Archiv für den Monat: Dezember 2006

Knappstmöglicher Knappensieg

Pffffffffffft. 1 Törken im „Spitzenspiel“ mehr auf Schalker Seite und Arminia Bielefeld macht die in oranje angetretenen „Knappen“ eventuell zum Herbstmeister, wenn Bremen morgen stolpern sollte. Da hat Schalkes Mirko Slomka, der seinem frischgebackenen Trainerscheininhaberkollegen TvH gratulierte, einfach mehr Glück gehabt. Also: Bielefeld – Schalke 0:1. Hier Schalkes „Moment of Glory“:

Knappen

Repro: DFL

Stadthallen-Ufo am WB-Platz?

Bielefeld hats irgendwie mit dem Wasser. Da rauscht der Lutter-Strom, wird der Obersee demnächst entschlammt, steht der Sennesee in der großen Diskussion und vor einer Weile schon hat Hamburgs Stararchitekt von Gerkan mit der Stadthalle Bielefeld eine markante Marke in „Schiffsarchitektur“ hier gesetzt.

Als multifunktionales Kongresszentrum mit angeschlossenem Hotel bietet die Stadthalle Bielefeld mit 11.500 qm Nutzfläche den Rahmen für fast jede Art von Veranstaltung. 3.200 qm Ausstellungsfläche, Großer und Kleiner Saal, 10 Konferenzräumen, modernste Veranstaltungstechnik. Das hat Großstadtdimension.

Derzeit versetzt ein Lichtkonzept in blaugrün den „Dampfer“ in psychedelische Lichtträume.

Stadthalle

Das schönste Tor der Stadt

Das schönste Tor der Stadt trägt unwidersprochen die Alte Hauptpost an der Herforder Straße. Mit billigem Brettzeugs vom OBI-Außenlager vernagelt, trägt es wildeste Plakatierlast für alles Mögliche. In der kommenden 3/4-Million Imagekampagne soll es bösen Gerüchten zufolge eine Rolle als „Tor zur Welt“ spielen. Das Rathaus plant heimlich, ein „Mysterienspiel Bielefeld“ aufzuführen, in dem von tragenden Beamten der Stadtverwaltung im abendlichen Fackelschein der „Aufbruch nach vorn“ zelebriert werden soll. Unter wuchtigen Hammerschlägen, so heißt es, werde das Tor erbrochen und danach dann in der Alten Hauptpost eine neue „Resterampe“ eröffnet, in der die tragenden Discounter der Stadt ihre Hardwareüberhänge vermarkten wollen.

Alte hauptpost

Mystisch im Fackelschein: das Tor der Alten Hauptpost.

Auf der Alm da gibts koa Sünd….

„Nur noch ein paar Kühe, dann siehts hier aus wie auf der Alm“, soll Arminia-Vorstandsmitglied Heinrich Pehle gesagt haben, als er in den 20er des vergangenen Jahrhunderts erstmals das vereinseigene Stadionviereck erblickte, gesäumt von grasbewachsenen Erdwällen. Zumindest steht das so auf einem Schild an der Geschäftsstelle des Vereins im Stadioneck. Gegen Schalke wird sich heute zeigen, was der „Mythos Alm“ bedeuten kann. Abtrieb der Schalker oder Antrieb, Herbstmeister zu werden? Arminia könnte bei Sieg wieder den fünften Platz, UEFA-Cup-reif, erklimmen. Warten wirs ab….

Wer das Spiel verfolgen möchte, aber keine Karte mehr bekommen hat, schaltet den Live-Ticker von Arminia ein. Zu finden auf der Homepage.

�lm

Die Ursache und die Wirkung

Die Altherrenriege dokumentiert:

Mit Kommunikation im öffentlichen Raum pflegte man in Bielefeld schon immer einen verantwortungsvollen und sensiblen Umgang, wie dieses Beispiel aus dem Archiv zeigt:

Mit ausgeprägtem Gespür für Ästhetik bereichert man so noch ganz nebenbei das Stadtbild
und sorgt für einen bleibend positiven Eindruck.

rätselhaftes bielefeld…..

