Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
23
Okt '07

Gütersloher Lycos macht Miese

Tut uns leid, wenn wir heute das Provinzchen Gütersloh so im Fokus haben. Aber heute ist nunmal der Tag der Wahrheit und so meldet man vom Internetdienstleister Lycos aus Gütersloh schlechte Zahlen. Lycos Europe ist in den ersten neun Monaten 2007 operativ tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) belaufe sich auf 36,4 Millionen Euro, nach nur 7,9 Millionen Euro Minus im Vorjahreszeitraum, teilte die Bertelsmann-Beteiligung mit Sitz im niederländischen Haarlem heute in Gütersloh mit. Unter dem Strich blieb nach einem Beteiligungsverkauf ein Überschuss von 44,1 Millionen Euro nach 6,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Braucht jemand Lycos? Nö. Aber so ist das auch mit der Bertelsmann-Stiftung….

Gütersloher “Gutmenschen” in Aufruhr

Kaum ein Gebiet, zu der die Bertelsmann-Stiftung im benachbarten Gütersloh nicht ihren Senf dazugibt, kaum ein politisches Feld, auf dem die Leute aus der Provinzstadt nicht etwas Weltbewegendes zu sagen hätten. Und nun schreibt der Spiegel heute:

So viel ist gewiss, die Unternehmenskontrolle genau jener Stiftung, die vorbildliche Corporate Governance thematisiert, funktioniert nicht.

Worum gehts? Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen einen Vorstand der Stiftung. Dieser hundertfach geehrte Mensch, der in München über den Wassern schwebt und fleißig von Bertelsmann-Geldern in seiner “politischen Denkarbeit” unterstützt wird, soll sich “bereichert” haben. Nein doch. Wie kann er nur. Tut man doch in diesen Kreisen nicht. Da greift man gleich von ganz oben 90% eines ganzen Volkes in die Taschen. Und gläubig hängen die Berliner Politgrößen an den Lippen der Gütersloher Stifter, auf das neue Weisheiten aus der “Denkfabrik” fließen. Letztlich dienen sie alle einem einzigen Zweck: den Willen, die Weltansicht und den Einfluß auf alles ausdehnen, was Staat heißt. Und kräftig kassieren. Also Machtgier pur. Shit, wenn dann plötzlich Staatsanwälte ins Eingemachte greifen. Und so wird das, was soviel Glanz und Gloria verbreiten möchte zu einem ganz profanen Unternehmen, das seinen Reibach macht und machen will.

Rabi entdeckt die Kocherei

Na siehste, geht doch. Endlich hat die Metropole doch noch eine eigene Kochsendung. Rabi (radiobielefeld.de) gibt den “Kochexpress” mit Roxane Brockschnieder und Dirk Sluyter. Als ob es nicht schon genug Mälzern, Lafern, Rachen, Wienern, Zacherln täten…..

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Die Stadt reißt ab und rüstet auf

Bielefelder haben einen geflügelten Spruch: “Na, heute schon was abgerissen?”. Abgesehen vom Festival der Brachflächen unter der Sparrenburg hats ja manchmal auch was Gutes. Seitlich von SinnLeffers in der Bahnhofstraße wird derzeit alte Substanz abgetragen. Was da Neues entstehen wird, weiß der Chronist noch nicht. Lassen wir uns überraschen. Gibt ja noch ein paar Filialisten, die (noch) nicht in der Metropole vertreten sind.

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Da streiten sich die Raben

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Überall im Speckgürtel rings um die Metropole am Teutoburger Wald ziehen derzeit die Treckerartisten die Furchen, um noch mal Wintersaat auszubringen. Die Raben, Krähen und anderes schwarzes Flugvolk freuts.