Archiv für den Monat: September 2007

Ein wirklich schöner Herbsttag

Viel Volk heute auf Bielefelds und Ostwestfalens Straßen unterwegs. Fußgänger, Jogger, Skater, Radler, Offenfahrer, neue Autos Gucker. Für alle wurde bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen etwas geboten. Sogar die Schafe fühlten sich kauend auf dieser Wiese nahe Ummeln „pudel“wohl.

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Arminia versenkt Hansekogge 4:2

Böhme, Eigler, Eigler, König Artur und zwei Rostocker Gegegntore. Im heutigen Bundesligaspiel gewannen die Blau-schwarzen recht sicher und liegen nun nur 1 Punkt hinter Bayern München in der Tabelle. Mit 11 Toren schoß Arminia bisher nur ein Tor weniger als die Münchner. Und danbn gabs bei Rockstock noch einen namens Victor Agali, der Fußball mit Freistilringen verwechselte. Ein konsequenterer Pfeifenmann hätte ihn nach Gelb und anschließendem Foul gegen Langkamp vom Platz gestellt.

Ok. Lassen wir mal die Champions League momentan noch aussen vor :-))))

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(Screenshot: T-online)

Der Flutlichtkran vonne Alm

Sag noch einer, Ostwestfalen und insbesondere Bielefelder seien kein kreatives Völkchen. Kein hochklassiger Fußballverein weltweit kann einen Flutlichtkran vorweisen, wie ihn jetzt Arminia Bielefeld hat. In Ermangelung des Stadiondaches der im Bau befindlichen neuen Osttribüne hat man die Flutlichtstrahler an den hohen Baukran angeschraubt. Und siehe – das Konstruktiv erfüllt die Bedingungen des Deutschen Fußballbundes. Jetzt müßte der Kran nur noch im Takt der geschossenen Arminen-Tore wackeln und die Sensation wäre paletti.

Verhaftungen bei Tönnies

Das gestern angesprochene Thema um Europas größten Fleischzerleger Tönnies im benachbarten Rheda-Wiedenbrück bekommt nun Konturen. Gegen zwei leitende Mitarbeiter wurde Haftbefehl erlassen und Firmen-Inhaber Clemens Tönnies (Schalke 04 Aufsichtsratsvorsitzender)Geschäftführer Tillmanns sowie andere leitende Mitarbeiter stehen im Verdacht, Kunden und Lieferanten getäuscht zu haben. Die Ermittlungen laufen seit 1998, Gerüchte um den Fleischriesen direklt an der Autobahn A 2 gab es schon immer. Sollten sich die Verdachtsmomente erhärten, bleibt die Frage, warum jemand, der Milliarden umsetzt und Millionen verdient, sich so verhält. Wir werden weiter sehen.

Oh Odonkor

Er kam, sah und traf. David Odonkor, aus Ostwestfalen stammender Flügelflitzer der Fußball-Nationalmannschaft, schoß in der 65. Minute gegen Rumänien sein erstes Länderspieltor und brachte das Team damit auf die letztendliche Siegspur zum 3:1. Wer mal ein Autogramm des in Spanien spielenden Spurters haben will, „lauert“ ihm im benachbarten Steinhagen auf und achtet auf einen schwarzen Audi-SUV. Seine junge Frau ist Steinhägerin.

Fleischgutmensch unter bösem Verdacht

Der smarte Clemens Tönnies aus Bielefelds Nachbarstädtchen Rheda-Wiedenbrück ist Chef des rund 3 Mrd. Euro umsetzenden größten europäischen Fleischunternehmens, Millionenspender, Aufsichtsratsvorsitzender von Schalke 04 und Freund von Veranstaltungen mit prominenten Köpfen aus Sport, Spiel und TV-Spannung. Von Tönnies zerlegte Schweine, Rinder, Kälber liegen in den Kühltruhen der Discounter zu Billigstpreisen. Für ganz andere Spannung sorgen jetzt die Staatsanwaltschaften, Steuerfahnder und Polizisten, die gestern 30 Wohn – und Geschäftsräume der Gruppe bis hin nach Zypern durchsucht haben. Dazu schreibt die Financial Times Deutschland heute in einem Dossier:

