Archiv für den Monat: Juni 2007

Unser Einzelhandelsverband :-)

Endlich: ein neuer Chef für das öffentliche Jammern&Klagen des Einzelhandelsverbands ist gekürt. Und nicht etwa einer,der aus dem Einzelhandel kommt – wozu auch: Hauptsache man war mal einer der unzähligen IHK-Geschäftsführer mit eigener Vorzimmerdame (Haben die eigentlich auch ganz normale Mitarbeiter ohne GF-Würden…?). Denn wahre Kompetenz kann man nicht erlernen – die muss ersessen werden.

Na NW, Korrektoren eingespart?

Früher saßen in den Zeitungen Menschen, die perfekt die deutsche Grammatik beherrschten und korrigierten, was so gesetzt und geschrieben wurde. Heute gibts selbst auf der Titelseite eine Menge Fehler. Und so heißt die deutsche Medienbejubelte (Warum eigentlich?) Kanzleuse jetzt eben:

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Sag mir, was die Ampeln tun

Hier für Ihre kurzfristigen Planungen auf einen Blick die Ampeln, an denen in Bielefeld gewerkelt wird:

In der kommenden Woche wartet das Amt für Verkehr wieder Ampeln. Folgende Signalanlagen sind daher vom 25. bis zum 29. Juni außer Betrieb:

Montag, 25. Juni, von 8 bis 15 Uhr: Stapenhorststraße/ Große-Kurfürsten-Straße; Dienstag, 26. Juni, 8 bis 15 Uhr: Herforder Straße/ Stadtheider Straße; Mittwoch 27. Juni, 8 bis 15 Uhr: Artur-Ladebeck-Straße/Friedrich-List-Straße/ Quellenhofweg; Donnerstag, 28. Juni, 8 bis 15 Uhr: Engersche Straße/ Talbrückenstraße. Von 8 bis 12.30 Uhr bleibt am Freitag, 29. Juni, die Ampelanlage an der Otto-Brenner-Straße/ Rußheider Schule ausgeschaltet.

(Pressemeldung Stadt Bielefeld)

Höhler hartleibig

NRW-Wissenschaftsminister Pinkwart (FDP) rückt nun auch von Gertrud Höhler ab. Die Professorin und selbsternannte Kapazität für die Beratung scheinbar gutmenschelnder Manager, Politiker und anderer „Größen“ unserer Zeit lehnt den Rücktritt aus dem Hochschulbeirat der Paderborner Uni ab. Wie das alles zu den Ansichten einer CDU-Beraterin passt, bleibt offen. Paderborn will sie nicht. Dann drängt man sich eben auf, so wie man es mit über 16 Büchern zu allen möglichen „Fragen der Zeit“ und unzähligen Interviews getan hat. Penetranz muss nicht zwangsläufig zu Sympathie führen…..

„Der“ Ostwestfale….

Pffffffffttt. Ihm hat man mal beigebracht, es gäbe ihn nicht, „den Deutschen“, „den Russen“, „den Engländer“. Obwohl es Sprachgebrauch in einer dunklen Deutschen Zeit war. Nun hat das Lokalblatt NW Neue Westfälische ihn wieder hervorgebracht, „den Ostwestfalen“…….

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Der längste Tag

… des Jahres war der 21. Juni. Viel hat man davon hier im Ostwestfälischen nicht gemerkt. Schon wieder vorbei, obwohl in Schweden Heute und Morgen midsommar gefeiert wird. Natürlich nicht mit Ko-Bingo wie bei IKEA. Sondern gaaaaaanz viel Alllohollll… Skål!

14-Mio.-Signal aus Düsseldorf

Das Land Nordrhein-Westfalen hat heute die Zuschüsse für den Ausbau der Detmolder Straße bewilligt. Bielefeld kann Zuschüsse für den Straßenausbau in einer Höhe von insgesamt 14.400.000 Euro erwarten. Auch für den anteiligen Stadtbahnbau ist inzwischen die Zuschussbewilligung eingetroffen.

