Die Altherrenriege ist tief betrübt über das Ende der Ära des guten Bartschnitts in Bielefeld:
Am 27. April 2007 schließt mit dem Salon Busse in der Rohrteichstraße eine viel zu wenig beachtete Bielefelder Institution.
Der Betreiber, der das vor über 70 Jahren gegründete Geschäft schon von seinem Vater übernommen hat, geht in den wohlverdienten Ruhestand und hinterlässt eine deutliche Lücke in der Bielefelder Friseurlandschaft:
Während sich andere Friseure im Stadtgebiet nur noch auf das schnelle elektrische Mähen des Barthaares über den Kamm verstehen (ratzfatz in 2 Minuten), wurde im Salon Busse für kleines Geld noch klassisches und sorgfältiges Barbier-Handwerk geboten: 15-20 Minuten picobello Handarbeit mit Kamm, Schere und Rasiermesser inclusive Rasierwasser-Finish.
Akkurater Herrenhaarschnitt und erstklassiger Bartschnitt für zusammen 16 Euro. Bis zuletzt ein vorzügliches Preis-Leistungsverhältnis. Damit ist nun Schluss. Wie schade.
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Als im Dezember das sogenannte Mantelhaus in der Bielefelder Altstadt für 5,1 Mio., von Berliner Hapag ersteigert wurde, dachten die Gläubiger noch, sie sähen ihr Geld schnellstens. Bis zum 27. 4. ist allerdings kein Geld geflossen und der Mantel des Vergessens senkt sich über die Angelegenheit. Wenn da nicht die Möglichkeit der zweiten, also erneuten, Versteigerung wäre…… Die Dummen sind die Mieter, werden notwendige Reparaturen eben ganz einfach nicht ausgeführt……
Wir schruben ja hier schon häufiger über jenes SchandfleckGrundstück am Kesselbrink, wo einst das Hallenbad stand, schnellstens abgerissen wurde und seitdem vor sich als Lücke hinödet. Drei Investorengruppen sollen Interesse zeigen und die Skala von Büros bis Wohngebäude reichen.
Gesehen vor einem Fliesenmarkt am Bielefelder Südring. Aber wer nimmt schon 1 Quadratmeter blaue Fliesen mit nach Mallorca?
Aber nicht unbedingt Anlaß zu jubelnder Freude. Sommertemperaturen am 26. April 2007 in Ostwestfalen. Die Freibadsaison beginnt.
… den bestraft bekanntlich das Leben. Also irrt das am “real” Gütersloher Straße Bielefeld fotografisch aufgegabelte Plakat:





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