Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
6
Feb '07

Die freundliche Baustelle am Teuto

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Ein wenig Sonne. Kein Schnee. Kein Wind. 3 Grad. Und doch schleicht der Verkehr Richtung Adenauerplatz dahin. Auf WDR 2 kommt grad – 15:43 Uhr – die Meldung: “Autobahn A 2 zwischen Bielefeld und Gütersloh in beiden Richtungen gesperrt”…. Aha. So biegen wir dann ab auf den Ostwestfalendamm, um in Bielefeld-Quelle wiederum auf eine total zerhackte Carl-Severing-Straße zu fahren, die ein Bagger sperrt. Warum? Die nächste Baustelle. Alltag in der freundlichen Baustelle am Teuto, die den Namen Bielefeld trägt…

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Hexen in Bielefelds Wald

Hänsel und Gretel verliefen sich im (Bielefelder) Wald.
Es war so finster und auch so bitterkalt.
Sie kamen an ein Häuschen von Nußkuchen fein.
Wer mag der Herr wohl von diesem Häuschen sein?

Huhu, da schaut eine alte Hexe raus.
Sie lockt die Kinder ins Pfefferkuchenhaus.
Sie stellte sich gar freundlich, o Hänsel, welche Not,
sie will dich braten, im Ofen braun wie Brot.

Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein,
ward sie gestoßen von unserm Gretelein.
Die Hexe musste braten, die Kinder geh’n nach Haus’.
Nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus.

Und die Mär von der Geschicht? Verlauf dich auf der Hünenburg nicht. Da könnte ein David zum Goliath werden, falls er da jemals hinkommt.

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Prekariats-TV. Nächste Stufe.

Sie hängen überall. die trashigen Plakate für die seit gestern laufende neue “Big Brother”-Staffel auf RTL II. Primitiver denn je, trashiger denn je, dümmlicher moderiert denn je. Ein paar Millionen werden sicher davorhängen. Und ein paar Kilometer weiter, im Provinznest Gütersloh, reibt man sich bei der Bertelsmann-Group die Hände. Steht der Konzern der Familie Mohn doch hinter der RTL-Group. Wie solche Inhalte mit den “hehren” Botschaften der Bertelsmann-Stiftung vereinbar sind, ist schleierhaft. Oder gehört es doch um drei Ecken zum “Du bist Deutschland”-Plan, dieser Republik seinen zweifelhaften Stempel aufdrücken zu wollen? Wer dem Volk “Tamtam, Brot und Spiele” gibt, hält es bekanntlich ruhig.

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White Trash in Vollendung. Plakatmotiv für “Big Brother”

Promiskuität im Wasserbett?

“Irgendwann schläft jeder mit uns”, behauptet der Anbieter von Wasserbetten gegenüber dem Landgericht an der Detmolder Straße. Oh, oh. So einen Spruch lassen die Hüter des reinen Rechtes einfach so stehen?
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Herrliche Hünenburg-Schutzhütte

Während andere Gemeinden ihre Altertümer hegen und pflegen, gammelt oben auf der Hünenburg über SchildaBielefeld die Schutzhütte vor sich hin. Wer ist dafür eigentlich verantwortlich?

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Schildas schönste Tanke

Wer öfter Richtung Herford fährt, wundert sich seit zehn Jahren über ein seltsames Gebäude linkerhand. Ein Mahnmal für “Unser Bestes von Aral”? Der Prototyp einer postmodernen Dönerbude von Berlinbahnhof-Architekt von Gerkan? Nichts davon. Die seit zehn Jahren vor sich hingammelnde Rumpelbude mit ihren 3.500 Quadratmetern Grundstück gehört Schildader Stadt Bielefeld. Anstatt in einer stadtüblichen Nacht-Nebel-Aktion das Ding abzureißen, wird diskutiert. Momentan noch in der Bezirksvertretung Heepen. Wo doch Bielefeld sonst so schnell baggert, erinnern wir uns an die Delius-Eisbahn….. In der NW Neuen Westfälischen gab es zwar heute einen Bericht darüber. Ein deftiger Kommentar wäre angebrachter gewesen, wie man überhaupt eine kritischere Berichterstattung über die Mengen an Mißständen in dieser Stadt des öfteren vermißt.

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Nicolai-Debatte geht weiter

Armin Piepenbrink-Rademacher, Pfarrer der Altstädter Nicolaikirche, scheint ein streitbarer Mann zu sein. Zumindest, wenn es um seinen “Traum”, die gläserne Aussichtskanzel oben im Turm der Denkmalgeschützten Nicolaikirche geht. Den stellte er jetzt öffentlich zusammen mit dem Architekten vor. Die Meinungen der Bielefelder reichen von “Mutig” bis “Entsetzlich”. Werfen wir doch einfach eine neuen Überlegung in die Debatte und schlagen wir vor, den Turm der Nicolaikirche mit einem goldenenen “M” statt einem Kreuz zu krönen. Die Produkte amerikanischer Bulettenbrater würden unten in der Sakristei gefertigt und dann im gläsernen Aufzug an der Turmflanke nach oben befördert. Dazu einen “Meßwein to go”. Beim Blick über die strahlende Metropole verklären sich die Blicke und aus den Lautsprechern dudelt dezent “Ich liebe es”. Mann, Piepenbrink-Rademacher. Stell die Kanzel oben auf das Telekom-Hochhaus und gut is. Wenn die Zukunft der Kirche Remmidemmi ist, dann braucht man sich nicht über leere Bänke beim Vaterunser zu wundern.

City of Dreams

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Die pittoreske Altstadt des Oberzentrums.