„Deutschlands größter Fleischverarbeiter Tönnies steht unter Verdacht. Beamte durchsuchten die Privat- und Geschäftsräume des Unternehmens – um Gammelfleisch ging es dabei aber nicht. Der Verdacht der Staatsanwaltschaft lautet auf Betrug und illegale Arbeitnehmerüberlassung, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. Das Unternehmen habe Lieferanten und Abnehmer getäuscht und sich vor Sozialabgaben gedrückt. Tönnies bestätigte die Durchsuchungen. Das Unternehmen werde mit den Behörden kooperieren, sagte ein Firmensprecher der FTD. „Wir sind der Ansicht, dass wir die Vorwürfe ausräumen können. Das Ermittlungsverfahren gegen das Unternehmen mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück läuft bereits seit Dezember 2006. Es richte sich gegen Inhaber Clemens Tönnies sowie eine „Vielzahl weiterer Verantwortlicher“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Clemens Tönnies‘ Unternehmensgruppe setzt rund 3 Mrd. Euro jährlich um. Zugleich ist er Aufsichtsratschef des Fußballclubs FC Schalke 04 und hatte das Sponsoring des Klubs mit dem russischen Energiekonzern Gazprom eingefädelt. “

Mal sehen, was draus wird. Fleisch aus Discountläden kaufen aber weder er noch sie. Wozu gibts schließlich den „Metzger des Vertrauens“, der noch selbst schlachtet.

Ostwestfälischer Spinnentag

Dieser Spinne – am gewebten Netz in einem westlichen Bielefelder Garten hängend – muß es heute wohl ziemlich gut gehen. Da schaukelt sie bei moderaten 15 Grad, kaum Wind und halb bedecktem Himmel. Es wird schon was Fangbares ans Netz klopfen. Jede Ähnlichkeit mit der Verhaltensweise lebender Personen sei hier mal ausgeschlossen. Na ja, Ostwestfalen spinnen ja auch nicht. Niemals. Nie.

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Bitteschön. Die Ampelübersicht

Wer an seiner Lieblingsampel wann die Lichter vermißt, guckt hier:

In der kommenden Woche werden fünf Lichtsignalanlagen für Wartungsarbeiten außer Betrieb gesetzt:

. Am Montag, 17. September, wird von 9.00 bis 15.00 Uhr an der Anlage Alfred-Bozi-Straße / Elsa-Brändström-Straße gearbeitet. Während dieser Zeit wird der Verkehr durch die Polizei geregelt.

. Die Signalanlage Oldentruper Straße / Stralsunder Straße / Großmarkt wird am Dienstag, 18. September, von 8.00 bis 15.00 Uhr gewartet.

. Am Mittwoch, 19. September, sind die Ampeln im Bereich Elsa-Brändström-Straße / Karl-Eilers-Straße von 8.00 bis 15.00 Uhr ausgeschaltet.

. Die Lichtsignalanlage Artur-Ladebeck-Sraße / Eggeweg ist am Donnerstag, 20. September, von 8.00 bis 15.00 Uhr an der Reihe.

. Schließlich werden am Freitag, 21. September, zwischen 8.00 und 12.00 Uhr die Ampeln im Bereich Jöllenbecker Straße / Auf der Hufe abgeschaltet.

