Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mo
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Jun '07

Das Rondell am Südring

Das Rondell liegt linkerhand, wenn man vom Südring eingebogen ist, das Smart-Center hinter sich gelassen hat und die ersten Häuser von Brackwede bereits greifbar nahe sind. Sie fuhren nicht langsamer als sonst, er würdigte das Rondell keines Blickes. Sie schaute sekundenlang hinüber und meinte nur verächtlich: “Sackkarren-Rondell”. Wie gut, das er diese Marke nie begehrt hat. Dafür aber ihre Freundin, die gleich zwei davon haben mußte…… Was ihn wiederum noch nie auch nur eine Sekunde gewundert hat.

Und es erinnert ihn an die Blütezeit Bielefelder “Kreativschmieden”, deren Cheffes sich in die getarnten Volkswagen quetschten, als obs kein Morgen gäbe und dann zu ihren Klienten tuckerten. Urkomisch sahs bei dem einen oder anderen aus.

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Die Schleusen geöffnet

Es konnte nicht mehr länger gut gehen. Die Schwüle unerträglich. Dann öffnete der Himmel über Bielefeld die Schleusen und spielte dazu ein Konzert aus Blitzen und Donner. Sehr wahrscheinlich, das die Feuerwehr heut gut zu tun hat.

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Advantage Halle

Sie pilgern wieder ins wenige Kilometer vor der Weltstadt am Teuto liegende ostwestfälische Tennismekka Halle. Die Gerry Weber Open laufen und die Artisten der gelben Filzkugel geben sich auf Rasen die Ehre. Unbestätigten Berichten zufolge scheint es dort auch ein “Deutsches Bobele-Tennismuseum” zu geben, in dem neben der originalgetreu rekonstruierten Londoner Besenkammer ein Regal mit Devotionalien und frühen Spielgeräten einstiger Aufschlagsgrößen zu sehen sei. Das hier muß das erste Spielgerät des damals 3 jährigen Boris B. gewesen sein. Ein weißes Plastiksieb der australischen Spitzenmarke “Mammas finest Durchfallschlag”.

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Das Sinnbild

Immer, wenn man auf dem Bielefelder Südring, vom Ostwestfalendamm kommend, an diesem Gebäude vorbeikommt, erinnert man sich an das Frühjahr 2002. Damals wurden die beiden Vorstände des Softwareentwicklers Ceyoniq AG – ein “Kind” des Neuen Marktes – unter Betrugsverdacht festgenommen. 14 Millionen hat dieser Bau damals gekostet, den die Pleitiers noch mit viel Tamtam einweihten. Die auf den Ruinen später entstandene “Neue Ceyoniq” sitzt heute im Neuen Bahnhofsviertel Bielefelds. Aber geplatze Blasen und Größenwahn dieser Art gibt es bis in unsere Tage. Denken wir nur am Siemens BenQ…..

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Erna platscht im Wiesenbad

Das Bielefelder Wiesenbad wurde 1926 von arbeitslosen Bielefeldern gebaut. Am 8. Mai 1927 wurde es mit einer großen Eröffnungsfeier eingeweiht. 1944 wurde es im zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer beschädigt, nach 1945 wurde das Hauptbecken umgebaut. In den 70er und 80er Jahren verfiel es zunehmend. 1987 wurde es komplett abgerissen und wieder originalgetreu nach dem Vorbild von früher aufgebaut. Es steht heute unter Denkmalschutz. An Tagen wie den jetzigen kommen bis zu 6.000 Menschen. Erna auch.

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Sichtweise

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Links die Wertung des G8-Gipfels durch die Weltpresse, rechts die Meinung des ProvinzLokalblattes NW Neue Westfälische.