Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Do
3
Jan '08

Stapler mit Überstunden

Ist schon hart, da wird der eigene Gabelstapler dazu benutzt um Sachen zu klauen, die einem gehören. Hier gelesen. Aber, bitte, das ist doch nicht neu, das ihre Gabelstapler dafür benutzt werden.

Wie oft musste ich lesen das so etwas geschieht, gerade wenn es um Metalle geht. Diverse Sendungen berichteten schon davon, daß es eine regelrechte Metall-Mafia gibt. Aluminium ist besonders beliebt, soweit ich das in Erinnerung habe. Ja, genau, unsere Sommerpavillions sind alle gefährdet. Nachts kommen sie und lassen nur das Stoffdach da.

Ich sag nur: “Selbst Schuld Metallunternehmer”. Das Problem existiert nicht erst seit gestern. Schließt die “Gabler” und “Stapler” ab, gerade wenn Betriebsferien anstehen. Wenige werden mit einem 40-Tonner vorfahren und den eigenen, mitgebrachten Gabelstapler benutzen, der auf der Ladefläche auf seinen Einsatz wartet. Der würde nur Platz wegnehmen für die Metalle die geklaut werden sollen. Ja, das war etwas sarkastisch ausgedrückt. Mit Absicht.

Liebe Bielefelder Metallverarbeiter, ich bitte sie, ihre Mitarbeiter lassen sie arbeiten für hart verdientes Geld und Dieben schenken sie einen Stundenlohn von ca. 250.000 EUR. Für diese hohe Summe hätte man alle Gabelstapler in ihrem Besitz und zukünftige Gabelstapler sicher abstellen können, sei es mit einer Kralle oder anderen diversen Wegfahrsperren bis hin zu Code-Eingabegeräten und/oder ein Fuhrparktor.

Wird dann wohl nichts mit der nächsten Lohnerhöhung. Ist nicht, wegen Faulheit der Verantwortlichen? Ich drücke die Daumen das die Versicherung zahlt, damit die Arbeiter nicht darunter leiden müssen.

Fehlt nur noch das sie Bewegungsmelder in der Halle haben, damit sofort Licht angeht. Die Diebe sollen ja schließlich sehen was sie klauen. Aber dafür keine Alarmanlage installiert?

Dr. Oetker – ein witziger Mann!?

Dr. Oetker verloste im November und Dezember 2007 insgesamt 22 Abende mit Witzigmann und Roncalli. Mit dem Kauf eines jeden Bechers Crème fraîche aus dem Hause Oetker bot sich die Chance auf einen besonderen Gewinn. Verlost wurden 22 Wochenenden in München für je 2 Personen mit 2 Übernachtungen in einem Design-Hotel und einem Besuch der Dinnershow von Drei-Sterne-Koch Eckart Witzigmann und dem Circus Roncalli. Wer nicht zu den Hauptgewinnern zählte, hatte vielleicht bei der zusätzlichen Verlosung von 222 Kochschürzen Glück.

Foto: Andreas Wetzig

Ob die Familie Oetker am 29.02.2008 ebenfalls nach München reisen wird und ob Star-Koch Witzigmann selbst auch mit Crème fraîche aus dem Hause Oetker kocht, konnte leider nicht recherchiert werden!

Leider habe ich selbst nicht einmal eine Kochschürze gewonnen und veranstalte deshalb weiterhin meine eigene Dinnershow

Umweltzone ist Umwegzone Bielefeld

“In OWL sind zurzeit noch keine Umweltzonen geplant”, schreibt der WDR. Das wäre _der_ Witz überhaupt, wenn so etwas gemacht würde. Ja, es würde auch gar nicht funktionieren. Wie denn auch ohne wirkliche Umgehungsstraßen.

Nehmen wir mal einen Brackweder der nach Herford will. Fiktive Annahme natürlich.
Er hat einige Möglichkeiten in den Norden zu gelangen. OWD, aber nur bis Adenauerplatz, da der weitere Verlauf des OWDs durch die City geht. Ab Adenauerplatz geht es dann wie weiter? Richtung Landgericht oder Jahnplatz?
Ist doch auch Käse. Das ist ja schon Innenstadt. Ach wie denn jetzt, fahren wir halt nicht über den OWD.

Wir nehmen die gute alte Strasse über den Berg. Ach ja, wie herrlich ist es auf der Bodelschwinghstraße. Alles so grün und schön …. so dämlich kurvig. Naja, im Winter sollte man den Pass lieber meiden. Hoffentlich kein Sonntagsfahrer vor mir. Herje, hier ist 50 km/h, gib endlich Gas, aber bitte über 30 km/h. Hinter einem staut es sich schon bis auf 15 Autos … vor mir auf geschätzte 30. Die Natur hier beruhigt mich nicht wirklich. Ganz Brackwede, Ummeln und Quelle nimmt nun diese Strasse. OWD geht ja nicht mehr. Ich möchte gar nicht wissen wieviel GT-Nummernschildern darunter sind. Hoffentlich sind wir bald “übern Berg” und können die Detmolder Strasse überqueren. Otto-Brenner-Strasse weiter und immer weiter bis zur Heeper Straße. Toll, es ist nicht mehr weit bis zur Herforder Strasse. Hat ja auch nur knapp 45 Minuten gedauert, damals, ja damals ohne Umweltzone war ich an der gleichen Stelle in maximal 15 Minuten. Nie wieder den “ollen” Pass.