Roncalli kommt

Da muß man nicht viel zu sagen. Ravensberger Park, Und hier die Termine:

Gastspielzeitraum:
14. September 2007 – 07. Oktober 2007

Vorstellungen:
Abends: Die – Sa 20.00 Uhr, Sonn- und Feiertag 19.00 Uhr
Nachmittags: Mi, Do, Sa und Sonn- und Feiertag 15.00 Uhr

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Bewegung Richtung Amerikahaus

Zumindest wird nun öffentlich diskutiert um das Thema „Amerikahaus“, nachdem OB David anregte, Stadtbibliothek etc. dorthin zu verlagern und den Neumarkt in die Planung einzubeziehen. Wir schruben ja oft genug darüber. Nun hat sich auch der Eigentümer des Komplexes – ein Fond – dazu geäußert: „Wir könnten uns die Stadt als Mieter vorstellen“. Wir auch. Und in die Alte Hauptpost bitte nicht den Hauptsitz eines Unternehmens legen – wer sollte das sein? – sondern zum Einzelhandel rund um die Bahnhofstraße hinzuschlagen. Chice kleine Läden, Ambiente, Restauration, ein Variéte in die Mitte….. Da werden wohl gewaltige Aufschreie der etablierten Händler kommen. Gemach, gemach. Es ist ja nicht verboten, sein Etablissement da hinein zu verlegen. Der Body-Shop an der unteren Bahnhofstraße gegen Jahnplatz hin könnt was Größeres vertragen, diverse Textileure ebenfalls. Und Knigge mit Latte Macchiato, Küchlein und Kipferln würde sicherlich auch da hinein expandieren. Mein Gott, Bielefelder. Habt doch mal Phantasie.

70 Fahrräder

Aus einer Pressemeldung der Stadt Bielefeld:

Etwa 70 Fundräder werden am Samstag, 15. September, öffentlich versteigert. Beginn ist um 11 Uhr am Ordnungsamt, Ravensberger Park 5, vor dem mittleren Eingang. Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass nur sofortige Barzahlung akzeptiert wird.

Der 11.9.

Wo waren Sie, als vor sechs Jahren der Anschlag auf das WTC weltweit über die Bildschirme flackerte? Zuhause. Vor dem Fernsehschirm
Warum? Jemand rief an, das WTC brenne.
Was dachten Sie zunächst? Ein technischer Defekt.
Was dachten Sie noch? Die beiden Söhne waren vor 2 Monaten in NY und oben auf der Plattform.
Was bleibt in Erinnerung? Schreckliche Bilder, Erstarrung und dieses Lied von Enya, das NBC den Bildern und Nachrichten unterlegte. „Only time

Die Welt hat sich seitdem dramatisch verändert. Auch in Ostwestfalen. Ein Nachbar hat eine kopierte Seite in den Briefkasten geworfen, das schemenhaft einen jungen Mann zeigt. Der Nachbar überwacht gradezu paranoid seine Hausfront und den davor liegenden Bürgersteig – öffentlicher Verkehrsraum – per Video. Seit 51/2 Jahren. Ein Unbekannter hat sein Auto beschädigt, das Video hat nachts den jungen Mann aufgezeichnet. Ob er das wirklich getan hat, zeigt das Video nicht. Was Wolfi Schäuble plant, hat ein Ostwestfale schon verwirklicht. Das hält aber offensichtlich weder Terroranschläge noch Sachbeschädigungen auf.

Wenn erst Autos in Essen-Bredeney brennen….

Der flotte Peer, Peer Steinbrück, oberster Steuereintreiber der Bundesrepublik war in Bielefeld. Beim 27. OWL – Unternehmertag meinte er, den Unternehmern die Leviten lesen zu müssen. Wer dabei war, ging mit seltsam gemischten Gefühlen ob der augenscheinlichen Abgehobenheit der Berliner Nomenklatura nach Hause. Der ehemalige Ministerpräsident:“Wenn manche weniger Zeit und Geld dafür investierten, irgendwo ein Schlupfloch zu finden, um ein paar Euro zu sparen, hätte der Staat mehr Geld, um eventuell die Unternehmenssteuern zu senken“. Ach ja, lassen wir das vor der jüngsten Senkung der Unternehmenssteuern und der Anhebung der Renten um grad mal ein halbes Prozent mal so stehen. Leider hob sich keine Stimme, die die Millionen für Heiligendamm, Afghanistan-Einsatz, usw. usw. einforderte.