Der Baubeginn ist für Januar 2008 geplant. Die Hauptausschreibung mit den Gewerken Straßenbau, Kanalbau, Versorgungsträger, Gleisbau und Hochbahnsteige soll voraussichtlich im Juli europaweit veröffentlicht werden. Schon im Dezember soll der Hauptauftrag erteilt werden. Das Amt für Verkehr schätzt den Gesamtaushub der Detmolder Straße auf 35.000 Kubikmeter. Voraussichtlich müssen 3000 Quadratmeter Fahrbahndecke erneuert, außerdem eine Fläche von 13.900 Quadratmetern gepflastert und Gleise mit einer Länge von insgesamt 4300 Meter verlegt werden. Der erste Bauabschnitt wird zwischen dem Niederwall und der Teutoburger Straße erfolgen. Wenn alles gut verläuft, soll das Projekt Detmolder Straße 2011 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 41.000.000 Euro. Diese verteilen sich abzüglich der Landeszuschüsse auf die Stadt Bielefeld (Amt für Verkehr), auf den Umweltbetrieb, Versorgungsträger, moBiel sowie die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft (BBVG), die auch Generalauftraggeber für die Gesamtmaßnahme ist.

Stadt Bielefeld „erzieht“ Autofahrer

Aus einer Pressemitteilung der Stadt Bielefeld. Achten Sie bitte auf das Fettgedruckte:

„Dialog-Display für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Bielefeld (bi). An der Osnabrücker Straße, vor der Einmündung in die Wilfriedstraße, sorgt ab sofort ein Dialog-Display für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Das Amt für Verkehr setzt dieses moderne System erstmals ein, um Autofahrer zu erziehen, mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren.

Gezielt nimmt das System auf das Geschwindigkeitsverhalten der Autofahrer Einfluss. Das Display ist im unteren Drittel eines ovalen Schildes (1,10 m x 0,83 m) eingebaut. Oberhalb des Displays ist ein Kindergesicht abgebildet.

Das Dialog-Display setzt auf positive Motivation: Autofahrer erhalten bei angepasster Geschwindigkeit ein „DANKE“ in Grün. Bei überhöhter Geschwindigkeit leuchtet ein „LANGSAM“ in Rot auf. „Diese individualisierte dynamische Rückmeldung zum eigenen Verhalten spricht emotional an, gleichzeitig hat der Autofahrer keinerlei Sanktionen zu befürchten“, sagt Hans-Werner Schütte, Amt für Verkehr.

Aufgestellt wird das Dialog-Display im Einvernehmen mit Polizei, Straßenverkehrsbehörde und Amt für Verkehr als Baulastträger an der Osnabrücker Straße / Einmündung Wilfriedstraße, weil Autofahrer an dieser Stelle öfter schneller als erlaubt fahren. Die Kosten für das Display belaufen sich auf etwa 4000 Euro.“

Soso. „Erzogen“ müssen wir Autofahrer werden. Und das von Leuten, die schon lange kaum noch Vorbildwirkung haben?

Die Zitrone des Tages….

… geht ins benachbarte Paderborn. Der Hochschulrat der dortigen Universität versucht seit Tagen per Fax und Brief Frau Professor Gertrud Höhler zu erreichen. Die bekannte Publizistin, selbsternannte „moralische Institution der deutschen Wirtschaft und Politik“ hat einen Mietvertrag in ihrer Zwickauer Immobilie mit einem sächischen NPD-Landtagsabgeordneten persönlich unterzeichnet. Das an sich hat ja schon ein Gschmäckle. Aber warum die Politik – und Wirtschaftsberaterin, die gerne mit dem Moralbesen wedelt, partout auf keinem Wege für ihre Alma mater erreichbar ist, das verdient schon die Ehrenzitrone. Bitte hier ist sie:

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Die NW über Reinhard Mohn

Auf Seite 3 lässt sich die NW Neue Westfälische Zeitung heute über Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn aus, der gestern Abend den „Deutschen Gründerpreis 2007“ für sein Lebenswerk erhielt. Getreu ihrer Maxime fällt der Bericht – wie nahezu immer bei den ostwestfälischen Wirtschaftsgrößen – natürlich sehr positiv aus.