Probieren wir die Autobahn aus. Südring verstopft, Autobahn ist dort ja noch nicht fertig und IKEA hat ja andere … längere Öffnungszeiten. Halb OWL versammelt sich auf dem Südring. Prima. Ich will gar nicht wissen was für ein Chaos es gibt, wenn die Autobahnausfahrt steht. Lecker von der A2 auf die A33 direkt bis zu IKEA, fast genau auf den Parkplatz. Der McDonalds an der Ecke wird sich freuen. Ach, nehmen wir halt die ganzen roten Ampeln mit bis wir in der Nähe RATIO auf die A2 können. Die Ampelschaltungen sind ein Witz auf dem Südring. Auf die “ewige Baustelle A2″ wollen wir ja, wohlgemerkt, das wird schön. Noch gibt es ja keine Autobahngebühr für Normal-Sterbliche. Noch nicht … noch nicht. Warum musste ich eigentlich soweit in den Osten fahren um in den Norden zu gelangen. Damals wäre ich schon längst hinter Brake gewesen, in der gleichen Zeit.

Ok, fahren wir halt in Richtung Steinhagen, genau, Richtung Peter auf’m Berg. Wollen wir heute mal die “Reichen Bielefelder” ärgern und in Hoberge Uerentrup ein paar Abgase loswerden. Denn Richtung Tierpark geht es Richtung City. No go. Also quer durch in Richtung Dornberg und dann entweder über die Babenhausener Strasse oder Richtung Uni und Voltmannstraße. Egal was wir nehmen, spätestens in Schildesche ist Schluss mit lustig. Das ist heftiger als die Bodelschwinghstraße.

Eigentlich bin ich unheimlich weit abgetrieben worden in den Westen von Bielefeld, ich wollte doch nur nach Herford. Schade eigentlich, egal welche Strecke ich nehme, es sind immer mindestens 30 Minuten mehr die ich das Auto benutze. Ist das für die Umwelt allgemein besser? Geht mir weg mit dem Zug. Es wurde irgendwann mal gesagt das Züge nicht wirklich umweltschonender sind, außerdem streiken diese unpassend oder sind eh nicht pünktlich. Mit Kindern unterwegs sein ist ein Abenteuer für sich. Kofferraum auf, Klamotten rein, Kofferraum zu. Autotür auf, Kinder rein, selbst rein, Autotür zu, Zentralverriegelung regelt den Rest. Kein Entkommen diverser Anhängsel wie es im Zug möglich wäre. Ja, Kinder mögen auch nicht ihre eigenen Sachen schleppen – so ist das eben.

Keiner hat gesagt das die Umweltzone am Adenauerplatz anfängt. Vielleicht wird sie schon beim Marktkauf, kurz vor Bethel beginnen. Bielefeld hat keine Ringstraßen um die City. Der Berg ist Schuld. Hoppla. Wir werden doch nicht den Berg abholzen und neue Strassen bauen der Umweltzone wegen?

Fiktives Fazit: Geht mir weg mit Umweltzone in Bielefeld.

Oh Tannenbaum …

Es grünt so grün auf grauen Höfen. Aber nur bis zum 07. Januar. Dann ist es vorbei mit der kostenlose Abgabe der mühsam ausgesuchten Tannen, Fichten und Kiefern. Wenigstens hat man Zeit am Sonntag den geschmückten Weihnachtsbaum wieder abzuhängen und in die Freiheit zu entlassen. Naja, Freiheit, eher letztes Geleit. Es werden auch wieder Leute probieren ihren Spätherbst Baumschnitt auf den hier angegebenen Sammelpunkten loszuwerden. Ich kann die Leute ja alle verstehen. Macht den Garten frei für den Frühling. Warum 10 Euro zahlen oder unnötig die “grüne Tonne” vollstopfen. Stinkt eh erbärmlich aus der Tonne. Ach, oh Tannenbaum, wie hast du mir gefallen. Endlich wieder Platz. Nur noch Möbel an die richtige Stelle rücken, die dem grünen Riesen weichen mussten. Die extra Lichterkette sah eigentlich ganz schnuckelig aus. Hmm, manche Menschen haben die winzig kleinen LEDs ganz lieb gewonnen, sogar über das Jahr hinaus. Ich habe ja noch Zeit bis zu den Drei Heiligen Königen mir etwas zu überlegen bis alles in den Keller wandert … nur der Tannenbaum, der Tannenbaum fliegt raus, spätestens bis zum 07. Januar. Keine Gnade, armes Tännchen, wir werden uns vielleicht wieder begegnen, spätestens wenn der Kaninchenstall neue Sägespäne braucht.

