Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
20
Nov '07

Hommage an Hopper

Ein Aufzug im Parkhaus des gelbblauen Frühstückshauses am Südring. Kunst am Bau.

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Edward Hopper. So nah.

Delphinklau bei Besloten Nennotschap INGKA

Da guckt der Schwede, der Norweger wundert sich und der Holländer grinst breit. Heut ist wohl sowas wie Delphinabschlepptag bei IngvarKampradElmtarydAgunnaryd /IKEA) am Südring. Holländer? Jo. Die Holding des gelbblauen Frühstückshauses mit angeschlossener Span- plattenvermarktung hat den Sitz ihrer Stiftung in den Niederlanden. Das was hier so vollmundig auf “svenska” vermarktet wird, ist eigentlich ein holländisches Unternehmen. Wurde 1960 in Schweden von der dortigen Möbelindustrie sehr angegriffen, weil man sich gegen die extremen Niedrigpreise wehren wollte. 1994 gab es die schwerste Krise des blaugelben Hauses, als Gründer Ingvar Kamprad mit nazionalsozialistischen Gruppierungen in Verbindung gebracht wurde. Er hatte die rechte Organisation eines Freundes und bekannten Nazis mit Geld unterstützt. Kamprads Mutter war Sudetendeutsche. Später schrieb er, einer der reichsten Männer der Welt, an Mitarbeiter und Kunden und bezeichnete die Zahlungen als “größte Dummheit meines Lebens”. Wer schwedische Freunde hat, erntet heute oft noch Stirnrunzeln und hämische Bemerkungen ob der IKAE-Hysterie besonders der Deutschen.

Aber nochmal zu den Delphinen: Containerweise gingen sie heute in die Einkaufswagen. Diese lockere Truppe fuhr gleich 10 davon. Sie tragen übrigens ein Label mit “Made in ….” Dreimal dürfen sie raten, wo. Hej då!

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Fällt “Bürste” die Treppe rauf?

SPD-MdB Klaus Brandner (”Bürste” wegen seiner Haarfrisur) könnte trotz seiner Zustimmung zur von Wolfi S. geplanten Vorratsdatenspeicherung und der sensibel-kräftigen Aufstockung der Abgeordnetendiäten die Treppe rauffallen. Der Müntefering beerbende neue Arbeitsminister (”Das System Scholz”) plant angeblich, ihn als Staatssekretär ins Amt zu holen. Interessant wäre, was seine Wähler dazu sagen, ist doch die Mehrheit sowohl gegen Vorrtsdatenspeicherung als auch Aufstockung der Diäten. Aber ist ja eigentlich egal. Hauptsache, sie machen demnächst das Kreuz wieder bei ihm. Es ist schon ein Kreuz mit den Damen und Herren “Volksvertretern”, die letztlich nur sich selbst bzw. für die sie Lobby machen, vertreten. Volk stört da nur.

Wider die Heizpilze

Ein dicker fetter Audi Kuh 7 rollt langsam durch die Altstadt. Fünf Liter Hubraum, fast 400 Pferdestärken, CO2 -Ausstoß weit jenseits von gut und böse. Aber chic, das schwarze Gucci-Täschchen auf Rädern. Hysterisch fährt das BlondDummchen an der Seite des Cohiba schmauchenden Solariumgestählten Typs am Volant die Scheibe runter, gestikuliert wild mit Blick auf diverse Aussengastronomien am Klosterplatz. “Da, wieder einer, und da, da und da. Wiiiiiiiiiiderlich”. Sie verzieht angeekelt das Heidi-K-like-geschminkte Mündchen. “Wir sind ökologisch korrekt und die da? Was machen die?”.

Um was es ging? Ganz einfach. Jetzt sind die Heizpilze, die fast immer gasbetrieben gerne in der Aussengastronomie verwendet werden, um zB den verbannten Rauchern einen Platz draussen mit glühendem Glimmstengel (schickt der nicht auch schon 0,000001 Milligram CO2 in die Athmosphäre?) zu bieten, in der hysterischen Klimadiskussion dran. Vorreiter der geplanten Verbannungsaktionen in der Metropole unter der Sparrenburg ist Rolf Grotegut, Betreiber des “Miner´s Coffee”. Allerdings ist er bei den Wirten Bielefelds und Ostwestfalens in der absoluten Minderheit.

Konsequenterweise sollte man nun auf den Weihnachtsmarkt verzichten (Tausende Glühbirnen), auf Grillgut daselbst (Holzkohle!) und das Heizen der Glühweintanks. Dann könnte man sich unter Kerzenschein auf den Alten Markt stellen, bevor man nach Absingen der Nationalhymne wieder davon rollt. Im Kuh 7, im Porsche Pfeffer, im Mercedes Mamma….Na, Sie wissen schon. Hysterie läßt grüßen, stoppt aber nicht davor, mehrere Male Grünland unter tausenden Tonnen von Kerosin mit höchstbesorgtem “Rettet-Knut-Gesicht” verbrennend zu überfliegen, wie´s die Kanzleuse und der dicke Mann aus Niedersachsen jüngst taten. Schön, das es immer noch genügend politische Schweine gibt, die man durchs Dorf jagen kann, um vor den wirklichen Problemen der Stadt, der Region, der Republik und der Welt abzulenken.

Aber wie schreibt doch das Bielefelder Schelmenblatt lauthals jubelnd auf der Seite “Stadtteile/Brackwede/Senne”: “Punschtöpfe werden angeheizt”. Verbrauchen ja keinen Strom, stimmts?

PS: Auf der Liste der größten C02-Schleudern unter den Kraftwerken der Welt steht ausgerechnet eines aus dieser Republik. Ach ja, Frau Kanzler…..

Die Schelme aus der Niedernstraße

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Heute morgen, Seite 1 NW. Ankündigung des freien Verkaufes der Grönemeyer-Karten 1. Juni 2008. “…sowie im Internet unter www.nw-ticket.de”. Jo, schön und gut. Aber nicht in SchildaBielefeld:

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PS: Sie hätten aber auch gerne unter 0521-555-444 ab 9 Uhr anrufen können. Piep-piep-piep-piep-piep……..