aber ein lustiges städtchen. als einwanderer hatte ich ja bereits mit großem entdeckersinn nach wasser gefahndet. ich musste erkennen, dass es ausser obersee und lutterbach lediglich wasser von oben gibt. was bedauerlich ist. doch heute…. ich traute meinen augen kaum, bin um haaresbreite einer vollbremsung entgangen, entdeckte ich DAS

um himmels willen. weit und breit kein gewässer, in dem ein schiff mit solchem anker vor selbigen gehen könnte. und selbst einen dazugehörigen verein fand ich gleich nebenan: http://www.marineverein-bielefeld.de/1/
ich finde das ja irgendwie herzig. demnächst muss ich mal prüfen, ob wir in bankfurt denn auch einen alpenverein haben. 🙂

Gläserner Steg über der Herforder

Wer die Herforder rauf oder runter fährt, unterquert stets die gläserne Brücke zwischen den beiden Zurbrüggen-Möbelhäusern rechts und links. Sieht man auch auf einem bei max. 60 km/h (wegen der Radarfallen) entstandenen Handy-Foto noch. Klar, daß Zurbrüggen sich mit Händen, Füßen und sonstwas gegen ein weiteres großes Möbelhaus ca. 600 Meter weiter auf dem ehemaligen Daimler-Gelände Richtung Stadtmitte wehrt. Es könnten viele aus der Herforder Gegend auf die Idee kommen, unter der Brücke einfach durchzufahren und dann bei Porta einzukaufen…..

Herforder

Das Flüßchen Lutter

Was haben Bielefeld und das westfälische Dörfchen Isselhorst (ein Stadtteil von Gütersloh) gemeinsam? Richtig, beide liegen an der Lutter. Laßt uns also schwärmen von dem gewaltigen Strome, an dem sich die Teutostadt entlang zieht. Und erzählen von einem Verein namens „Pro Lutter e.V.“, der sich bemüht, das ehemals vollverrohrte Flüßchen wieder aus dem Bielefelder RotlichtUntergrund zu holen. Auf der Website liest sich das so:

„Bielefeld liegt an der Lutter, und wir wollen, dass man das wieder sieht!“ Dies ist das Motto, unter dem sich im Frühjahr 2001 eine kleine Schar von Initiatoren zusammengetan hatte. Knapp zwei Jahre später trugen bereits fünf namhafte Bielefelder Vereine die Idee, das Flüsschen Lutter wieder ans Tageslicht zu holen, und zu diesem Zweck haben wir den Verein Pro Lutter e.V. gegründet. “

Nachdem im Stadtrat jetzt eine Mehrheit für die Weiterplanung des per Autobahnbauaushubs der A 33 entstehenden Sennesees gestimmt hat, ist jeder Versuch, Bielefeld mit mehr Wasser zu versehen, zu begrüßen.

Lutter

Niedersachsenbeton zementiert Bielefelder Sprüche

Wer erstmals die neue Bielefelder Imagekampagne sieht, kommt sich verApplet vor. Warum? Sie erinnert in der Optik verzweifelt an die IPod-Kampagne des kalifornischen Computerherstellers Apple und begegnet einem bundesweit.

Das Agenturkonglomerat mit dem schönen deutschen Namen „The Team“ stellte am Donnerstag seine Kampagnenvorschläge vor. „The Team“ besteht aus den niedersächsischen (?) Agenturen „Brasilhaus„/Bremen, der Osnabrücker – Achtung, jetzt kommts – „Drogies2moro“ und der Bielefelder „Inforce“

Soweit momentan zu beurteilen ist, kam ein Konglomerat heraus, das abgedroschene Bielefelder Sprüche (Kostprobe: „Warum glauben manche, dass es Bielefeld gar nicht gibt? – Weil Bielefeld einfach unglaublich ist“) mit einer abgekauten Grafik verbindet. Flankiert wird die Anzeigen – und Plakatserie von – Oh, Web2 ist in Bielefeld gelandet – Blogs und Podcasts im „Web2BI.Net“…… Was immer die Kryptiker uns damit auch sagen wollen. Übrigens, dieses Blog hier ist Bestandteil des „Web 2.0“ und schon eine Weile auf Sendung.

750.000 Euro in 3 Jahren wird die Kampagne kosten. Jetzt würde interessieren, was die „Werbeplatzhirsche“ JK Bielefeld oder ATS sagen. Der Agenturberg kreiste, heraus kam ?

