Einer der großen Bielefelder Unternehmer und Ehrenbürger der Stadt. Rudolf August Oetker, ist tot. Der Senior des Bielefelder Familienunternehmens starb am frühen Dienstagmorgen im Alter von 90 Jahren in Hamburg an den Folgen einer Lungenentzündung. Rudolf August Oetker, Enkel des Firmengründers Dr. August Oetker, hatte im Alter von 28 Jahren während des Zweiten Weltkriegs die Firmenleitung übernommen.
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Eigentlich gab es schon früher genügend Anlaß, mal über den Bielefelder Verlag Delius-Klasing zu schreiben. Nun ab er kommt uns “Bielefeld-Marketing” zuvor. Na gut, zitieren aus der Pressemeldung:
“Deutschlands Hauptstadt heißt Bielefeld. Zumindest, wenn es um die führenden Special-Interest-Titel im Sportbereich geht. Im Jahr 2007 setzt der Bielefelder Delius Klasing Verlag seine Anzeigenkampagne fort, die mit Augenzwinkern den Standort ins Spiel bringt. Parallel zur Messe „boot 2007“ in Düsseldorf, die vom 20. bis 28. Januar Wassersportfreunde aus aller Welt an den Rhein lockt, heißt der Slogan: „Der Startschuss für den America’s Cup fällt in Bielefeld.“
Mit den Titeln „Yacht“ (Segeln), „Boote“ (Motorboot), „Boote Exklusiv“ (Megayachten) sowie „Surf“ (Windsurfing) hält das Bielefelder Medienhaus seit Jahren die Marktführerschaft im Bereich Wassersport. Das Zeitschriftenprogramm, das mit weiteren Titeln wie „Bike“ (Mountainbike), „Tour“ (Rennrad) und „Trekkingbike“ (Fahrrad allgemein) die beliebtesten Freizeitinteressen der Deutschen abdeckt, wird von einem umfangreichen Buchprogramm ergänzt.
„Tradition und Zukunft“ steht über der Geschichte des Verlages, der 2011 stolze 100 Jahre alt sein wird. Seit 1989 führt der gelernte Jurist Konrad Delius (54) das traditionsreiche Verlagshaus in vierter Generation. Unter seiner Federführung entwickelte sich das Familienunternehmen zu einem der größten Special-Interest-Verlage Europas.”

Das Verlagsgebäude gegenüber dem Bielefelder Gerichtszentrum
2006 feierte das Duo Rosenstolz in Bielefeld große Erfolge. Dieses Jahr führt die Tournee zum Leidwesen der vielen Fans nicht in die Teutostadt. Aber echten Fans bleibt ja diese Litfaß-Säule vor dem “Haus der Technik” am Jahnplatz.
Wieder ein grandioser Text im Anzeigenteil der NW Neue Westfälische Zeitung. Man sollte den Literaturnobelpreis um die Kategorie “Kleinwortkunst” erweitern…..


Bielefeld und Ostwestfalen Hort des Guten, Wahren, Schönen? Die “Provinz” fernab vom Verbrechen, von Mord, Erpressung, Totschlag? Mitnichten. Wer heute Morgen die Lokalseite der NW Neue Westfälische Zeitung aufschlägt, wird eindrucksvoll mit der kranken Seite des Daseins konfrontiert:
- Anklage gegen fünf mutmaßliche Mörder eines Gebäudereinigungsunternehmens aus “niederen Beweggründen”
- Jugendliche überfallen 33 jährigen und berauben ihn
- Taxifahrer mit Fleischermesser erstochen
Dazu Meldungen über die mißliche Lage von Behinderten, die ihre medizinischen Leistungen nicht mehr bezahlen können und ein Achtzeiler, der zeigt, wie blind Justitia ist: “Nacktflitzer” Ernie in Duisburg zu fünf Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Ach herrje, was hatte er getan? Er war nackelig bei einem Frauenfußballspiel auf den Platz gerannt….. Na und, fragt man sich da und gähnt müde. Justitia, kümmer Dich um die wirklich wichtigen Fälle. Aber da gehts ja dann mit Peanutsgeldstrafen ab.
Und in Heiligendamm beginnen sie damit, 12,5 Kilometer Stacheldraht zu ziehen, um das Volk vor den hohen Damen und Herren der “Geh 8″ zu schützen. Oder ists umgekehrt?



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