Sie beginnt fast noch in Mitte Bielefelds, zieht sich dann durch Ummeln und kilometerlang fast schnurgerade ins benachbarte Gütersloh. Felder, Autohäuser, ein Recycling-Punkt und die Goldbeckschen Werkhallen nebst einem großen Mineralbrunnen-Unternehmen liegen am Weg. Die Straße hat einen neuen Belag, jetzt fehlen nur noch die Fahrbahnmarkierungen.
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23 Grad hier in Ostwestfalen. Aber man merkt, das die Sonne nicht mehr so steil steht. Viele Felder sind gerupft. Und wenn man die Sonne im Rücken hat, wirft man schon einen langen Schatten.
Es ist noch nicht lange her, als uns die Region Ostwestfalen-Lippe mit Bielefeld als Hort der Glückseligkeit dargestellt wurde. “Zukunftsregion”, “Blühende Betriebe”. Nun hebt ein großes Jammern an. Es fehlen angeblich Ingenieure und Facharbeiter. Es fehlen Arbeitende im Handwerk. Tja, dumm gelaufen. Als die große Abwanderungs- und Entlassungswelle rollte, hat man lieber das Eingesparte eingesackt, anstatt in das Wertvollste – die Mitarbeiter – zu investieren. Ältere Mitarbeiter möchte man allerdings immer noch ungern einstellen. Angeblich seien sie nicht “auf dem neusten Stand”. Ach ja. Wie wär´s denn mit Qualifizierung? Kostet Geld? Lieber schielt man zur Tafelrunde des Kanzleins (Gestrige Version in der BILD) und hofft auf Arbeitskräfte aus dem Ausland. Ob das der richtige Weg ist?




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