… sagt sie. Es gibt eine bunte Mischung aus schöner Umgebung, Unterhaltung und Küche, nur aus biologischen Zutaten.
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3 Grad im Ostwestfälischen. Regen. Nasskaltschmuddelig. Kein wirkliches Hundewetter. Und so posiert man halt mal mit den Pfoten vorm Spiegel.
Das gestrige Abendspiel in der Fubabuli war keine Minute zu Ende, da schlich jemand aus der Arminenkabine, unterm dunklen Rock eine silberne Thermoskanne. Flugseiligen Schrittes lief er zu einem mit laufendem Motor wartetenden Fahrzeug mit dem Kennzeichen F-DB XXX. Mit quietschenden Reifen gewann das Auto das Weite. Entsetzten Gesichtes schlug der “Trainer für eine Halbzeit”, NW-Redakteur Torsten Ziegler, die Hand vor den Mund. “Das war die DFB-Drogenkommission”, stammelte er. Jetzt wird also herauskommen, was Arminen-Trainer Ernst Mourinho Middendorp den Seinen in den Pausentee hat geben lassen. Geraunt wird in Zeugwartkreisen, es sei “Chardonnay von Jöllenbecker Reben” gewesen. Jedenfalls liefen die Arminchen nach katastrophaler 1. Halbzeit im zweiten Durchgang wie die Duracell-Hasen. Irgendwann knallte Ziegler sein Notizbuch auf den Boden der Arena. Wieder nichts mit dem Trainerjob. Und Middendorp hat neben Ernst und Mourinho nun den dritten Vornamen weg: “Der Hexer”.
Gestern Abend bei Anne Will in der ARD. Rainer Wend, Bielefelder MdB (Mitglied des ReichsBundestages) sitzt in der Runde und wird zum aktuellen Thema “Diätenerhöhung für Bundestagsabgeordnete” befragt. Schlecht abgepudert sitzt er da im Scheinwerferlicht und palavert um sein Leben. Er “finde, was ich an Arbeit als Abgeordneter leiste, ist so schlecht nicht”. Der Diätenerhöhung in Zeiten, wo die Realeinkommen drastisch sinken, die Preise auch für Hartz 4-Empfänger dramatisch steigen und die Kinderarmut beängstigende Formen angenommen hat, stimmte er mit “Ja” zu. So wie zuvor für die unsozialsten Gesetze, die Deutschland jemand hatte, die H 4-Gesetze. So wie für eine ganze Menge anderer Gesetze, die Deutschland in eine enorme Schieflage gebracht haben. Und er stimmte für die Vorratsdatenspeicherung des Paranoikers im Rollstuhl. Welch grandiose Politik, lieber Rainer Wend. Welch Fleiß. Und dann nach “nebenbei” Mitglied des Kreditausschusses der Sparkasse Bielefeld. Tirilliliii, Tirillaaaa. Deshalb die Vorratsbrachflächen in der Stadt unter der Sparrenburg. Es ist an der Zeit, das Kreuz auf dem Wahlzettel nicht mehr da zu machen, wo Ihr Name steht. Es sei denn, Sie beginnen damit, wirklich Politik “für das Volk” und nicht “gegen das Volk” zu machen, anstatt nur Strippen zu ziehen. Glück auf!




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