3:0 schlägt Arminia Bielefeld im letzten Testspiel vor dem DFB-Pokalspiel am Wochenende den Oberligisten Rheine. König Artur, Marx und Kamper trafen.
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Die Stadt Bielefeld hat ihren Webauftritt vorsichtig modernisiert und Fehler abgestellt. Dazu das städtische Presseamt:
“Sieben Jahre sind im schnelllebigen Onlinegeschäft eine Ewigkeit”, weiß Heiner Bertels vom städtischen Presseamt, dort zuständig für die redaktionelle und konzeptionelle Betreuung der Bielefelder Homepage. “Eine Webseitengeneration dauert rund fünf Jahre, dann hat sich ein Internetauftritt optisch und technisch verbraucht”, berichtet der Webmaster von www.bielefeld.de. Seit dem Februar 2000 hatte das digitale Stadtfenster keine optische Auffrischung mehr erfahren, während Inhalte und Funktionalitäten fortlaufend erweitert wurden. Auch das Nutzerverhalten hat mit diesen inhaltlichen Zuwächsen Schritt gehalten, die Seitenaufrufe haben sich mehr als verzwölffacht (60.000 pro Tag im Juni 2007). Ab dem 1. August soll jetzt vieles anders und hoffentlich auch besser werden.

Das ist der Neue. Irgendwie immer noch ein bißchen hasig. Oder ist der Schreiber zu verwöhnt?
Großvater Jürgen macht den Gaul, Enkelin Klara hat die Zügel in der Hand. Wie im richtigen Leben.
Fahrzeugzulassung soll eventuell auch bald in Bielefeld-Sennestadt eingeführt werden. Immerhin sitzen da ja jede Menge Autohändler. Dazu passt eine Pressemeldung der Stadt:
Das städtische Dienstleistungsangebot der Kraftfahrzeug-Zulassung wird während einer dreimonatigen Pilotphase in der Fläche ausgeweitet. Ab 15. August werden in den Räumen der Bürgerberatungsfiliale Sennestadt jeweils mittwochs von 8.00 bis 12.00 Uhr fast alle Serviceleistungen angeboten, die mit der Zulassung von Fahrzeugen zusammenhängen. Ausgeschlossen sind lediglich Ausfuhrkennzeichen, Rote Kennzeichen und Vorgänge mit sicherungsübereigneten Fahrzeugbriefen (Zulassungsbescheinigungen Teil II).
Zur Zielgruppe des neuen Angebotes in Sennestadt sollen überwiegend die privaten Kunden gehören. Daher gilt dort im Erprobungszeitraum eine Höchstgrenze von drei Geschäftsvorgängen pro Kunde. Auf der Grundlage der gesammelten Erfahrungen soll nach Abschluss der Pilotphase über eine bedarfsgerechte Fortführung beziehungsweise Ausweitung des Dienstleistungsangebotes in der Fläche entschieden werden.
Ein kleines Stück blauer Himmel. Weisse Wolken. Durchwachsenes Sommerwetter hier in Ostwestfalen. Und Sinn-Leffers in der Bahnhofstrasse baut großzügig um.
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Geht man an den Milchregalen hiesiger Discounter, Supermärkte oder anderer Lebensmittelhandelsformen vorbei, hat sich preislich nur wenig getan. Aber es soll ja noch kommen, glaubt man den bundesweiten Meinungshysterikern. Es wird sich am Markt kaum durchsetzen lassen, den Liter Milch um 50% zu erhöhen. Denn mittlerweile regnet es in Australien wieder und die dortigen Kühe liefern wieder Milch. Schlimmer ist mittel – und langfristig der Ausstieg vieler Bauern – auch hier in Ostwestfalen – aus der Milchviehhaltung. Der Grund: Die Erzeugerpreise sanken unter den Einkaufspreis. Da rächt sich, was in Deutschland in den letzten Jahren wie eine Abwärtsspirale wirkte: Die Masse des Volkes will oder kann angemessene Preise für höherwertige Lebensmittel nicht zahlen. Und so sieht man dann eben in den Discountertruhen das Billigfleisch aus dem benachbarten Rheda-Wiedenbrück, aus dem Vollen von polnischen Billigstarbeitern geschlagen, um den Milliardenumsatz der dortigen Dynastie weiter zu steigern. Ein Teil des Gewinnes dürfte sich auf Schalke wiederfinden, ist der Fleischhauer-Boß doch beim Fußball-Bundesligisten an führender Stelle des ewigen Zweiten der Herzen. Oder bekommt Kevin Kurany nur Edelschnitzel von glücklichen Schweinen aus Einzelhaltung?
Der Spruch des Tages findet sich heute im Sportteil der NW Neuen Westfälischen Zeitung. Ernst Middendorp, Cheftrainer der Arminia Bielefeld, hat mal wieder einen starken Wortklops auf seine Fans losgelassen. Sollte die Mission “Ernsts Bundesliga” schief gehen, wäre Arminia schlecht beraten, einen Laienprediger einzustellen. Ein Pastor könnte ja wenigstens noch professionell für Siege beten.
Die Altherrenriege präsentiert:
Eine mobile Suppenküche (vulg.: Gulaschkanone) hat an einem der Brennpunkte des öffentlichen Lebens inmitten der Bielefelder Fußgängerzone den Dienst aufgenommen: Wahrscheinlich ein zusätzlicher Service der freundlichen Stadt am Teutoburger Wald zur Versorgung der stark angestiegenen Zahl situativer Auswärtsesser.