Dann zitieren wir doch einfach einmal, was das „Manager-Magazin“ zur Bertelsmannschen Unternehmenskultur am 12.02. 2003 schreibt:

„Mohn, den „Die Zeit“ schon einmal den „guten Menschen von Gütersloh“ genannt hat, hat sich von seinen Managern immer sehr gründlich getrennt. Die Unternehmenschronik im Internet erwähnt weder Middelhoff noch dessen Vorgänger. Wenn die Unternehmer weg waren, so waren sie wirklich weg, so als hätte Bertelsmann die Konzerngeschichtsschreibung von George Orwells Buch „1984“ gelernt. Dort werden die Teile der Vergangenheit, die der Gegenwart unbequem sind, einfach aus den Archiven getilgt.“

So, das lassen wir jetzt einmal so stehen.

Genüsslich nachlesen

„Guten Abend. Ich rufe von der Firma XY an“…
…“Ja bitte, was möchten Sie?“…..
…“Ich möchte Ihnen etwas vorstellen, was Sie noch nie in Ihrem Leben gesehen haben“…..
…“Ach ja? Und was?“

…ähm, ähm,. raschel, raschel…

„Kennen Sie schon Dr. Oetkers Biopizza mit der NW-Auflage in knallig-rot?“

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Neue Werbfälische: Nach der „Pizza des Anstoßes“ folgt das „CallCenter des Anstoßes“

NW, du bist z.Zt. einfach anstößig: Du machst schamlos Reklame in eigener Sache…nein, nicht im Anzeigenteil, im besten Wirtschaftsteil der heutigen NW erfährt man wie aus heiterem Himmel, dass das zum Verlag gehörende CallCenter ja gar nicht so übel ist wie die von Wallraff so bezichtigten – klingt so, als hätte der Leiter des CC mal eben in der Redaktion angerufen und gesagt: „Hey, stellt das mal gerade, das ist ja geschäftsschädigend für uns…“:-) Ach ja, alle anderen CallCenter zur Reinwaschung bitte nur über die Anzeigenabteilung…vielleicht ein bauernschlauer Presserat der NW?

Arminia macht bundesweit gute Figur

Arminia meldet:

Nach drei Jahren Erstligazugehörigkeit hat der DSC nicht nur seinen ostwestfälischen Fans spannenden Sport geboten, sondern auch bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt.

So ergab eine große Studie des Sportrechtevermarkters „Sportfive“, dass 33,41 Millionen Deutschen der DSC Arminia Bielefeld ein Begriff ist. Im Vergleich zu einer Studie aus dem Jahr 2004 ist das eine Steigerung von drei Millionen. Eine erfreuliche Bilanz, die in der Spielzeit 07/08 natürlich mit positiven Schlagzeilen weiter ausgebaut werden soll.

Aprilhitze, Juniregen

Grad in einem Interview auf WDR 2 aus der Region gehört: „Aprilschäden in der Landwirtschaft weitaus kleiner als befürchtet. Problem macht der Regen im Juni. Kartoffeln faulen, Gerste ist zurück, Zuckerrüben kleiner“. Ansonsten scheint in Ostwestfalen-Lippe alles im landwirtschaftlich tragbaren Bereich zu sein.

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Arminen-Greenkeeper macht sein Ding

Sauber zieht er seine Mäherspur, der Wächter des Arminenrasens. Unbeirrt von den maulwerfenden Baggern im Hintergrund, denen fast die ganze Osttribüne schon zum Opfer gefallen ist. Täglich bis zu 300 Kiebitze schauen den Abbrucharbeiten zu. Und zu essen solls da auch geben. Auf zur Alm, Abbruch und Rasenmähung gucken.

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Quelle: Website Arminia Bielefeld

Schadet Meckerei Bielefeld?

