… liegt Bielefeld-Jöllenbeck. Die “Jürmker” lieben das Dörfliche an ihrem Vorörtchen. Wer nur temporär dort lebt, möchte nicht tot “übern Zaun geworfen” werden, wie sich neulich mal jemand ausdrückte. Hier ein Kreisverkehr in “Mitte” (Kanzlerindefinition seit Sonntag. Bezeichnet politisch einen Standort, wo man sich niemals festlegen muß und nie genau sagen muß, wo man nun wirklich hin will):
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
Sie lachen, lachen und lachen. Heute in der NW Neue Westfälische. Und tragen kess die neuen dunkelblauen Polizeiuniformen, die Innenminister Ingo Wolf unter anderem in der Teutostadt testen läßt. Allerliebst. Kostet pro Polizeinase zwischen 800 bis 1000 Euro. Macht bei 480 Bielefelder Polizeinasen eine runde halbe Million. Euro. Wer diese dunkelblauen Dinger schon in anderen Bundesländern mit US-amerikanischen Cops-Klamotten verwechselt hat, wird das auch hier tun. Tut uns leid, liebes Lokalblatt, das wir in Euren üblichen unkritischen Jubel ein ganz klein wenig Niespulver gestreut haben. Macht ja nichts. Die spielen doch nur. Und wenns der schwarzgelben Wespenkoalition in Düsseldoof im September 2008 - da soll entschieden werden, ob das landesweit eingeführt wird - nicht gefällt, dürft ihr Bielefelder Ordnungshüter die blauen Klamotten sicher mit nach Hause nehmen. Als Vogelscheuchen zwischen Möhren - und Zwiebelsaat in Senner Bauerngärten. Der Steuerzahler schenkt sie Euch. Ungefragt.
Es hatte ganz schön gekracht, als Bayerns Miroslav Klose und Arm. Bielefelds Keeper Mathias Hain in der ersten Halbzeit des Sonntagsspiel der Fubabuli zusammenkrachten. Bruch des Brustbeins, Wirbelabsplitterung und Gehirnerschütterung wurden beim “harten Hund” im Bielefelder Tor diagnostiziert. Wir drücken die Daumen, das der Trainingseinstieg Anfang Januar 2008 gelingen möge. Derweil hütet Südafrikas Torwart Nr. 1, Rowen Fernandez, das Arminen-Gehäuse. Freitagabend werden die Dortmunder Borussen zu spüren bekommen, was das heißt. Alle spielen für Mathias Hain - und siegen im Westfalenstadion. Der BVB hat keinen Franck Ribery.
Wer mal kurz in eine richtig große Stadt hineingeschnuppert hat, kann sich an vielen Ecken SchildasBielefelds ein Lächeln nicht verkneifen. Zum Beispiel die sensationelle Coffee-Shop-Dichte. Jetzt wird demnächst an die Commerzbank-Filiale Jahnplatz ein Coffee-Shop namens “Puro Coffee” angehängt, dessen “Hühnerstangenseite” mit Fensterblick zur Bahnhofstraße hinauszeigt. Der Clou: Durchgang zum Kundencenter der Bank. Klasse Idee, bahnbrechend. Erst ein Blick auf das völlig überzogene Girokonto und dann einen kleinen Schwarzen hinunterstürzen. Aber so ist das in der Metropole an der Lutter. Fängt einer an, fangen viele an. Mit dem Nachmachen. Neue Ideen Mangelware. Und so ballt sich das Kaffeetrinken eben auf der Traummeile Bahnhofstraße-Niedernstraße-Obernstraße. Wenn jetzt noch Starbucks im Mantelhaus zuschlagen würde, wäre das Glück perfekt.





2 Kommentare »