Foto: Die Bielefelder Suppenküche in Aktion
Wenn man parallel der Stapenhorststrasse fährt, benutzt man die Wertherstrasse. Nicht weit davon sind das Bauernhaus-Museum und der Tierpark Olderdissen.
… die wunderbare Imagekampagne für Bielefeld?
Man hört ja gar nichts mehr von diesem überragenden Meisterwerk … irgendwie scheint das grandiose Projekt ganz still gestorben zu sein.
Wer weiß mehr?
Vergleiche sind ja ungemein beliebt. Der Grösste, der Längste, der Dickste, der Reichste, und, und, und. Das statistische Landesamt Düsseldorf hat jetzt die Nordrhein-westfälischen Reichtumszahlen für 2005 (nein, kein Schreibfehler) bekannt gegeben. Danach liegt die Kapitale Bielefeld auf Rang 20. Ziemlich weit hinter der lippischen Gemeinde Blomberg. Da sag noch einer, die Behauptung, die Lipper hätten die Schotten durch ihren Geiz vertrieben, sei unwahr. So kommt man zu wat.
Jetzt wissen wir endlich, wer hinten den unendlichen Erdbeertexten im Anzeigenteil der NW Neue Westfälische steckt., Aber gucken Sie selbst. So sieht das heute im Lokalblatt aus:
Das öffentlichrechtliche Gebührenfernsehen hat sich in den Teutoburger Wald verirrt und hier in der Umgebung Wildschweine beim Wühlen, Rotten und Herumtollen gefilmt. Heute Abend ab 20:15 Uhr ARD. Vielleicht erkennen wir ja ein paar unserer Schwarzkittelfreunde wieder….
Tropf, tropf, tropf, tropf. Jetzt ein Regenspaziergang rund um die Sparrenburg, tropf, tropf, tropf. Schönen Sonntag noch!
Im Rahmen des Stadionfestes trennten sich Arminia und Paok Saloniki torlos unentschieden. 10.500 Zuschauer sahen eine überlegene Arminia, die aber keine Tore zustande brachte. Wie das in der Webcam der SchücoArena aussah, sehen Sie hier:
Der Bielefelder Gildemeister-Konzern – weltweit in der Champions-League der Werkzeugmaschinenhersteller – hat still und leise das Thema “Solartechnik” für sich entdeckt. Neben steilen Zähnen – gefertigt auf den Werkzeugzentren – gibt es den Firmenableger a + f mit Sitz in Würzburg. In Spanien wurde jetzt ein Großauftrag ergattert: man wird 150 “Sun Carrier”, riesige Solarmodule, in die Region Castilla-La Mancha im Wert von über 30 Mio. Euro liefern. Die aus Sonnenergie erzeugte Strommenge reicht für 2800 4-Personenhaushalte.

