Archiv für den Monat: Dezember 2006

Eiskalte Eisbahnenstory

Eisbahn

So manches hier in Bielefeld kommt einem spanisch vor, geht man der jeweiligen Geschichte nach. Oft hat es was mit blitzschnellem Abreißen, “Nacht – und Nebelaktionen” und dem Schaffen blanker, glatter Baubrachen zu tun. Ob das ehemalige Hallenbad am Kesselbrink (heute eine glatte Fläche), die Industriebauten hinter der Hauptpost (heute eine große, glatte Fläche) oder das nacht – und neblige Umsetzen des Merkurbrunnens vom Alten Markt auf den Platz vor dem Hotel Mercure: Stets umweht Desparadohaftes die Aktionen der ansonsten nicht grade als entschlußfreudig und progressiv bekannten Rathausbesatzung.

Kommen wir zur Eisbahn, deren es einmal zwei in dieser geheimnisvollen Stadt gab. Es umweht sie ein “G´schmäckle”. Nö, stinken tuts da nicht. Das ist längst verzogen und der Mantel des Vergessens deckt die Ammoniakgekühlte Fläche gnädig zu. Zwei Jahre vor dem Bau der heutigen einzigen Bahn – der Oetker-Eisbahn – gab es eine Delius-Eisbahn. Gestiftet von der Bielefelder Firma Delius. Wie es dazu kam, sie am 02.06.2003 in Nacht und Nebel – 1 Tag vor Beginn eines Bürgerbegehrens für ihren Erhalt – entgegen dem Wunsch vieler Bürger einfach abzureißen, erläutert ein Artikel unter “Zur Geschichte der Bielefelder Eisbahnen“. Da hatte der kleine David im Rathaus mal wieder vorschnell die Schleuder herausgeholt…

Und die Moral von der Eisbahn-G´schicht? In Sachen Schnelligkeit beim Abriß stellt SchildaBielefeld immer neue Rekorde auf. ln Sachen Neuaufbau dauerts dagegen unendlich lange und wird gründlichst diskutiert. Was nicht gleichbedeutend mit einem optimalen Ergbnis ist….

Gegenüber der Sparrenburg

Wer mal nicht von der Sparrenburg aus auf die Teutometropole schauen will, der erklimmt den Johannisberg gegenüber. Das Baum – und Grünreiche Wohngebiet läßt schöne Blicke auf die geheimnisvolle Stadt zu. Derzeit gastiert hier auch der “Las Vegas Circus” mit einer interessanten Show bis zum 8. Januar 2007. Wer Gäste interessant logieren lassen möchte, quartiert sie dort oben im Dormotel – dem ehemaligen Dorint – ein. Die renovierten 118 Zimmer entsprechen gutem Standard und die Küche ist auch nicht übel.

Johannisberg Dezember

Noble Geste

Wie heute in der NW Neue Westfälische Zeitung zu lesen ist, hat das Bielefelder IT-Dienstleistungsunternehmen Itelligence AG EUR 10.000 an die Kinderklinik und 2.000 EUR an die Hospizarbeit in Bethel gespendet. “Spenden statt Weihnachtsgeschenke” heißt die Devise.

Was vom Feste bleibt

Müllsack

Die Party ist vorbei. Alles ausgepackt. Berge von Papier in Müllsäcke gestopft, von den Kartons, Kästchen und Kistchen ganz zu schweigen. Hochzeit für die Bielefelder Müllabfuhr mit ihren über 130 Mitarbeitern, die wegen der Feiertage andere Abfuhrzeiten hat.

Hier mal das jährliche Bielefelder Müllaufkommen:

Jährliches Müllaufkommen:Restmüll rd. 65.000 t
Sperrmüll(inkl. Anlieferungen auf den Wertstoffhöfen) rd. 15.000 t
Biomüll (inkl. Anlieferungen auf den Wertstoffhöfen) rd. 24.000 t
Leichtverpackungen (Gelber Sack) rd. 8.000 t
Papier/Kartonagen rd. 24.500 t
Altglas rd. 9.000 t
Schadstoffe (inkl. Altreifen, Starterbatterien und Altmedikamente) rd. 225

Morgen, Kinder…..

