Archiv für den Monat: März 2007

Spargel. Noch unter Aspik

Wenn man an den Brackweder Spargelfeldern vorbeifährt, keimt langsam Freude auf. Unterm Plastikaspik wächst der Spargel. Veronica. der Spargel wächst. Sie will ihn wie immer mit westfälischem Schinken, er hätte gerne mal die Hockenheimer Variante mit kleinen Schnitzelchen. Wie damals bei den legendären F1-Pressekonferenzen im Hockenheimer Motodrom. Als Bernie Ecclestone noch ein heißer Feger war….

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Und wie spargeln Sie?

Hagel und Eis

Das Wetter schlägt auch in SchildaBielefeld heute Kapriolen. Schlagartig knallts vom Himmel, Hagel, Schnee, Wind. Ein schöner Frühapril vor dem morgigen Frühlingsanfang. Oder ist es schon das „Tief Ernst“?

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Pollmeier ist schuld

„Du solltest mal wieder abnehmen“, sagte die Dame des Hauses ein wenig spitz. Er dachte ans Telefon. Dabei wußte sie noch nichts von der heutmorgendlichen Mitnahme von 1 x Eibelegtbaguette und 1 x Mettbrötchen mit feinen Zwiebeln. Bei Pollmeier, einer stadtbekannten Backfilialkette, lagen sie frisch in der Auslage. Die Eischeiben riefen“Nimm mich“ und die feinen Zwiebelchen auf dem Mett kullerten schon tränenreich in die schauenden Augen.

Egal, es mußte sein. Egal, was Sie sagen wird. Egal. Es hat lecker geschmeckt. Pollmeier, Du bist schuld! Ich kann nun mal keine Zwiebeln weinen sehen und Eischeiben müssen frisch verzehrt werden.

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Wunderheilung. 1. Teil. Mißlungen

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2:0 schlägt Alemannia Aachen die Bielefelder Arminen im ersten Spiel der neuen Ära Ernst Middendorp. Ganze 2 Minuten brauchten die schwarzgelben Mannen mit dem kleinen alten Stadion, um den Tabellensiebzehnten abzuschießen. Bielefelder Wunder dauern auch im Fußball etwas länger, wenn sie denn überhaupt noch kommen. Das muß man wirklich ganz Ernst betrachten :-))……

Farbe für Bielefeld

Farbe

Bielefeld Frisch Gestrichen ?

Fassadenwettbewerb2

 

Die Maler-und Lackiererinnung führt in diesem Jahr einen Fassadenwettbewerb durch.

Bei diesem Wettbewerb sollen beispielhafte, mit Farben, Putzen und Zierprofilen gestaltete Gebäude ausgezeichnet werden.

Mal sehen wie bunt Bielefeld dann wirklich wird, also an die Pinsel.. fertig..los.

Schwache Leistung, Mr. Wash!

Man löhnt 12 Euro „Mit allem“. „Gang raus, nicht bremsen“ tönt es und schon ist man in der Waschfabrik an der Eckendorfer gefangen. Man fährt durch, Unmengen von Wasser ergießen sich aufs Auto. Denkt, nun dem Schmuckstück alles erdenklich Gute getan zu haben und steigt neben dem kostenlosen Aussauger aus. Tja, rechts hing noch der dicke Dreck…

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Ernste Mission

„Platz 15“ gibt Arminia Bielefelds neuer HeilsbringerTrainer vor, soll erreicht werden. Gestern umschwirrten Herden von Fotografen den Fußballweltenbummler. Schaun wir mal, wie sich das auf dem Aachener Tivoli am Samstag auswirkt. Die Zeitungen sind ernsthaft voll mit dem Thema….

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Nun kommt der Ernst

Das Panoptikum um Arminia Bielefeld nimmt immer skurrilere Formen an. Auf Frank Geideck folgt nach nur 4 Spielen mit 3 Niederlagen nun der Ernst. Ernst Middendorp, ehemaliger Auf – und Abstiegstrainer und sowas wie Kult bei Bielefans. Immerhin wählten sie ihn letztlich zum „Jahrhunderttrainer“. Messias Daum aus Kölle ist also noch steigerungsfähig. Dorten hats nichts gebracht. In Dortmund herrscht beim BVB Dollhaus. Ob Ernst nun hierorts die Wende bringt? In Aachen soll er schon die Tivolibank für Trainer drücken, Frank G. wieder in der zweiten Reihe neben ihm. Doch rennen müssen sie auf´m Platz.

Blühende Landschaften

Wieder tut einer eine Reise. Diesmal ins Badische. Nein, nicht zum Knöpfli-Essen, Badenwein schlürfen sondern Arbeiten. Wirklich blühende Landschaften rechts und links der badischen Rheinautobahn zeigen, wie´s ausssieht, was H. Kohl mal getönt hatte…..

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Arminia Vorletzter

Saft -, Kraft – und Ideenlos präsentierte sich das Bielefelder Team am Mainzer Bruchweg. So sehen Absteiger aus, schreibt der „online“-Ticker….. Dafür haben sie aber demnächst ein schönes Stadion und geben Westermann für Peanuts nach Schalke ab. Wie heißt der Sportdirektor doch noch? SchlafmützeSaftig?

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Der Hort des Geldes

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Ein Finanzamt in Ostwestfalen. Aufwändig gebaut, teuer. Und doch decken die Flure Linoleumböden, auf denen die KrimininellenSteuersünder zu ihren Pullundergekleideten Sachbearbeitern schleichen. Dann gucken die in ihre „Computer“. Nennen eine Zahl, die, da eindeutig anderweitig belegt, ganz klar falsch ist, zucken die Pullunderbedeckten Schultern, gähnen und rollen die Augen. „Legense doch Beschwerde ein“. Logisch. Dauert aber. Finanzbeamter müßte man sein, dann wäre das Dasein zielgerichtet auf eine hohe Pension ausgerichtet. Gibts nicht? Gibts doch! Das bißchen Arbeit bis dahin kriegen sie schon noch hin. Sie gucken einfach in ihren „Computer“. Auch wenn der falsch per Eingabe gefüttert wurde.

Vor den Toren Bielefelds

Da liegt er, vor den nicht mehr vorhandenen Stadtmauern der stolzen Kapitale Bielefeld: der Altkreis Halle/Westfalen. 1816 gebildet, als das Gebiet Teil der preußischen Provinz Westfalen wurde. Vor 1807 gehörte es zur Grafschaft Ravensberg. 1973 ging der Kreis zusammen mit dem Kreis Wiedenbrück im neuen Kreis Gütersloh auf. Zum ehemaligen Kreis Halle gehören die Städten Borgholzhausen, Versmold, Halle, Werther und Steinhagen, das wiederum keine Stadt sondern eine Gemeinde ist. Jetzt legt die Tageszeitung „Haller Kreisblatt“ zu ihrem 125 jährigen eine interessante Sonderausgabe auf.

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Schulhaustor. Scheunenartig.

Damals, 1769, haten die Kids es noch eilig in die ostwestfälische Dorfschule zu kommen. Deshalb bauten die Gemeindeväter das Tor weit und hoch und breit. Heute genügt dem bißchen Bildung ein Mauseloch, um sich Pisaartig in Schulgebäuden zu verströmen.

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