Neben “steilen Zähnen” jetzt auch Solar und Windenergie. Gildemeister diversifiziert.
Das T-online-Forum greift heute mal wieder den ältesten Hut der Welt in Form des Postings eines Users namens “frisa” auf:
Betreff: Bielefeld?
Die Stadt gibts überhaupt nicht!
Ist eine Erfindung! *irre *irre *irre
Boaaaaaaaaaaaaaah, jetzt gähnen hier aber fast 330.000 Bielefelder.
Recht satirisch lässt sich die Berlin-Korrespondentin der NW Neue Westfälische Zeitung, Alexandra Jacobson, heute in ihrem Kommentar über die Berliner Politmode aus. Und da wird dann flugs, nachdem BILD gestern die Kanzleuse für ihren flieder/brombeerfarbenen Bayreuth-Auftritt und die Präsentation der “fliegenden Unterarmtasche” als neue Lagerfeldeuse feierte, auch bei der NW nachgelegt. Allerdings macht sich unsere Alexandra im Fortgang des Artikels auch Gedanken über das modische Outfit anderer Bundesminister. Schön, wenn wir in Ostwestfalens auflagenstärkster Zeitung keine andere Sorgen haben. Ein Samstäglicher Gruss aus Regenfalen.
Die Altherrenriege präsentiert:
Der legendäre Bielefelder Phallus-Schnaps:
Nur selten findet man ihn noch in den gastronomischen Fachbetrieben,
denn die trinkende Jugend setzt mittlerweile auf andere Powerdrinks.
Doch die fachkompetente Altherrenriege weiß Bescheid:
Der prozentstarke Energy-Klassiker in der (unter der Bezeichnung
“Bielefelder Brunftkugel” bekannt gewordenen) typischen Flasche
setzt Kräfte frei, wo andere nur Flügel verleihen!

Die Hagebutten reifen an den Rändern des Teutoburger Waldes. Ostwestfalen können daraus mehr als nur Schnaps machen.
Eine Turnhalle in Mitte musste dran glauben. RR war mit den Sprühdosen da. Rolls-Royce? Na wohl eher nicht.
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Sie kommen nachts und geben Gas:
Die tollkühnen Männer (und Frauen)
in ihren flitzenden Kisten beleben das
abendlich tote Pflaster und sorgen für
großstädtisches Verkehrsflair
in der Fussgängerzone.

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Und hier der abendliche Ampelbericht der Stadt Bielefeld:
In der kommenden Woche werden fünf Lichtsignalanlagen wegen Wartungsarbeiten vorüber-gehend ausgeschaltet:
. Die Arbeiten beginnen am Montag, 30. Juli, im Bereich Turnerstraße / Viktoriastraße und dau-ern dort von 8 bis 15 Uhr.
. Am Dienstag, 31. Juli, ist die Anlage Werner-Bock-Straße / Wilhelm-Bertelsmann-Straße von 8 bis 15 Uhr außer Betrieb.
. Die Ampeln im Bereich Quellenhofweg / De-ckertstraße werden am Mittwoch, 1. August, von 8 bis 15 Uhr gewartet.
. Ebenfalls von 8 bis 15 Uhr wird am Donnerstag, 2. August, die Signalanlage der Artur-Ladebeck-Straße / Johannistal abgeschaltet.
. Schließlich werden am Freitag, 3. August, die Ampeln an der Westerfeldstraße in Höhe des ehemaligen Freibades in Schildesche von 8 bis 12 Uhr außer Betrieb genommen.
Wer mal wissen will, wie Ernst Middendorp von Arminia Bielefeld wirklich tickt, liest diese wunderbare Story im “Tagesspiegel” aus dem Jahre 2006.
Sag noch einer, Bielefeld hätte keine chicen Strassen mit Alpencharakter. Die Dornberger ist so eine. 7% abfallend bzw. steigend. Das ist doch schon was. Die nächste “Tour de dope” soll unbestätigten Gerüchten zufolge oben beim derzeit in Renovation befindlichen Dormotel starten, dann steil am Tierpark Olderdissen vorbeifahren und in der Klinik Bethel (Drogen – und Suchtabteilung) für alle enden…..
In Bielefeld, der Stadt der beliebten Baustellen, wurde ein Spiel erfunden, das weltweit nachgespielt wird: Das Hütchenspiel. Und das geht so:

Richtig. Hütchen aufstellen und erstmal den graden Strich ziehen. Dann kommt die zweite Phase: Ein zweites Hütchen lenkt den Pfeil nach links ab:
Ein Schelm, wer das politisch sieht. Dann müsste es nämlich so aussehen:
Oder fährt die aktuelle “9″ der Arminen jetzt getarnt durch die Stadt? Diese “9″ im Arminia-Blau sahen wir jedenfalls auf dem Weg zur Uni….
Ganz klammheimlich wurde jetzt der Kran aus der schönsten und ältesten Bielefelder Kranblockade in Folge 1 entfernt. Die Blockade selbst besteht nur noch Kranfrei weiter. Das dokumentierte Bild ist also nun in die Kategorie “Historische Fotos” einzuordnen.
Passend zu der nun eingetretenen Abwesenheit des Blockadekrans in der Blockade verweisen wir auf den heutigen Tages-Eintrag im Sparrenblog “Der Bielefeld-Effekt: Wir degentrifizieren!” zum Thema Baudenkmäler in Bielefeld.






















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