Bikampagne

Repro: NW Neue Westfälische

Am Sonntag Finalshoppen

Jetzt am Sonntag, dem 3. Advent, gehts auf zum finalen Tüten – und Päckchenschleppen. Die City hat verkaufsoffen von 13 bis 18 Uhr. Der Handel erwartet allgemein einen großen Ansturm, denn oh Wunder, die Läden sind beileibe nicht leergekauft. Es gibt noch Ware!

Fackeln

Fackeln am Café Knigge in der Obernstraße weisen den Weg.

Mantelhaus versteigert

Wie man den örtlichen Zeitungen entnehmen kann, ist der Kampf um das sogenannte „Mantelhaus“ an der Niedernstraße gestern vor dem Amtsgericht entschieden worden. Für 5,1 Millionen Euro geht das Objekt, in dem das bekannte Wäschehaus Opitz residiert, an die Berliner Hapag Grundbesitz – und Bauträger GmbH. Mal sehen, was jetzt aus dem sanierungsbedürftigen Komplex wird und welche Ziele die Berliner verfolgen.

Schlaflos in Bielefeld?

Schlaflos in Bielefeld? Wie gehts das, wo doch die Bürgersteige amtlich verordnet um 23 Uhr hochgeklappt werden und der GoliathDavid aus dem Rathaus höchstpersönlich die Einhaltung derer Verordnung überwacht? Was machen um die Zeit dann eigentlich die Damischen Currywürste an Scmpiverirrung? Man sollte einfach mal bis 23 Uhr aufbleiben……

Damisch

Da vorne rechts in dem runden Bau werden die Scampis an Currywürste geschmiegt :-(((

schlaflos in pillefeld….

macht mich der eintrag samt beweisfoto auf dem http://www.sparrenblog.de der nachweist, dass man hier schweinsbratwürste mit scampi versaut. oder sagen wir besser, dass man hier scampi mit schweinefleisch verhunzt (ja, das ist mein resthessisch). von der sosse ganz zu schweigen. also einerseits könnte man einen contest zur rettung der scampi ausschreiben. andererseits benötigt diese stadt eindeutig rindswürste. hätte ich die zeit…. ich würde den import und vertrieb von rindswürsten http://www.gref-voelsings.de/ angehen. naja… kommt zeit, kommt rindwurst.

Der 18 jährige Queller Postmeister

Natürlich kannte Alexander Puschkin den 18-jährigen Bielefeld-Brackwede-Queller Niyazi Karatoprak nicht, als er seinen Roman „Der Postmeister“ schrieb. Aber der junge Mann hätte ihm eventuell gefallen. Auch wenn es natürlich eher weniger dramatisch ist, daß er jetzt als jüngster „Postmeister“ Deutschlands die Dependance des gelben Riesen in Quelle neu eröffnet. Und die rechts und links der Carl-Severing-Straße Anrainenden endlich wieder mit frischen Briefmarken, Päckchen – und Paketabnahme und dem gewinnenden Siegeslächeln stellvertretend für den „Global Logistiker“ versorgt. Das Unternehmerische scheint der Familie Karatoprak im Blut zu liegen, arbeitet doch kein Familienmitglied angestellt. Alle sind selbstständig.

Ungerührt

Kalkweiß stehen sie im Schaufenster des „House of Gerry Weber“ in der Obernstraße und schauen ungerührt auf das weihnachtliche Treiben vor ihnen. Noch ists nicht so voll wie früher, als bereits winterliche Temperaturen zu höherem Glühwein – und Sahnepunschgenuß anregten. Kann aber noch kommen, denn nach Weihnachten geht der Markt ja noch weiter…..

Weber

Blicke in den Coloradoladen

Auf der Obernstraße bogen sie in das Geschäft mit den Zuckerwaren ein. Und von außen durch die Scheibe war zu sehen, wie die höchstens Vierjährige auf plexigläserne Behältnisse zeigte. Die silberne Schaufel fuhr hinein, holte mindestens 200 Gramm Colorado heraus und beförderte es in eine Papiertüte. Colorado gibts also nicht nur bei Jibi /(Bielefeldern sagt das seit 1962 alles) in cellophanen Tüten sondern auch direkt „vom Faß“. Sozusagen. Haribo macht Kinder froh. Demnächst trau ich mich auch in den Laden und kaufe direkt vom Lager.