Sie scharren schon in ihren metallenen Münzschlössern. Zu Tausenden warten sie auf Morgen. Da Kinder, wirds was geben. Der Bielefelder Einzelhandel rechnet mit einem großen Ansturm Umtauschheischender, mit geschenktem Geld Einkaufender und denen, die sowieso immer in die Einkaufsstätten pilgern, wenn sie frei haben. Und in den Fitnessstudios liegen die Listen bereit. Neue Abnehmer braucht die Stadt. Jiiibiiiii….

Einkaufswagen

Das Weihnachtsbahnhofsbaguette

Was er am Hauptbahnhof der Kapitale an einem 1. Weihnachtstag machte mitsamt Hund im Kofferraum ? Bitteschön. Die Bäckerei Lechtermann/Pollmeier ließ es sich auch an diesem Tage nicht nehmen, frische Backwaren an gierige Käufer zu verteilen. Wer ´s für abendliche Fondue am Samstag vergessen hatte, der bekam seine Chance eben heute. Viele nutzten sie :-) )

Baguette

24. Heiliger Nebeltag

Rosmarins “Helch” war einfach schneller :-) ) Unserer war mit keinem Leckerchen der Welt zur Helchung zu bewegen. Deshalb das “normale Foto” vorm fertigen Patthorstbaum.

Murphy

Und bevor bald beschoren wird (”Nööööööööööööö. Wir schenken uns dieses Jahr nur Kleinigkeiten.”) ein Blick hinaus ins nebelverhangene Ostwestfalen. Von der Hünenburg ist nichts zu sehen.

Nebel in OWL

Winterschlußverkauf einer ICH-AG

Finanzjongleur und Bilanzakrobat Wilfried Horstkötter freut sich über die positive Bilanz seiner Ich-AG.

Verehrte Anlegerinnen und Ableger,

nach einer ersten Gewinnermittlung für das laufende Jahr kann das Unternehmen Krawalli-Entertainment dank einer spektakulären Bilanzakrobatik optimistisch in die Zukunft schauen. Als langjähriger Teilhaber an der Deutschland-AG konnte Finanzjongleur Wilfried Horstkötter als Unternehmensberater mit seinem branchenüblichen Denglish-Kauderwelsch eine Marketingstrategie entwickeln, die nicht zuletzt durch eine verstärkte Internetpräsenz dafür gesorgt hat, dass Krawalli-Entertainment nun zu den Marktführern der Unterhaltungsbranche zählt.

Als Beispiel sei die Tatsache angeführt, dass die mächtigste Suchmaschine des Universums Google die Webseite www.krawalli.de bei den Suchbegriffen Comedy + Jongleur unter den ersten drei Ergebnispositionen auflistet. Die Beteiligungsfirmen werden mit Ihren Internetpräsentationen www.zirkus-krawalli.de, www.scherzkellner.de, www.dinnervariete.de, www.stelzenwalkact.de, www.krawalli-entertainment.de und www.krawalli-kleinkunst.de in den nächsten Monaten nachziehen.

Die Strategie “Buy it, strip it, flip it” konnte hier schon erste Renditesteigerungen verzeichnen. Unter dem Motto “Nieder mit dem Verstand…” wurde das gesamte Instrumentarium finanztechnischer Folterinstrumente wie z.B. freiwillige Selbstausbeutung, ungesicherte Beschäftigungsverhältnisse und die Integration von Scheinfirmen auf Erfolgskurs gebracht.

Dadurch ermöglichte der geschäftsführende Aufsichtrat Krawalli der ICH-AG “Krawalli-Entertainment” den Aufstieg zum schlagkräftigen Entertainment-Imperium. Als zukünftiger Private-Equity-Manager wird Krawalli auf lange Sicht weitere Geschäftsfelder wie z.B. Eventmanagement und Künstlervermittlung vereinnahmen können.

Diese positive Bilanz der durch die Belebung der Konjunktur angeschobenen Global-Player-Perspektive fügt sich damit nahtlos in die Unternehmensphilosophie von Krawalli-Entertainment ein: “Es lebe der Blödsinn!”

