltungsrat, der sich aus zwei Vertretern des Landes NRW, dem Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld und den Landräten der beteiligten Kreise oder deren Vertreter zusammensetzt. Das Stimmverhältnis des Verwaltungsrates spiegelt die finanzielle Beteiligung der Träger wider; so besitzt das Land sieben Stimmen und jede Kommune eine Stimme.
Sie wissen nicht, was CVUA-OWL ist? Huch. Tja, das ist die eierlegende Wollmilchsau der staatlichen Untersuchungsämter der Region OLW. Lesen Sie mal in dieser Pressemeldung der Metropole:
Die ehemals bei den Untersuchungsämtern beschäftigten rund 160 Personen bleiben dem CVUA-OWL erhalten. 19 beamtete Mitarbeiter gehen auf die neue Einrichtung über; die etwa 140 angestellten Mitarbeiter werden von den bisherigen Arbeitgebern zur Verfügung gestellt. Mittelfristig, im Verlaufe der üblichen Personalfluktuation, wird das CVUA-OWL nur noch eigenes Personal beschäftigen.
“Eine Untersuchungseinrichtung in der gemeinsamen Trägerschaft von Land und Kommunen ist bundesweit einmalig”, begrüßt der Verwaltungsrat das integrierte Untersuchungsamt. Mit der Gründung hätten alle Beteiligten Neuland betreten, um zu verwirklichen, was vor drei Jahren noch als Vision im Raume stand: die Bildung einer leistungsstarken und effizient arbeitenden Untersuchungseinrichtung in OWL im Dienst des Verbraucherschutzes und der Tiergesundheit.
Wieder was Einmaliges in der Region OWL. So wie die ganze Region. Einfach einmalig. Und Sie dachten, CVUA hiesse: “Christlicher Verein unanständiger Altenheime”. Darauf einen gelöffelten Pudding.
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