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Das gönnt man sich in Bielefeld.
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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!Aus einer Pressemitteilung der Stadt Bielefeld:
Zentrale Steuer-ID für jeden Bürger
An der Vorbereitung für die Vergabe der zum 1. Juli neu eingeführten bundesweiten Steuer-Identifikationsnummer (Tax Identification Number; kurz: TIN) hat auch das Bürgeramt der Stadt Bielefeld mitgewirkt. 372.378 Datensätze musste die Behörde jetzt dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zukommen lassen.
Jeder gemeldeten Person - vom Säugling bis zum Großvater - wird seit Anfang des Monats eine zentrale Steuer-ID zugeteilt. Diese ersetzt langfristig die alte Steuernummer und wird schon mit der Geburt vergeben. Sie gilt lebenslang und wird bei den Finanzbehörden erst gelöscht, wenn sie zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben nicht mehr erforderlich ist, spätestens jedoch 20 Jahre nach dem Tod des Steuerpflichtigen.
Die neue TIN besteht aus einer elfstelligen Ziffernfolge, zu der persönliche Angaben wie Name, Anschrift, Geschlecht, Geburtstag, Geburtsort oder zuständiges Finanzamt gespeichert werden.
Daten von rund 82 Millionen gemeldeten Einwohnern wurden von den ungefähr 5.300 Meldebehörden in Deutschland an das BZSt übermittelt. Die bislang von den Bundesländern vergebenen Steuernummern (in Bielefeld 305/.. oder 349/..) werden im Rahmen der TIN-Vergabe erstmals zentral zusammengeführt, sodass ein Register der gesamten Bevölkerung Deutschlands entsteht. Beim Vergabeprozess der Steuer-Identifikationsnummern werden außerdem bis Oktober alle deutschen Meldedateien miteinander abgeglichen. Falls in diesem Verfahren etwa Doppel-Nennungen beim Wohnort ermittelt werden, haben die Meldebehörden die Aufgabe, den Sachverhalt zu klären und ihm detailliert nachzugehen. “Dubletten” werden dann ebenso entfernt wie die sprichwörtlichen “Karteileichen”. In diesem Zusammenhang bleibt abzuwarten, welcher Mehraufwand dabei auf das städtische Bürgeramt zukommt. Wenn der Datenabgleich abgeschlossen ist, muss das Bundeszentralamt wiederum alle rund 82 Millionen Einwohner Deutschlands über die neue ID-Nummer informieren.
Ziel der TIN soll es sein, die Besteuerungsverfahren zu vereinfachen und transparenter zu machen sowie Bürokratie abzubauen. Die gesamte Steuerverwaltung soll dem digitalen Zeitalter angepasst werden und damit die elektronische Bearbeitung von Steuererklärungen und anderen Verwaltungsabläufen verbessern. Sie stellt aber auch eine weitere Kontrollmöglichkeit dar, um Steuerbetrügern leichter auf die Schliche zu kommen. Letztlich sollen alle Steuerpflichtigen bei der Durchsetzung der Steuergesetze gleich behandelt werden.
Die entscheidenden Aussagen haben wir mal ganz frech fett angemerkt. Vor allem die “Gleichbehandlung” und den “Bürokratieabbau”. Entschuldigung, wenn wir jetzt leise lächeln. Das werden wir in diesem Jahrtausend sicher nicht mehr erleben.
Die Universität Bielefeld nimmt einen neuen Anlauf zur Einführung von Studiengebühren. Heute soll der Senat beschließen, dass ab dem Wintersemester eine Gebühr von 350 Euro erhoben wird. Das Verwaltungsgericht Minden hatte zuvor einen Senatsbeschluss aufgehoben, der gestaffelte Gebühren zwischen 100 und 500 Euro vorsah.
Dazu passt der Spruch des Tages: “Ich habe immer versucht, in einem Elfenbeinturm zu leben, aber es brandet eine solche Scheiße gegen seine Mauern, dass er einzustürzen droht” (Gustave Flaubert)
Im Bad liegt noch die Seife aus den Hotels, in denen er vor einem Jahr während umfangreicher Reportagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz logierte. Die letzte Rückfahrt an eben jenem denkwürdigen 4. Juli 2006 dauerte ewig. Vor allem vor Dortmund und auf der A 2 in Gegenrichtung Bielefeld. Staus, Unfälle und im WDR: “Da liegt ein Zambrotta auf der Straße”. In Dortmund sangen sie sich in der Fußballwestfalenoper ein. Deutschland gegen Italien. Halbfinale. Am Ende siegte tatsächlich Zambrotta und Ostwestfalens Metropole mit dem Public Viewing auf dem Jahnplatz verfiel in ebenso tiefe Traurigkeit wie ganz Deutschland. Das Wetter war anders vor einem Jahr. Deutschland war anders vor einem Jahr. Die Menschen waren anders vor einem Jahr. Der Dauerregen des 4. Juli 2007 scheint das Synonym für das heutige Deutschland zu sein.
Überzeugender Arminen-Sieg gestern Abend beim Landesligisten Telgte. Flottes Spiel, keiner verletzt. Und Arminen-Rückkehrer Mathias Langkamp 45 Minuten im blauen Dress.
6 Uhr früh am Teutoburger Wald. Der Regen prasselt gegen die Scheiben. Der Hund dreht sich zusammen, bar jeder Lust, vor die Tür zu treten. Sie ist schon in aller Herrgottsfrühe unterwegs zu einem Termin im Ruhrgebiet, der eigentlich schon gestern über die Bühne hätte gehen sollen. Er lässt noch einmal die Kaffeemaschine durchlaufen und widmet sich den lokalen Provinzzeitungen.
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