Endlich kreiselt sichs am Beginn der Carl-Severingstraße in BI-Quelle. Die Bauschilder sind fast weggeräumt und demnächst kommt sicher ein netter Rosengärtner und bepflanzt den neuen Kreisel.
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Himmelwärts gehts mit den Arminen. Dabei hat man das klare Ziel vor Augen, nicht abzusteigen. Irgendwie gilt das auch für Bielefeld. Wobei man den Arminen zugestehen muss, erfolgreicher als die Stadt zu sein. Immerhin spielen sie in der 1. Liga.
Die Altherrenriege empfielt:
Noch ca. 10 Tage (und Nächte) lang herrscht in der Kellerkaschemme unseres Vertrauens, der “extra-Bluesbar”, echtes Beachfeeling: Stimmungsvoll dekoriert, Strandsand, Strandbar und Strandkorb inklusive gibts das Astra zum sozialverträglichen Aktionspreis und auch die “Bierbegleitenden Speisen” können sich sehen lassen.


Da heißt es “Nix wie hin!”
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Auch auf dem Ostwestfalendamm wird fleißig gewühlt. Die hübschen Spundwände zur Bergseite hin werden renoviert. Soll wohl alles zum “Run and roll day” der Stadtwerke chic und fein sein.
Lastwagen an Lastwagen donnert die Melanchthonstrasse rein. Kaum vorstellbar, das hier mal eine Tribüne von den geplanten Ausmassen stehen wird…..
Politik und Verwaltung Bielefelds werden nicht müde, eine “weitere Ausweitung der Pornobranche Richtung Innenstadt” verhindern zu wollen. Aber Jörg Noack legte man nach eigenem Bekunden “seitens der Stadt keine Steine in den Weg”, als er seinen Erotikmarkt ganz nah am Kesselbrink (August-Bebel-Straße) plante. Nun gibt es die einschlägigen Produkte dort und im Hinterzimmer Pornofilmchen. Stadtrat und Bezirksvertretung geben unisono an, davon “nichts gewusst” zu haben. Bielefeld. Die ahnungslose Stadt am Teuto.
0:1 verlor Arminia gestern in Bad Reichenhall vor 2500 Zuschauern ein Testspiel gegen 1860 München. Middendorp wechselte lustig durch und am Ende freute man sich gemeinsam, den Erlös des Hinterbliebenen des Reichenhaller Eisbahnunglücks vom 2. Januar 2006 zukommen lassen zu können. Derweil ist Sportgeschäftsführer Saftig sauer auf König Artur und seinen Berater. Aber das ist eine andere Geschichte.
Seit 1504 bestand die Metzgerei Thumel am Bielefelder Gehrenberg. Gingen über die Jahrhunderte ganze Schweine - und Rinderherden über die Theke, werden es ab Oktober Latte, Espresso und Kuchennaschereien sein. Die Metzgerei wird ein Café. Und nicht weit weg wird in Kürze aus dem ehemaligen “Pralinen und Präsente” ein französisch angehauchtes Bistro. Sie ist der Meinung, die Leute brauchen ein weiteres Café an dieser Ecke. Er ist weitaus skeptischer. Setzt er sich doch ungern - wie in der Hamburger Herbertstraße - wie ein Huhn auf der Stange ins Schaufenster einer Cafébar und glotzt von innen nach außen, während von außen nach innen geglotzt wird.
Alexandra Jacobson, Starkommentarteuse des Lokalblattes NW Neue Westfälische hat - wie praktisch jeden Tag - mal wieder was über die Kanzleuse geschrieben. Diese stellte gestern ihre (Halbwert)Halbzeitbilanz in Berlin vor. Und wie immer verlässt das Alexandrachen die Niederungen schnöden sachlichen Kommentares und zumindest bei einem SPD-Blatt gebotener Distanz der Betrachtung und hebt zu verbalen Höhenflügen ab: “Dafür verströmt sie ein Gefühl von Verlässlichkeit und Solidität”. Ach, haben wir was versäumt? Liebe Alexandra, berichten sie doch einfach zukünftig über die Entwicklung der Kneipen auf dem Prenzlauer Berg und überlassen sie das kommentieren denen, die es distanziert tun und können.










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