Beteiligungen in Form von Akten werden nicht vor 2016 ausgeschüttet!

In diesem Sinne allen Mitbewerbern fröhliche Weinnacht!

Und nicht vergessen: 26.12.2006 Ravensberger Spinnerei, 7. Bunker Ulmenwall Weihnachtsmatinée von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr mit Live-Musik und Kleinkunst für die ganze Familie…

Krawalli

2 – 3% Plus

Zufriedene Gesichter bei den Einzelhändlern Bielefelds. Obwohl heute noch Last-Minute-Geschenke abfließen werden, sei das “Weihnachtsgeschäft sehr gut gelaufen”. Wie hier in der Weihnachtsabteilung der Galeria Kaufhof. Böse Zungen behaupten, das seien “fast alles gestresste Männer auf der Jagd nach dem letzten Geschenk”. Ach. Seit wann haben die Busen?

Kaufhof

Räuberina Hotzenplotzas in Mitte

Von wegen, “Mädchen tun das nicht”. Wie die NW heute berichtet, entrissen eine 15 und eine 17 jährige in Bielefeld-Mitte einem 66-jährigen die Herrenhandtasche (Sowas gibts noch?) und machten sich aus dem Staub. Zusammen mit zwei jungen Türken nahm der Mann die Verfolgung auf. Ergebnislos. Man rief die Polizei, die zwischenzeitlich einen heißen Anruf erhielt. Ein Mann hielt ein Mädchen in seinem Garten fest, die eine Handtasche verbergen wollte. Als die Polizei das festgenommene Mädchen vernahm, verriet sie den Namen ihrer Komplizin. Schließlich wurde sie ihrem Vater übergeben. Aus der Handtasche fehlte nichts.

Als ob´s kein Morgen gäbe

“Kannst Du bitte noch schnell ein paar Kleinigkeiten in der Stadt besorgen?”. Mit dieser harmlosen Frage der Dame des Hauses, dem passenden Augenaufschlag und einem handgeschriebenen – sieben Positionen ausweisenden Einkaufszettel versehen, machte er (also ich) sich auf den Weg. Mal eben schnell zum Marktkauf. Erst Baumarkt in Brackwede, dann der neue Marktkauf Nr. 1 gegenüber Dr. Oetker in Gadderbaum. Schnell rein, schnell raus.

Viele, sehr sehr viele, hatten das auch vor. Heiße Parkplatzjagden in Schumi-Manier. Rückwärtseinparken, um das Terrain nicht zu verlieren. Ob die Menschen an diesem 23., einem Tag vor Heilig Abend , keine Heimat hatten? Ganze Bataillone von Einkaufswagen schoben sich durch die Gänge, schwer beladen. Hier fiel ein 10er-Pack bodengelegte Eier, da knallte eine Tüte Aufbackbrötchen auf den Boden. Da brüllten Kinder, da rammten frustrierte Mütter eine dahinschlampende Horde Teenies. Begegnungen der dritten Art an diesem einen Tag vor Heiligabend. “Nie wieder” schwor sich der Schreiber und hätte sich für seine eigene Naivität ohrfeigen können. Tröstlich allerdings: er hatte nichts vergessen. Dabei sind doch die Geschäfte in Bielefeld heute bis 20 Uhr geöffnet.

Marktkauf

Horrorszenen aus Ostwestfalen

Kein Tag vergeht, an dem man nicht die Tageszeitung aufschlägt und über wieder neue, schwerste Unfälle mit jungen Menschen berichtet wird. So zeigt die NW heute Morgen einen völlig zerfetzten BMW, in dem bei Porta Westfalica, nicht weit von Bielefeld, der 18-jährige Fahrer und ein 21-jähriger Beifahrer starben. Ein 19 – jähriger wurde schwer verletzt. Mitte dieser Woche rammte die übersehene Stadtbahn in Brackwede ein Auto so schwer, daß es völlig zerquetscht an einem Hochbahnsteig hängenblieb. Der Fahrer – ebenfalls ein junger Mann – , der schwerst verletzt wurde. Ob der “Führerschein mit 17″ da eine Änderung des jungen Fahrerbewußtseins bringt?

