
Diese Original-Ansichtskarte zeigt es stolz.
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!Stadt der krassesten Gegensätze. Dann setzen wir auf das Alte Herren-Blogging doch einfach mal eine wunderschöne Villa an der Detmolder drauf. Bitteschön, hier ist die Todgeweihte:

Das war eventuell mal ein Rechtsanwaltsdomizil, eine Leinenfabrikantenvilla oder ein chices Arzthäuschen. Heute gammeltsteht es blind Mitte der Detmolder da und wartet ergebenst auf sein Schicksal, während hier bereits neues Renovierungsleben aus der Asche aufglimmt:

197.524 mal. So oft wurden im abgelaufenen Jahr in Bielefeld Autofahrer mit einem Knöllchen bedacht. Eingenommen hat die Stadt dadurch 2,508 Millionen Euro. Wehmütig berichten die Vollstrecker, dass es “leider” 84.000 Euro weniger als in 2005 gewesen sein. Tja, was machen wir denn da? Vorschlag: Noch zwei junge Damen in Politessenuniformen stecken, monatlich 400 Euro Minijobs einrichten und Knöllchen verteilen, was das Zeug hält. Oder alle Hartz IV-Empfänger der Stadt mit Knöllchenblöcken losschicken…. Ich weiß, ich bin zynisch.
Bielefelds Oberbürgermeister Eberhard David gilt gemeinhin nicht grad als “Visionär” oder großer Gestalter sondern eher als Verwaltungsmann. Nicht wenige Stimmen sprechen nun von einer “politischen Resignation” des Chefverwalters der Teutostadt, wenn er den Aufsichtsrat der Stadtwerke verläßt. Joachim Berens, der Leiter des Amtes für Finanzen und Betieligungen soll seinen Platz nun einnehmen. Ob David angesichts der unendlichen Querelen mit Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Brinkmann, ehemaliger SPD-Fraktionsvorsitzender im Rathaus, aufgibt?
Ein wenig Ostwestfälisches steckt auch in der soeben vorgestellten Handy-Revolution iPhone von Apple. Die Bad Oeynhausener Balda AG liefert mit seinem chinesischen Kooperationspartner TPK den Touchscreen des neuen Superhandys. Berührungsempfindlicher Bildschirm statt Tastatur. Natürlich ist der neue Stern am Mobilphone-Himmel Hoffungsträger der zuletzt arg durch die BenqSiemens-Pleite gebeutelten Oeynhausener.

Foto: Engadget
Keine Tore gab es gestern bei einem munteren Traiiningsspiel im spanischen Huelva zwischen Erstligist Arminia Bielefeld und dem nachbarschaftlichen Zweitligist SC Paderborn. Die erstmals unter ihrem neuen Trainer Holger Fach angetretenen Domstädter waren zwar optisch überlegen, konnten daraus aber kein Manna ziehen. “Zu viele Chancen vergeben”, ,lautete dann auch das Fazit. Am Rande gabs mal wieder Gerüchte um einen Arminen-Spieler. Angeblich haben sich Begehrlichkeiten um “König” Artur Wichniarek aufgetan. Na dann. Was wäre Profifußball ohne die vielen Gerüchte? Eben. Amateurfußball.
1 Kommentar »