Wer am Welle-Bürohaus aufmerksam entlang geht, liest einiges zu Bielefelds Geschichte:
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Da gibts nicht weit von hier einen Ort, der Harsewinkel heißt. Nein, nicht Hasewinkel, obwohl sich da Fuchs und Haas “Gute Nacht” sagen. Harsewinkel ist Hauptsitz des Mäschmaschinen- und Erntemaschinen-Giganten Claas. Dort sitzt auch die 31-jährige Tochter des Inhabers, Cathrina Claas. T-online schmückt heute genüßlich aus, was auch der Schreiber aus eigener Erfahrung weiß: Die Querelen um die oberpfiffige Claas-Tochter, die dereinst die Drescherschmiede führen soll, sind Legion. Allzu clever, allzu cool, allzu Allwissend (Das ist nur ihr Vater) gibt sich das Mädel. Aber lesen wir mal:
Das Familienunternehmen Claas erzielt einen Rekordgewinn nach dem anderen, ist hoch profitabel. Sogar die Konkurrenz lobt die Produkte der Ost- westfalen. Nichts, so scheint es, trübt dieses Bild des Erfolgs – wäre da nicht eine junge Frau, die seit einiger Zeit für Unruhe sorgt: Cathrina Claas, Juniorchefin und designierte Nachfolgerin ihres Vaters Helmut. Gleich drei Topmanager aus der Konzernspitze haben seit Ende März das Unternehmen verlassen, darunter der Sprecher der Geschäftsführung
Nicht ganz unschuldig daran könnte die umtriebige Tochter sein. Die 31-Jährige habe einen Kulturschock in der Firma ausgelöst, sagen ihre Gegner. Sie stoße altgediente Führungskräfte vor den Kopf, so der Vorwurf, und beschränke den Handlungsspielraum ihrer bis dato weitgehend unabhängigen Geschäftsführer. Und sie mische sich trotz geringer unternehmerischer Erfahrung permanent in den Geschäftsbetrieb ein. “Statt starker Persönlichkeiten schart sie immer mehr Ja-Sager um sich”, schimpft ein Unternehmenskenner. Ein anderer findet drastischere Worte: “Sie kanzelt schnippisch die erfahrenen Leute ab. Bei einem solchen Umsatz kann man Geschäftsführer nicht wie Schulbuben behandeln.”
Das Claas-Mädel wäre nicht der einzige Unternehmenserbe, der Generationen-Werke an die Wand gefahren hat ….. Es wäre auch nicht verwunderlich, wenn demnächst dunkelgrau gewandete, kahlköpfige Heuschreckenvertreter den Shareholder-Value der Ostwestfalen hochfahren würden.
Lachen Sie nicht. Gesehen in Steinhagen, direkt vor den Toren der großen Stadt. Soll sogar gut besucht sein ……
Gestern haute Petrus noch mal so richtig aufs Thermometer: über 31 Grad im Schatten. Dann eine ziemlich schwüle Nacht mit den fußballerischen Mühen des FC Bayern in Burghausen. Und heute nun ein chices, fahles grau in grau am ostwestfälischen Himmel. Die Fische im Teich interessiert es nicht.
Ein etwas eigenwilliger Leserbrief ziert heute die NW Neue Westfälische. Darin äußern zwei Bielefelder Väter ihre Bedenken hinsichtlich der von der Zeitung “gönnerhaft” gebilligten Alkoholprobleme des Bielefelder Cheftrainers. Mal abgesehen davon, das die Zeitungen keineswegs “gönnerhaft” darüber berichten, war das Bild vom Trainingslager der Arminia mit Trainern, Spielern und Sektkelchen nicht unbedingt der wahre Heuler. Aber trinkt man auf einer Abschlussfeier nicht meist Alkohol. Und tragen die Arminen auf der Spielerbrust nicht den Schriftzug einer bekannten Brauerei? Wie viele Biere werden bei einem Heimspiel auf der Alm ausgeschenkt? Last but not least interessiert natürlich auch, ob die jeweils 15 und 17 Jahre alten Kids der beiden Schreiber beiseite stehen, wenn die Alkopops die Runde machen…..






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