Dann kam´s: „Wenn die Autos nicht nur in Paris brennen, sondern auch in Essen-Bredeney, wird es zu spät sein“. Als Mensch, der Essen kennt, fragt man sich: „Warum Bredeney? Das ist der reichste Stadtteil von Essen.“ Aber wahrscheinlich ist der flott Peer nicht so bewandert in der Geographie der Ruhrgebietsstädte. Sonst hätte er Essen-Altenessen oder Essen-Krey (Hauptsitz von Aldi-Nord) genannt. Da wohnen angeblich die, die er nun mit Paris vergleicht. Da aber brannte es in den Vorstädten, die zu Ghettos gemacht wurden….. Ach Peer, Peer, Peer…… das wars dann wohl, das Gegenstück zu brutto und netto…. Schönen Sonntag noch.

Noch ist nicht Trollzeit

Auch wenn man beim Verfolgen der lokalen, regionalen, Landes – und Bundespolitik den Eindruck gewinnen könnte: die Zeit der Trolle ist noch nicht da. Heimlich aber, in der Nacht, tragen sie bereits im Bielefelder Stadtwald ihre Munition zusammen. Wisperstöcke zum Beispiel, mit frommen, unfrommen, bösen und freundlichen Sprüchen. Und wenn ihre Zeit da ist, werden sie durch die Straßen der Metropole trollen. Man hört von Trollballungen auf dem Neumarkt, es geht die Rede, auf dem leeren Hauptpostgelände werde getrollt, ja sogar das schon ewig planierte Gelände am Kesselbrink Trefffpunkt der Trolle. Trollig, was?

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Und wieder schwingt Bielefelds Lieblingsbirne

Es sind schon kaum noch zu zählende Plätze, die in Bielefeld überraschend per Birne platt gemacht wurden und platt, grau und weit das Stadtbild zieren. Nun soll die Ladenzeile auf dem Kesselbrink der Birne zum Opfer fallen. Hossa, denkt sich da der unbedarfte Leser: „Die haben doch in der Stadtverwaltung sicher ein Konzept in der Schublade?“. Baudezernent Gregor Moss (CDU), der Schnellbirner, hat aber keins. Wie immer, wie stets. Und so hat das Dutzend Mieter die Kündigungen per 31. Dezember 2007 erhalten. 39 Jahre lang hat die Stadt Bielefeld nur das Allernotwendigste zum Erhalt der Gebäude getan, nun sind sei die „Renovierung zu teuer“, so der Immobilienservicebetrieb der Stadt. Da wiehert der Amtsschimmel und Schilda läßt ganz laut grüßen.

Wie man über den Vorschlag von OB David hört, im fast leer stehenden Amerikahaus am Neumarkt ein „Haus der Kulturen“ zu etablieren, stehe er leider auf tönernen Füßen. Mit dem Eigentümer der Immobilie, dem Müncher HFS-Fonmd, habe bisher aber niemand gesprochen. Schön, dann laßt mal weiter vergammeln. Allerdings: Eigentum verpflichtet. Da müßte die Stadt aber den Eigentümer dran erinnern…….

Auszeichnung für Bielefelderin

Aus einer Pressemitteilung der Stadt Bielefeld:

Bielefelderin zeichnet Bielefelderin aus
Weltalphabetisierungstag 8. September

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland haben Probleme mit dem Lesen und Schreiben. Die so genannten funktionalen Analphabeten können deshalb viele schriftliche Anforderungen in Alltag und Beruf nicht erfüllen. Die Vereinten Nationen haben den 8. September zum Weltalphabetisierungstag ausgerufen, um die Öffentlichkeit für das Problem zu sensibilisieren und die Betroffenen zum Besuch von Lese-Schreibkursen zu ermutigen.