Jaja, das Ishara

Wer an Heiligabend, 24. Dezember, seinen Körper im Wasser des Sport – und Spaßbades Ishara im Neuen Bahnhofsviertel erfrischen will, hat schlechte Karten. Das Bad ist laut Bädergesellschaft BBH an diesem Tag geschlossen. Ansonsten steht dem Auslüften der Hirnzellen in den darauffolgenden Tagen dann wieder nichts im Wege. Überhaupt hat sich das Ishara mit seiner interessanten “Badelandschaft” und einem großen Wellness-Angebot erstaunlich gut etabliert.

Ishara

Arminen-Weihnacht in blauschwarz

Die Zahl der Vereinsmitglieder von Arminia Bielefeld geht stark auf die 8.000 zu, Wie viele davon ihren Weihnachtsabaum mit Arminen-Kugeln schmücken, weiß man natürlich nicht. Aber einige Hardcore-Fans werden ganz sicher auch schwarzblaue Schleifchen und einen “Arminia-2006-Pokalhalbfinale-Schal” drumherum winden. Für alle, die nur gucken wollen, hier ein von der Arminen-Website “geklautes” Bild:

Arminenkugel

Bild: Arminia Bielefeld

Schweigen um TvH

Gestern gab es zwar ein Gespräch zwischen der Geschäftsführung von Arminia Bielefeld und Trainer Thomas von Hessen um die gemeinsame ? Zukunft. Aber inhaltlich ließ man nichts Neues ans Tageslicht. Ob sie allesamt am Abend dann Bayern Untergang auf dem alten Aachener Tivoili im TV anschauten, ist nicht überliefert.

Das ist Erwin

Das ist Erwin.
Erwin ist die donnerstägliche Beilage der NW Neue Westfälische Zeitung
In Erwin liest man alles, was los ist in Bielefeld und Umgebung.
Ausgehen.
Tanzen.
Verlieben.
Parties.
Essengehen.
Kino.
Comedy.
Disco.
Wo was los ist, steht in Erwin.
Besonders jetzt, wo Weihnachten und Silvester vor der Tür stehen.

Nein, ich habe redaktionell mit Erwin nichts zu tun.
Erwin gefällt mir einfach und ist gut gemacht.

Erwin

Rennstrecke “Eckendorfer”….

Die Eckendorfer Straße in Bielefeld ist als unfallträchtig bekannt. Deshalb empfahl die Bielefelder Unfallkommission schon im April dieses Jahres, auf Höhe der Müllverbrennungsanlage Radarfallen , sogenannte “Starenkästen”, aufzustellen. Bis heute ist nichts passiert. Angeblich gibt es Probleme mit der Stromversorgung. Die ständigen Unfälle auf der “Rennstrecke” scheinen die Verantwortlichen eher nicht zu tangieren.

Wieder neue Gerüchte um TvH

Kaum ist das leidige Thema BVB Borussia Dortmund erstmal vom Tisch und Thomas von Heesen, Bielefelder Arminen-Trainer, noch hier. Schon kommt das nächste Gerücht: Jetzt will ihn angeblich der Hamburger SV. Mit dem Club verbindet TvH zwar viel, aber ob er sich einen Verein antun will, bei dem auf der Hauptversammlung der Mob das Mikro entert… bleibt zu bezweifeln. Aus Arminen-Kreisen verlautet das Gerücht, man wolle zusammen mit Hauptsponsor Krombacher das Gehalt verdoppeln. So Thommy, nun rechne mal Bielefelder Lebenshaltungskosten gegen Hamburger. Wobei nicht die Buletten gemeint sind.

Begegnungen bei Windsors Hofe

Schon erstaunlich, wie proppenvoll in diesen vorweihnachtlichen Tagen der Parkplatz des Outlet-Centers der Windsor AG im Bielefelder Stadtteil Brackwede ist. Von wesentlich ferner denn nah kommen sie, um hier “mal so richtig in Rabatt zu machen” oder 2. Wahl zu kaufen. Weihnachtsgeschenke – geadelt durch Windsor oder Joop-Logo – dürften auch massenhaft darunter sein. “Joop (Lizenzmarke) minus 50″, jubelt es aus vollen Käuferherzen.

