Erst bei näherem Hinsehen offenbart sich der tiefere Sinn. Das Japanel steht in einem Rieseneinkaufskorb. Auf der Eckendorfer fahren fast alle vorbei, ohne genau hinzugucken.
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Aus dem Pressedienst der Stadt Bielefeld:
Am Mittwoch, 2. Mai, startet der diesjährige “Lesefrühling” um 16.00 Uhr in der Zentralbibliothek mit einer Lesung von Kirsten Boie, die zwei Bücher von Rittern und Prinzessinnen vorstellt. Kirsten Boie, eine der renommiertesten Autorinnen des modernen Kinder- und Jugendromans, kommt aus Hamburg. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin, die schon als deutsche Astrid Lindgren bezeichnet wurde, war auch als Lehrerin aktiv. Seit 1985 erschienen über 80 Bücher von ihr, unter anderem “Juli, der Finder”, “King-Kong, das Geheimschwein”, “Kinder vom Möwenweg” oder “Lena möchte immer reiten”.
Bei der Auftakt-Veranstaltung für Kinder ab acht Jahren steht zunächst “Der kleine Ritter Trenk” im Mittelpunkt: Ist es nicht schrecklich ungerecht, das alle Bauern ihrem Ritter gehören und kein bisschen sich selbst? Das findet jedenfalls der Bauernjunge Trenk. Er will es einmal besser haben als sein Vater. Und so bricht Trenk mit seinem Ferkelchen am Strick auf in die Stadt, um dort sein Glück zu machen.
Die zweite Romanfigur des Nachmittags ist “Prinzessin Rosenblüte” aus dem Land der Schwäne, die in Not ist. Daher ruft sie Emma zu Hilfe. Und was wäre dazu besser geeignet als die U-Bahn-Lautsprecher an Emmas Haltestelle? Aber Emma ist genervt.
Karten für die große Eröffungsveranstaltung können auch im Vorverkauf für einen Euro pro Person in der Zentralbibliothek am Jahnplatz (Telefon: 0521 / 51-2466) erworben werden.
Geht man nach MdB/CDU und Präsidentin der Handwerkskammer Bielefeld, Lena Strothmann, gibts nur noch Licht im hiesigen Handwerk. Boom ohne Ende. Spricht man mit ostwestfälischen Handwerksbetrieben, sehen sie die Sache weitaus differenzierter. Es gäbe durchaus noch eine Menge Schatten im Auftragseingang, im Volumen und vor allem beim Personal. Dort bemängelt man fehlenden Nachwuchs und fehlende Fachkräfte. Womit sich die Katze mal wieder selbst in den Schwanz beißt. Mit nüchterner Analyse wäre sicher allen besser gedient statt mit aus Berlin verordneten offiziellen Jubelarien.
Irgendwie dubios, was da mit Arminias Cheftrainer passiert ist. Zitieren wir mal das “Westfalenblatt” von heute:
Der 48-Jährige Coach wurde nach einem Zeugenhinweis am Sonntagmorgen um 3.00 Uhr in seinem Auto an einer Bundestraße in der Nähe von Halle/Westfalen aufgefunden. Der Trainer sei über dem Lenkrad “zusammengesunken”. Anwohner hatten die Polizei verständigt, da der Wagen verkehrsbehindernd am Straßenrand stand. Die Beamten stellten “deutlichen Alkoholgeruch” fest. Sanitäter hätten Middendorp dann in ein Krankenhaus in Halle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen worden sei. Der Zeitung sagte Middendorp, dessen Team am Samstagnachmittag beim VfL Wolfsburg 3:2 gewonnen hatte: “Ich kann mich an nichts erinnern.”





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