Sie: „Mecker doch nicht immer über meine Heimatstadt“
Er:“Tu ich doch gar nicht.“
Sie:“Doch. Tust Du. So schlimm ist Bielefeld doch gar nicht“
Er:“Dann guck mal in die Zeitungen“
Sie:“Das möchte ich gar nicht lesen. Es frustriert“
Er:“Ach? Ist Bielefeld also doch schlimm?“
Sie: „Naja“
Er:“Also einfach weckgucken. Nicht an Amerika-Haus, Alte Post, Kesselbrink, ehemaliges Daimler-Gelände an der Herforder, Container-Bahnhof, Gelände an der Hauptpost, Hauptbahnhof, usw. denken?“
Sie: „Genau so“.
Er: „Meinst Du, das bringt eine Stadt weiter?“
Sie: „Bin ich Oberbürgermeister?“
Er:“Nein. Du heisst ja nicht David“
Sie: „Der kommt mir eher vor wie Goliath und seine Angst vor der Steinschleuder“
Er: „Der sitzt doch nur noch seine Zeit im Rathaus ab und seine Partei blockiert“
Sie: „Wirds nach der nächsten Kommunalwahl besser?“
Er: „Kaum. Da treibt man dann eben andere Themensäue durch die Weltstadt“
Sie: „Ab Morgen guck ich wieder in die Zeitung“
Er: „Warum nicht schon ab heute?“
Sie: „Weil da was von den Zuständen in der Bahnhofstraße drinsteht“.

Arminia Bielefeld zeigt an der Osttribüne, wie´s gehen könnte: Radikaler Abbruch. Aber dann wär halb Bielefeld niedergemäht.

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Oh, Hermann guckte vorbei

Sieht aus wie eine altgermanische Verteidigungsstellung. Dabei ist es nur eine Sammlung von Zaunpömpeln in einem Baumarkt am Bielefelder Südring. Besonders die spitzen Dinger. Mit einem Vorschlaghammer. Fünf kräftige Schläge… Man wird doch wohl mal gewalttätig träumen dürfen, oder? Oder kann ein gewisser Wolfgang S. schon Gedanken lesen?

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Blaue Blume des Vergessens

Irgend jemand hatte sie achtlos an den Rand der Gütersloher Straße geworfen. Weg damit. Brauch ich nicht mehr. Aber die blaue Blume kämpfte und zeigt jetzt wunderschön blühend, wie das Leben sich durchsetzen kann. Wenn es will.

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A 33 angestochen

Am Samstag gabs was zu stechen. Und alle, alle kamen: der Jürgen Rüttgers, der Wolfgang Tiefensee, der Ortwin Goldbeck, der David, der Wend, der Garbrecht, der Haseloh (Who?), und, und, und. Alle schwangen sie den Spaten und stachen den Bau der Autobahn A 33 an der Bielefelder Buschkampstraße an. Nach 34 Jahren, so lange dauerten Planung, Einsprüche, Widersprüche. Klagen laufen immer noch und die Gegner des Baus verteilten Flugblätter. Aus ihrer Sicht verständlich, wer will schon eine Autobahn vorm Fenster haben. „Zentrale Lage zwischen Nordseehäfen und Süd-Osteuropa“, meinte Präses Rüttgers. Wasser auf die Mühlen der Autohof-Andenker.

Hätte ein Sennesee nicht ein wenig denen von der Natur zurückgegeben, die jetzt Wut auf die Trasse haben? Vom Autohof haben sie nämlich nur eines: CO2 und andere Abgase nebst Lärm.

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Grönemeyer hat ja so recht

Ein Stück vom Himmel,
ein Platz von Gott,
ein Stuhl im Orbit,
wir sitzen alle in einem Boot!
Hier ist dein Haus,
hier ist was zählt.
Vom Du bist überdacht
von einer grandiosen Welt.

Und so sah der Himmel über Ostwestfalen heute um 15:39 Uhr aus.

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Viel zu schnell alle

Sie hat Kaffeebesuch aus Münster. Er bekommt dann immer ein Stück vom leckeren gedeckten Apfelkuchen mit Sahne. Warum der auf einem Sohnemannteller serviert wurde, weiß er aber nicht. Bielefelderinnen verraten nicht alles. Auch dem Liebsten nicht.

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Als ob sie auf Godot warten

Estragon: Komm, wir gehen!
Wladimir: Wir können nicht.
Estragon: Warum nicht?
Wladimir: Wir warten auf Godot.
Estragon: Ach ja.

