Rossini hätte seine komische Oper “Der Barbier von Sevilla” umgeschrieben, hätte er a) Suat D. und b) Bielefeld gekannt. Die Reihenfolge ist ob der Bedeutung des Bielefelder “Creative Hairstylisten” angebracht. “Figaro hier, Figaro da….” So haben wir die schmissige Komposition im Ohr und lesen aus einem Brief an eine ehemalige Kundin:
Sehr geehrte Frau XXXXXX,
ich PERSÖNLICH liebe die Veränderung……………
Kein Schreibfehler, so beginnt der Akquisitionsbrief wirklich.
Aua… Steht die Kundin denn nicht im Mittelpunkt, zumal zu Beginn eines Werbebriefes? Sie, die sich – wie einige Freundinnen und Bekannte – nicht mehr zum Creativ – und Eigendarstellungskapital zählt, weil sie ganz einfach von der Leistung und der immensen “Bühnenshow” genervt war. Eigendarstellung bis zum Exzess.
Aber es geht ja noch weiter. Liegt dem holprig getexteten Briefchen auch noch ein Folder bei, in dem das Team von Suat D. vorgestellt wird. Und wen finden wir da unter 9 Damen? Richtig. Sonder D. . Er trägt den Titel “Co-Operator und Personal-Energy-Management”. Ja Donnerlüttchenund Doria.
Weiland wurde man von Friseusen und Friseuren bedient. Es ging flott, man hatte einen anständigen Haarschnitt und zahlte angemessen.
Bei Suat D. ist das alles anders. Er führt seine “Creative-Haircompany”, diesen weltweit bekannten Laden in der Goldstraße, wie Global Player, in dem die “Teamplayer” den Künsten des Barbiere zu Füßen liegen. Ach so, Kundinnen gibts auch noch?
Komisch nur, das viele Kundinnen das offenbar nicht wollen. Sind sie undankbar?
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