So sehen heute “Begegnungen in Windsor” aus. Das 2004 von der schweizerischen Strellson AG übernommene Bielefelder Traditionsunternehmen mit der “vornehmen” Anmutung scheint sich gut zu entwickeln, betrachtet man lediglich die reinen Zahlen. Viele Arbeitsplätze allerdings schafft es hier nicht mehr.

Windsor

Sanierung des Wahrzeichens

Sparrenburg

Ein großes Stück Arbeit liegt vor den Bauarbeitern, die sich jetzt der sanierungsbedürftigen Sparrenburg – Bielefelds Wahrzeichen – annehmen. Efeu, Wurzeln und eingewachsene Bäumchen müssen aus dem Mauerwerk entfernt werden, ehe eine Leipziger Spezialfirma an die Sanierung geht, deren wichtigster Teil erst ab Ende März 2007 anläuft: die Mauern bekommen eine Injektion mit Spezialmörtel. Bis dahin dürfen die burgeigenen Fledermäuse beruhigt ihren Winterschlaf halten.

Bisher 360.000 Euro haben die Bürger zur Sanierung beigesteuert, 3.100 namentlich gekennzeichnete Steine werden derzeit verlegt.

Maaaaaaaaaaaarco Huuuuuuuuuck

Wie einst Henry Maske erging es jetzt dem 22 jährigen Gadderbaumer Cruisergewichtler beim Boxabend in Kempten.“Die amerikanische Stimme des Boxens“, Ringsprecher Michael Buffer (Heeeeeeenryyyyyyyyy Maaaaaaaaaaaaaaaaskeeeeeee) sagte den Bielefelder Boxer an wie weiland den „Gentleman mit den fliegenden Fäusten“. Der ehemalige Weltmeister im Kickboxen gewann den Kampf um die EU-Meisterschaft, weil der italienische Gegner entnervt den Ring verließ. Was bekanntlich als Aufgabe zu werten ist. Huck hatte allerdings zuvor auch schon mal unzulässig seinen Fußreflex getestet (Kickboxer dürfen auch die Füße beim Kampf benutzen).

Der noch als gebürtiger Muamer Hukic bekannte Gadderbaumer trainiert zwar im Berliner Stall von Wilfried Sauerland, ist aber so oft es geht in seiner Heimat Bielefeld.

Wochenende im Kaufrausch

Jubel Samstag/Sonntag in der Innenstadt. Die Käufer überrannten die Parkhäuser. Von Galeria Kaufhof hört man „Stärkster Samstag seit Bestehen des Hauses“. Der Leineweber steht schweigend auf dem Altstädter Kirchplatz und denkt sich sein Teil dazu:

Leineweber

Kaninchenwiese vor Delvaux-Ausstellung

Gehört nicht auch zum zukunftsgerichteten Imagekampagnenstart eine von Unkraut freie öffentliche Fläche? Zumindest da, wo die zukünftig weltweit Einströmenden (Ausbau Airport Windelsbleiche für Airbusen A 380?) zuerst hingehen? Die Kunsthalle zum Beispiel…. Und so siehts da immer noch aus:

Unkraut

Wie sagte jüngst die Spitze der Stadtverwaltung „Wir haben leere Kassen“. Wer im Web 2.0 das Gras wachsen hören will, sollte es erstmal direkt vor der Haustür zupfen (lassen). Oder?

Dörfer der Großstadt

Demnächst werden wir hier mal Peu a Peu schreiben, wie es zu der Zusammenballung von eher dörflichen Stadtteilen zur Großstadt Bielefeld kam. Wer wissen möchte, wo die Teile dieser begehrt-umstrittenen geheimnisvollen Stadt liegen, sei schon mal auf diese Karte verwiesen:

Stadtteile

Das ganz oben im Norden ist der Stadtteil der Jürmker, nicht Eingeweihten als Jöllenbeck bekannt.