Nun heißen diese Bielefelder Stühle zwar nicht Estragon und Wladimir, wie in Samuel Becketts Theaterstück. Aber es erging ihnen heute oft so an diesem durchwachsen-wettrigen mal Regen-mal-Sonne-mal-Wind-Sonntag bei 18 bis 20 Grad. Es fanden sich einfach nicht genügend aushäusige Hintern, sie zu besetzen.

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17. Juni: Der Mantel der Geschichte weht

Sogar bielefeld.de widmet dem heutigen Tag eine Erinnerung. Lesen wir mal rein:

„Der Anlass war die Verschlechterung der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Lage, die durch eine im Mai verfügte Arbeitsnormerhöhung um 10% noch verschärft wurde. Am Morgen des 17. Juni 1953 legten Arbeiter im ganzen Land die Arbeit nieder. Demonstrationszüge formierten sich. Zentren waren neben Berlin noch Halle, Leipzig, Merseburg und Magdeburg. Nach Schätzungen beteiligten sich zwischen 400.000 und 1,5 Millionen Menschen.

Um 13 Uhr wurde in Berlin der Ausnahmezustand ausgerufen, die Sektorengrenze weitgehend abgeriegelt, 600 Panzer rückten aus. Landesweit wurden 16 Divisionen der Sowjetarmee mobilisiert, um die Demonstrationen zu beenden. Zwischen 50 und 125 Menschen kommen ums Leben. Tausende Protestler kamen vorübergehend in Haft, 1526 Angeklagte vor Gericht. 2 Personen wurden zum Tode verurteilt. Während die DDR-Regierung von einem durch westliche Geheimdienste inszenierten „faschistischen Putsch“ sprach, bewerteten westdeutsche Politiker die Aufstände als den Willen der ostdeutschen Bevölkerung zur Freiheit und zur deutschen Einheit.

Der 17. Juni wurde in der Bundesrepublik Deutschland am 4.8.1953 als Tag der Deutschen Einheit zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Seit 1990 fällt dieser Feiertag auf den 3. Oktober, zur Erinnerung an den Beitritt der 5 neuen Länder zur Bundesrepublik Deutschland.“

Ob noch viele Ostwestfalen daran denken?

Schieder zum Letzten

Die Schieder-Möbelgruppe, eine der ganz Großen in Europa und einer der wichtigsten Arbeitgeber in Ostwestfalen-Lippe hat gestern wieder Insolvenz angemeldet. Damit sind über 11.000 Mitarbeiter in Europa gefährdet. Wie man hört, sei es „um ein paar Millionen“ gegangen, die Banken, Soparkassen (wieder mal ….) und Hedge-Fonds nicht mehr aufbringen wollten. Klar, Zerschlagung des Konzerns und Ausbeinung der lukrativen Unternehmensteile bringt immer mehr Kohle. Die Mitarbeiter kann man dann wunderbar dem Staat und damit der Allgemeinheit anhand geben. Die sorgen schon mit dem wunderbaren Instrument Hartz 4 fürs „Überleben“. Von der Eindämmung und Kontrolle der HedgeFonds war auf dem vergangenen Wundergipfel in Heiligendumm allerdings nicht die Rede. Wie auch, steuern sie doch insgeheim an ihren langen Fäden die „mächtigen“ Politiker.

Herforder verjagt das Sausalitos

Ob das schon Vorboten des neuen Warsteiner Windes beim herrlichen Herforder sind? Jedenfalls droht dem Sausalitos am oben Ende oder Eingang der Obernstraße zum 31. Juli das „Aus“. 30 Mitarbeiter sind gefährdet. Die Herforder Brauerei, die jetzt zum Warsteiner-Imperium gehört, will daraus ein „bayerisch – rustikales Wirtshaus“ machen. Aha. Deftiges Remmidemmi im Schatten der Kunsthalle? Selbst die herrlichen Herforder geben zu, das das jetzige Etablissement gut läuft. Sausalitos-Geschäftsführer George Manolis fühlt sich ausgebootet. Ver…..scht könnte man auch sagen…. Skål mit einem frischen Krombacher :-))