Marion Döbert, VHS-Pädagogin aus Bielefeld und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. zeichnet aus diesem Anlass am 7. September in der Bundespressekonferenz in Berlin die neuen „Botschafter für Alphabetisierung 2007“ aus. Es handelt sich um Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße für die Belange von Analphabeten in Deutschland einsetzen. „In diesem Jahr freue ich mich besonders auf die festliche Auszeichnung, denn unter den drei Auserwählten ist eine Bielefelderin“, so Döbert.

Eva Steffens-Elsner hat über zehn Jahre an der VHS Bielefeld in Kursen für Erwachsene das Lesen und Schreiben unterrichtet. Ihr ist es auch zu verdanken, dass das „Bielefelder Eselsohr“ als einzige Teilnehmerzeitung bundesweit in diesem Jahr seit 25 Jahren existiert. Steffens-Elsner hat ihr Wissen immer wieder auf Kongressen und in zahlreichen Fortbildungen weitergegeben. Sie hat Selbsthilfestrukturen unter den Betroffenen aufgebaut, sie publiziert und entwickelt Lehrbücher für funktionale Analphabeten.

„Alphabetisierung ist mein Lebensthema“, so Steffens-Elsner, „und ich bin sehr bewegt, dass ich diese Auszeichnung entgegennehmen darf.“ Inzwischen arbeitet Steffens-Elsner als Förderpädagogin für Lesen und Schreiben am Kerschensteiner Berufskolleg in Bielefeld. „Ein vorbildliches Projekt“, so Döbert, „denn diese Schule bietet ihren Jugendlichen eine Superchance, die Schrift für sich zu entdecken. Das ist beste Prävention von Analphabetismus.“

Neben Steffens-Elsner werden in Berlin zwei weitere Botschafter ausgezeichnet: der Direktor der Frankfurter Buchmesse Jürgen Boos und der Direktor des Fünf-Sterne-Hotels Concorde in Berlin Carsten D. Colmorgen. Botschafter/innen der Vorjahre sind unter anderen die damalige Bildungsministerin Edelgard Bulmahn, die Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes Rita Süssmuth und der Torwart Frank Rost.

Die Piaf in Bielefeld

Er las es kürzlich in „Living at Home“: Le Piaf, Am Gehrenberg, Bielefeld hatte es den Shoppingredakteuren der Wohnzeitschrift angetan. Aha. Dahinter verbirgt sich ein netter kleiner Laden an ebenjeniger Adresse, der eine Fülle französischer Köstlichkeiten, Klamotten und kleinen Schnickschnacks für die Wohnung, Haus und Garten birgt. Dirk Lorenzen heißt der Inhaber, der französische Lebensart nach Bielefeld bringen möchte.

Ein schöner Tag….

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Ein schöner Tag,
die Welt steht still,
ein schöner Tag,
Welt lass dich umarmen,
welch ein Tag

Könnte es ja werden, wenn da nicht die Tageszeitungen auf dem Schreibtisch lägen :-(( Fangen wir mal an:

– NW macht auf mit einem Bild mit zwei weiß gekleideten EngelnBertelsfrauen, die die Kanzlerin gar zierlich bei einem Event im Strassendorf Gütersloh einrahmen. Vierknöpfig meliert ist sie gewandet, die so gerne reist und nicht einsieht, das Hartz 4 und vieles vieles Andere in Deutschland dringend der Anpassung an das reale Leben bedarf. Nie war wirtschaftlicher und politischer Einfluss einer Familie der scheinbaren „Macht“ so nahe wie in diesen unseren Tagen. Jemand, der dabei war, berichtete, er habe die „Fäden gesehen, an den oben Reinhard Mohn zog“. Na, das ist aber böse 🙂 Wichtiger wär doch wohl die Frage, wo die Bertelsfrauen 3-Wettertaft aufsprühen lassen, was sie noch betonierter als die Kanzleuse aussehen ließ…..