Colorado

Bernstein. 30 Meter hoch oben

Wer gut 30 Meter über der Stadt speisen und die Augen schweifen lassen will, ist mit dem „Bernstein“ gut bedient. Hier oben, in der 5. Etage des Opitz-Hauses trifft sich, wer Sightseeing mit guter Küche verbinden will. Inhaber Achim Fiolka, der auch das „Glückundseligkeit“ in einer ehemaligen Gadderbaumer Kirche betreibt, hat seinen Wagemut bis heute nicht bereut. Das „Bernstein“ hat sich seit 2002 etabliert, die Fahrt mit dem Aufzug oder der Marsch über die Treppe ist für die Gäste kein Hindernis.

Bernstein

30 Meter über der Stadt. Das Bernstein am Jahnplatz.

Der finale Beweis

Das nimmt Bielefeld niemand mehr: Die „Bielefeld“-Bude auf dem Weihnachtsmarkt. Wer würde sonst eine Bude mit „Bielefelder Weihnachtsmarkt“ aufstellen, wenn nicht Bielefelder? Stellen Sie sich das mal auf dem Nürnberger Christkindelsmarkt vor. Pickert für Franken.

Weihnachtsmarkt

Westfalens Beste im Clinch

Ein richtiges Westfalenderby steigt am Samstag ab 15.30 Uhr in der AlmSchüco-Arena, wenn Arminia auf Schalke 04 trifft. Nr. 6 gegen Nr. 2. Noch ist nicht bekannt, in welcher Aufstellung die Heimischen zum ausverkauften Hinrundenfinale antreten werden.

Aus dem Umfeld des Clubs wurde jetzt bekannt, daß die Gespräche mit den Anwohnern hinter der alten Osttribüne wohl langsam ins – positive – Finale gehen. Hier noch mal der Streifen Erde zwischen Stadion-Osttribüne und Melanchthonstrassen-Anwohnern, um den es geht:

Almost

„Regenloch“ Bielefeld?

Wetter

Es pladdert am Teuto. Petrus kippt Kübel voll Wasser auf Bielefeld. Wie schrieb doch am 28.05.2000 „Testeimer“ auf dooyoo.de über diese Stadt?

Vorteile: viele richtig gute Kneipen!
Nachteile: Bielefeld wird regelmässig unterschätzt!
…so regnet´s doch in Bielefeld!

Abgesehen davon, dass das deutsche Regenloch Bad Salzuflen nicht weit von Bielefeld entfernt ist, überwiegen eindeutig die schönen Seiten an dieser Stadt. Nach mehr als 4 Jahren Frankfurt weiss ich, was ich an Bielefeld hatte!

Nicht, dass der Ostwestfale an sich oder als solcher ein besonders kontaktstarker oder gar offenherziger Mensch ist – nein, kann man nicht sagen (bin selber einer…). Meine Hoffnungen, in der grossen tollen Weltstadt Frankfurt die ultimative Ausgehstadt mit Unmengen an tollen Kneipen und ebensolchen Leuten zu finden, haben sich ziemlich schnell zerschlagen, denn im Vergleich zu Bielefeld gibt es reichlich Nachteile…

Schön an Bielefeld ist zum Beispiel, dass…
…alle „wichtigen“ Kneipen in der Innenstadt liegen und bequem zu Fuss zu erreichen sind.
…die Preise sehr erträglich sind!
…es Perlen wie das „Bitches Brew“ gibt, die mittlerweile durchaus kein Geheimtipp mehr sind!
…es VIELE Kneipen gibt, die inzwischen sogar alle Facetten abdecken, die man sich so wünscht!
…die Uni besser ist als ihr Ruf, denn sie ist einfach praktisch
…die Mieten im Vergleich zu Frankfurt unglaublich niedrig sind.

Bielefeld hat auch einige Superlative zu bieten (nicht lachen!):
– kleinste U-Bahn der Welt!
– grösste Textilverkaufsfläche in Deutschland!
– die meisten Kneipen pro Einwohner in Deutschland!

