Der flotte Peer, Peer Steinbrück, oberster Steuereintreiber der Bundesrepublik war in Bielefeld. Beim 27. OWL – Unternehmertag meinte er, den Unternehmern die Leviten lesen zu müssen. Wer dabei war, ging mit seltsam gemischten Gefühlen ob der augenscheinlichen Abgehobenheit der Berliner Nomenklatura nach Hause. Der ehemalige Ministerpräsident:”Wenn manche weniger Zeit und Geld dafür investierten, irgendwo ein Schlupfloch zu finden, um ein paar Euro zu sparen, hätte der Staat mehr Geld, um eventuell die Unternehmenssteuern zu senken”. Ach ja, lassen wir das vor der jüngsten Senkung der Unternehmenssteuern und der Anhebung der Renten um grad mal ein halbes Prozent mal so stehen. Leider hob sich keine Stimme, die die Millionen für Heiligendamm, Afghanistan-Einsatz, usw. usw. einforderte.
Dann kam´s: “Wenn die Autos nicht nur in Paris brennen, sondern auch in Essen-Bredeney, wird es zu spät sein”. Als Mensch, der Essen kennt, fragt man sich: “Warum Bredeney? Das ist der reichste Stadtteil von Essen.” Aber wahrscheinlich ist der flott Peer nicht so bewandert in der Geographie der Ruhrgebietsstädte. Sonst hätte er Essen-Altenessen oder Essen-Krey (Hauptsitz von Aldi-Nord) genannt. Da wohnen angeblich die, die er nun mit Paris vergleicht. Da aber brannte es in den Vorstädten, die zu Ghettos gemacht wurden….. Ach Peer, Peer, Peer…… das wars dann wohl, das Gegenstück zu brutto und netto…. Schönen Sonntag noch.



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