Schon für Artur gestimmt?

Artur Wichniareks Tor vom letzten Vorrundenspiel gegen den VfB Stuttgart steht in der Auswahl zum “Tor des Monats” der ARD-Sportschau. Wer noch nicht für den Arminen-Goalgetter gestimmt hat, sollte es hier tun.

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Sparrenburg “Cape Canaveral für Chaoten”?

Schon ein ziemlich doofes Ding, das sich da in der Silvesternacht oben auf der Sparrenburg abspielte. Angeblich sollen moderne Artilleristen mit Böllern, Raketen und Feuerwerken aller Art auf Besucher des Rondells geschossen haben. Es soll – so Berichte in den Gazetten – “heulende Kinder”, “in Panik flüchtende Eltern” und “Angst” gegeben haben. Wie geschrieben – “soll”, da der Schreiber nicht vor Ort war. Das Ordnungsamt, sonst wohl präsent in der Metropole, geht es um Autos abschleppen, Knöllchen schreiben oder andere Aktionen, lehnt jede Verantwortung ab. Vielleicht hätte man – wie an der “Tüte” nahe Hauptbahnhof – eine Klangwolke aus “Ode an die Freude” und “Für Elise” über die im Nebel liegende Sparrenburg legen sollen? Außerdem sei ja – so die Polizei, “die Veranstaltung auf der Sparrenburg eine Veranstaltung wie der Hermannslauf. Nur das es an Silvester eben noch Raketen gibt”. Ja schau mal an. Sowas weiß die Polizei von SchildaBielefeld?

Ambivalenz

Wer heute aufmerksam die Bielefelder Gazetten studiert, kommt nicht umhin, den Begriff “Ambivalenz” anzuwenden. Zu gegensätzlich, zu verworren sind Berichterstattung und Kommentare über die derzeit wohlfeilen Politik-Themen “Gewalttätige Jugendliche”, “Aufschwung” und “Nach Rauchverbot nun Alkoholverbot?”, garniert mit ein klein wenig “Vorratsdatenspeicherung vorm Bundesverfassungsgericht” Eher aber ist es wohl die Hilfslosigkeit der Journaille, mit dem babylonischen Durcheinandergequacke der Politiker mitzuhalten, die wieder mal kurz vor Wahlen ihre Fähnchen in alle möglichen populistischen Winde halten und versuchen, das längst im Vorfeld im Brunnen ersoffene Kind zu retten. Allen voran Hessens Brutalchefaufklärer Roland K.

Ambivalenz (von lat. ambo „beide“ und valere „gelten“) wurde als Begriff von Eugen Bleuler geprägt. Darunter wird in der Psychologie, Psychotherapie, Psychiatrie und Psychoanalyse das Nebeneinander von gegensätzlichen Gefühlen, Gedanken und Wünschen verstanden. In der gehobenen Umgangssprache gebräuchlicher ist das Adjektiv ambivalent (zwiespältig, doppelwertig, mehrdeutig, vielfältig).

Auf der Titelseite verkündet die NW Neue Westfälische beispielsweise “Aufschwung kommt beim Kunden an”, um sogleich auf Seite 3 einen 51-jährigen vorzustellen, der ohne Doppeljob seine finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllen könnte und das Wort “Aufschwung” wahrlich nicht für sich reklamiert.

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Im Wirtschaftsteil lockt der Handel mit Rabatten. Die Schlacht um den Konsumenten, der dank galoppierender Inflation und trotz manchenorts getätigter höherer Tarifabschlüsse eben keinen Cent mehr hat, geht auch in Bielefeld unvermindert weiter.

Bielefelder Umweltbilanz 2007

Ob Klimaschutz, Umgebungslärm, Grundwasserschutz, Spiel- und Bolzplätze, gesetzlich geschützte Biotope, Grundwasserschutz oder Kyrill – das Umweltamt der Stadt Bielefeld zieht Bilanz. Zum Jahreswechsel hat das Amt ausgewählte Themen aus der Arbeit des alten Jahres zusammengestellt. Das Ergebnis ist jetzt für Interessierte im Internet hier abrufbar.

Bielefeld und Bombay haben mehr gemeinsam als ein B am Anfang …

    Zum Beispiel eine pittoreske Altstadt:

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    Wohlstand und Elend liegen hier oft dicht beieinander.

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    In den romantischen Gassen begegnet der Tourist auch immer wieder reizvollen Kontrasten:

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    Das pralle Leben einer Metropole.