Auf den ersten Blick ist Bielefeld nicht besser als jede andere grössere Stadt in Deutschland, aber es lohnt sich, einen zweiten Blick zu riskieren! Für mich speziell gilt weiterhin: in Frankfurt gibt´s kein „Alt Schuss“, nur Ebbelwoi und „Dreckisches“ (für Nicht-Eingeweihte: Pils mit Cola…)

Also dann…und sehen wir uns nicht in dieser Welt, so sehen wir uns in…aber das wisst Ihr ja schon!

„Bärenstarkes Bielefeld“

Jetzt sind noch mal die Kinder dran: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!“ – getreu dieser Redewendung hat die Bielefelder Designerin Susanne Adam-von Haken nach erfolgreichen Büchern über zwei Nordseeinseln nun auch ein Kinderbuch über Bielefeld veröffentlicht. Nicht zuletzt auf Anregung der Bielefeld Marketing GmbH entstand nach „Bärenstarke Ferien auf Juist“ und „Bärenstarke Ferien auf Norderney“ nun „Bärenstarkes Bielefeld“.

Liebevoll illustriert und kindgerecht beschrieben wird auf 40 Seiten das, was die Bärenkinder Charly, Toni und Finchen gemeinsam mit ihren Freunden Nico und Laura so alles in Bielefeld erleben: Nico und Laura besuchen ihre Freunde in Bielefeld und reisen mit der Bahn an. Mit der Stadtbahn geht es quer durch die Stadt nach Hause. Dort angekommen überlegen sie, was sie in den kommenden Tagen alles unternehmen wollen. Und so lernen die fünf Bärenkinder unter anderem die Sparrenburg, das Bauernhausmuseum, das Wiesenbad und den Heimat-Tierpark Olderdissen näher kennen. Natürlich steht auch ein Besuch in der SchücoArena und ein Stadtbummel an.

„Bärenstarkes Bielefeld“ ist im Druck- und Medienhaus Gieselmann in einer Erstauflage von 6.000 Exemplaren erstellt worden. Für Aufbau, Layout und Produktion zeichnet die Werbeagentur Adam-Design Verantwortung. Das Kinderbuch ist ab sofort im Bielefelder Buchhandel und in der Tourist-Information im Neuen Rathaus zum Preis von 7,80 € erhältlich.

Bärenstark

Bielefelder Zeitungslandschaft

Die britische Wochenzeitung der Streitkräfte, „Sixth Sense“ hat ihren Redaktionssitz in der Bielefelder Rochdale-Kaserne. Die Inhalte sind geprägt von zahlreichen Storys aus den Einheiten. Ein reger Austausch findet auch mit dem British Forces Broadcasting Service (BFBS) statt, der im nur wenige Kilometer entfernten Herford zwei Hörfunksender (BBC 1 und BBC 2) betreibt.

„Sixth Sense“ ist dem Ministry of Defence (MoD) zugeordnet, dem Britischen Verteidigungsministerium. Die Auflage zwischen 9.000 und 12.000 Exemplaren pro Woche, der Umfang beträgt durchschnittlich 72 Seiten. Die Zeitung finanziert sich vollständig über Anzeigen, die etwa 60 Prozent des Umfangs jeder Ausgabe ausmachen.

Größte Tageszeitung Bielefelds und der Region ist die NW Neue Westfälische, deren Wurzeln auf die erstmals 1811 in einer Auflage von 300 Stück erschienenen “Oeffentlichen Anzeigen des Distrikts Bielefeld“ zurückgehen. 1967 fusionierten die Zeitungen „Freie Presse“ und „Westfälische Zeitung“ zur „Neuen Westfälischen“ . Sie ist SPD-nah. Die Partei hält über ihre Holding entscheidende Anteile.

Die andere große Tageszeitung heißt „Westfalenblatt„. Der Axel-Springer-Verlag hält an dem als konservativ geltenden Blatt eine Minderheitsbeteiligung von 14,5%. Die Mehrheit ist in Händen der Gründerfamilien.

Westfalenblatt

Vorweihnachtsblick

Hier ein vorweihnachtlicher Blick Richtung Altstädter Nicolaikirche, Bielefelds ältester Stadtkirche. Seit über 750 Jahren hat sie ihren Platz mitten in der Altstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Altem Markt und Rathaus. Ursprünglich zum Kirchspiel Heepen gehörend, wurde sie im Jahre 1236 durch den Paderborner Bischof Bernhard zu einer selbstständigen Pfarrkirche erhoben.

Nicolaikirche