– Ex-Pleiti Lars Windhorst hat seinen „Schuldenberg überwunden und macht wieder Millionegeschäfte“. Wunderbar. Normalbürger müssen sich „6 Jahre wohlverhalten…..usw. usw. Wir werden sicher bald Weiteres vom Kohlschen Wunderkind hören, denn Expartner und Gläubiger Ulrich Marseille gibt nicht auf und will Kohle.

– 2000 Eltern und Mitarbeiter von Kitas protestierten gestern in der Bielefelder Innenstadt gegen das von Schwarzgelb in Düsseldorf geplante Kinderbildungsgesetz. dem zufolge die Gruppen in den Kitas vergrößert, Stellen aber abgebaut werden sollen. Wie war das mit „brutto und netto“ bei der Kanzleuse?

– der „grandiose“ Run & Roll Day verwandelt am Sonntag den Ostwestfalendamm wieder in eine Rennstrecke für Läufer, Skater, Biker. Mein Jott, mutt datt schön sein, auf Beton zu lustwandeln…..

– Oberbürgermeister David schlägt vor, das marodierende Amerikahaus am Neumarkt zu Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Musikschule zu machen. Sofort dabei, wenn denn der Neumarkt gleich mit in Angriff genommen wird. Und aus der ehemaligen Stadtbibliothek fast umme Ecke machen wir einen Riesenstarbuck, mit Massagezonen, Eislauffläche, feinen Lädchen, Kleiner Markthalle und Kristallkugel davor, die an Silvester runtergelassen wird bis es o.oo Uhr ist, ja???

Ein schöner Tag,
die Welt steht still,
ein schöner Tag,
Welt lass dich umarmen,
welch ein Tag

Ach ja, Ihr Lieben. Sie weilt in der Sonne Borkums. Er hier. Ein schöner Tag. Das Wetter……

Der Crash

Während sie linkerhand noch mit den Polizisten über den Hergang der Berührung der Crahstestdummies in der ostwestfälischen Kreuzungsmitte diskutieren, rollen die gelben Abschleppwagen herbei.

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Speckgürtelauto

Wie viele wissen, ist Bielefeld von einer ganzen Reihe von Factory-Outlets (Normaldeutsch: Werksverkäufen) umgeben. Hosen, Textilien,. Hemden, usw. Dazu gehören aber auch Fleischwarenfabriken, weil hier im Westfälischen (Verl, Versmold, Brockhagen, Dissen) sehr viele davon liegen. Wie das nun mit dem Wurstmacher aus Versmold, Radio Bielefeld und dem Smart zusammenhängt wissen nur die Götter der Räucherkammer, in der knackige Würste vor sich hin schmoren.

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Schon ein paar Tage her, …

… aber eine Erinnerung daran, dass es mit dem Regen noch schlimmer geht. Wir wollten auf der Ballonfiesta eigentlich nur mal kurz schauen, aber dann kam der Regen. Wir haben über eine Stund in dem Zelt gestanden, bis wir uns wieder raus trauten. An dem Tag sind dann auch alle Veranstaltungen auf der Fiesta abgesagt worden, denn die Wiesen standen richtig unter Wasser.

Also freut Euch über Nieselregen … 😉

Ballonfiesta im Regen

Nieselregen in OWL

Keine gute Nachricht von der Teutoburger Wetterfront: Nieselregen, nasse Autobahnen, Hunde, die schnell wieder ins Trockene wollen. Vielleicht hat es mit dem Weinmarkt in der Innenstadt zu tun? Oder der Himmel weint um Luciano Pavarotti? Wie dem auch sei: „Vincero!“ (Puccini/Turandot/“Nessun dorma“. Pavarottis Paradearie)

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Wenn Einer eine Reise tut….

Kann es vorkommen, das er z.B. nach Mainhatten rein fährt und guckt, was sich getan hat und tut.

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Er sieht aber auch die Gegenstücke zu Bielefelder Kesselbrinken, Alten Hauptposten und weiteren Pretiosen. Das Ding hier gammelt direkt vor der Frankfurter Uni, wenige Meter vom berühmten Senckenberg-Museum vor sich hin.

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