Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Fr
26
Jan '07

Handtasche aus einem Fahrradkorb gestohlen

Die 72-jährige Dame war mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Bank, als sie feststellte dass sie ihre Kreditkarte vergessen hatte. Weil die Dame unter Zeitdruck stand, steckte sie ihre Geldbörse nicht wie gewohnt in die Gesäßtasche, sondern in ihre Handtasche welche sie in den Fahrradkorb legte. In dem Portemonnaie befanden sich ca. 170 Euro Bargeld und persönliche Papiere. Als die ältere Dame gerade um eine Ecke fahren wollte, wurde sie von hinten geschubst, konnte sich aber gerade noch mal vor dem hinfallen retten. Ein Unbekannter ergriff plötzlich ihm vorbeifahren ihre Handtasche und verschwand. Die Frau nahm erst die Verfolgung auf, konnte den Täter aber nicht einholen. Die Handtasche wurde vom dem Täter auf den Gehweg geschmissen, von der Geldbörse fehlt jede Spur.

Quelle: polizeipresse.de

Hermann und Thusnelda

Gibts nicht?Aber klar doch. Hermann, der Cherusker - eigentlich hieß der Junge Arminius – , steht auf einem hohen Sockel über dem Teutoburger Wald unweit Detmold und eine knappe halbe Autostunde von Bielefeld entfernt. Und Thusnelda war seine Gespielin, deren Vater aber gegen die Verbindung war. Half aber nichts, später wurde sie doch Hermannens Weib. Berühmt geworden ist Hermann aber durch den Sieg über die Legionen des Varus, der Anfang vom Ende der römischen Besatzung Germaniens. Manchmal wünschte man sich einen Hermann, wenns gegen gewisse Strömungen in der Gesellschaft geht. Oder? Wie schrieb doch Heinrich Heine in “Deutschland. Ein Wintermärchen? “Wenn Hermann nicht die Schlacht gewann / mit seinen blonden Horden / so gäb’ es die deutsche Freiheit nicht mehr / wir wären römisch geworden!”

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Das Hermanns-Denkmal wurde 1875 feierlich eingeweiht. Das Schwert des Arminius mißt stolze 7 Meter.

Ein Stück Bauhaus?

Parallel zur Ritterstraße verläuft in der Bielefelder Altstadt die Mauerstraße. Dort findet man Kneipen, italienische Restaurants, das empfehlenswerte Fotostudio von Irene von Uslar und dieses Gebäude, das ein wenig an strenge Bauhausarchitektur erinnert.

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1491

Die Süsterkirche. Ein Stück ganz altes Bielefeld. 1491 wurde 12 Augustinerinnen gestattet sich in einem alten Adelshof an der Güsenstraße niederzulassen. Die heutige evangelisch-reformierte Kirche (1514) und wenige Gebäudeteile erinnern noch heute an die “Süster”. Die Süster widmeten sich der Kranken- und Armenversorgung, stellten Textilwaren her und hielten sich Kühe, Schafe und Schweine (aufgrund einer Vorschrift nur für den Eigenverbrauch). 1616 wurde das Kloster aufgrund der mangelnden Wirtschaftlichkeit aufgegeben und an die Stadt übergeben. Mehr zur Geschichte gibts hier.

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Leise rieselt der Schnee….

Nun hat die “weiße Pracht” also auch Bielefeld und Ostwestfalen erreicht. Heute morgen sah es wie überzuckert aus. Da konnte man sich die Süße im Kaffee glatt sparen:-) Die Straßenwachten greifen nun ihre bebunkerten Salzvorräte an und Rußlands Gas strömt stärker, um zu wärmen. Hoffentlich dreht da keiner am roten Rad in Weißrußland.Und, liebe Arminen, vergesst Eure Rasenheizung nicht für den morgigen Almnachmittag gegen die Hanseaten.

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