Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Feb '07

Arminia kauft Grundstück

1,7 Millionen Euro legt Arminia Bielefeld für 35.205 Quadratmeter Grundstück, auf dem das eigene Stadion, die Verwaltung und ein paar PlumpsklosDixis nebst anderen Einrichtungen stehen von der Stadt Bielefeld. Den Quadratmeter für 50 Euro. Die Wohngrundstücke ringsum sind nach Aussagen von Immobilienfachleuten rund 5 x soviel wert pro qm. Bei der Gelegenheit erfuhr die geneigte Öffentlichkeit, daß der Proficlub Arminia für das seit 1999 auf Erbpacht gelaufene Gelände bis heute keine Pacht bezahlt hat.

Wie ist das mit dem Gaspreis und dem Strom? Wer nicht bezahlt, bekommt die Lieferung abgestellt? Ich mein ja nur …..

Effekthascherei

Wer seine Tageszeitung gewohnt kritisch und distanziert liest, kommt nicht umhin, an der einen oder anderen Stelle die Frage zu stellen, ob der Journalismus mit den großen Buchstaben auch in einem ProvinzLokalblatt wie der NW Neue Westfälische Zeitung angebracht ist. Und so liest man heute den Aufmacher “Kommunen in OWL jagen Schuldner “. Wer jetzt vermummte Sonderermittler aus OB Davids Kemenate erwartet und Millionenbeträge wittert, wird bei weiterer Lektüre schnell enttäuscht. Es entpuppt sich schlicht als PR-Veranstaltung und Neukundenakquise der überaus rührigen, aber im Alltag wenig effektiven und auf dem neusten Stand der Inkassodinge befindlichen privaten Inkassoanstalt Creditreform. Die Frage bleibt, warum diese Organsisation derart oft in der NW zu Worte kommt. Gestattet sei auch die abschließende Frage, warum die Kommunen Handwerker nicht 30 Tage sondern meist 60, 90 oder noch länger auf Geld warten lassen. Weil die bösen Millionenbuben sich in der Karibik mit geklauten Steuern abgesetzt haben? Kritik und Distanz seien gestattet.

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Schautag bei Finanzämtern

Wie niedlich. Da haben heute elf Finanzämter in Ostwestfalen-Lippe heute ihre Pforten für die Bürger geöffnet. Klar, der brave Steuerbürger nimmt sich Urlaub, um die unansehnlichen Linoleumfußböden und harten Schreibtischplatten in den Ämtern anzuschauen. Zuviel des Zynismus? Nein. Ich bekenne, schnellere Entscheidungen, einfachere Steuergesetze und mehr Höflichkeit mit denen, die den Damen und Herren mit dem Ärmelschonern Gehalt und ansehnliche Pension finanzieren, wären wir lieber. Ihnen nicht?