Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Mi
29
Nov '06

Hans Klick

Hans Klick

Bielefeld ist seit einigen Jahren um eine atemberaubende Persönlichkeit reicher und die Öffentlichkeit hat bisher kaum Notiz davon genommen. Das soll sich jetzt ändern!

Liebe Bielefeld-Blog-Leser, besucht massenhaft die Webseite von HANS KLICK, schickt ihm Fan-Post, überweist ihm all Euer Geld! Er freut sich bestimmt… Ich weiß das!
Los geht’s: http://www.hans-klick.de

Siebenmeilenstein in Ummeln

Vielen ist er schon aufgefallen, der Obelisk im Bielefelder Stadtteil Ummeln. Rechts der Bundesstraße 61 Richtung Gütersloh steht er. Was er bedeutet, wissen nicht alle. Es ist ein Postmeilenstein aus dem 18. Jahrhundert und das eigentliche Wahrzeichen Ummelns. In regelmäßigen Abständen an den Straßenrändern errichtet, dienten sie den Postkutschen als Wegweiser und Entfernungsanzeiger. Bis zur damaligen Stadtgrenze Bielefelds (Ummeln war noch lange nicht eingemeindet) waren es z.B. 7 Meilen. Ob daher der Begriff “Siebenmeilenstiefel” kommt?

Meilenstein

Weihnachtslieder

ClownComedyComplott

Bielefeld mag ja andernorts als provinzielles Dorf gelten, hat jedoch eine reichhaltigere Kulturlandschaft als einige andere vergleichbare Städte Deutschlands! Damit meine ich nicht etwa Ingo Oschmanns Figaro Comedy Show , die neuerdings Church Of Comedy heißt oder andere mehr oder weniger “berühmte” Institutionen. Nein! Es gibt auch zahlreiche Künstler, die eher bescheiden und im Verborgenen wirken.

Das Foto zeigt das ClownComedyComplott als Kapitän Plackenstedt und Matrose Heini, – zwei Comedians, die mit Slapstick, visueller Comedy, excellenter Tollpatschigkeit, groteskem Wortwitz und erstklassig inszenierten Parodien schon eine Vielzahl von Menschen zum Lachen brachten.

Augen auf! Manchmal stehen Sie auch auf dem Weihnachtsmarkt als Phil und Ben und musizieren…

Wie als obse schwebt

Zwischen Lager im Dürkopp-Block und renoviertem Stadttheater schwebt eine weitere Bielefelder Straßenbrücke. Über die kühne Konstruktion aus Glas und Stahl – gestiftetet von einem Bielefelder Bauunternehmer – kann man in stillen Momenten Versatzstücke für “Tosca”, “Schillers Räuber” oder “Hamlet” hin – und herüber ziehen sehen. Besonders interessant heutzutage: “Die Räuber“. Hier hat die Wirtschaftswirklichkeit des Dichters Phantasie schon lange überholt. Denn: sie wissen nicht, was sie wirklich tun und bekommen dafür sogar Absolution.

Theaterbrücke

One morning in Brackvegas

Fährt man langsam durch die Hauptstraße des Bielefelder Stadtteils Brackwede, kommen Assoziationen. Eine Spielhölle, noch eine Spielhölle, wieder eine Spielhölle, eine “Wetten-daß…Bude”, noch eine Spielhölle, wieder eine. Dazwischen Leerstand, Leerstand, Leerstand.

Brackvegas

Wo früher einmal kleiner, aber auskömmlicher Handel florierte, ist Bielefelds größter Stadtteil heute zu einer Art Brackvegas mutiert. Komisch nur, daß an fast allen Spiel/Wett/sonstwie-Höllen die Inhabernamen mit “Ali”, “Ibrahim” oder anderen orientalischen Namen beginnen. Ob das alles so richtig gut ist?

Leerstand

Die Sparkassen – und Bankenpaläste scheints nicht zu stören. Sie planen ihre Aus- und Anbauten und fröhnen ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Lesen von Basel II-Bestimmungen. Auch hier komisch, daß die wohl auf die “Ali´s”, “Ibrahims” und andere orientalische Vornamen eher weniger angewandt werden als auf Renate, Hermann oder Elisabeth, die ihren Bettenhandel nach Jahrzehnten aufgeben (müssen)….

Die Date-Uhr Nr. 1

Wie viele Bielefelder oder auch Auswärtige mögen sich schon “unter der Alcina-Uhr” auf dem Jahnplatz verabredet haben? Gestiftet wurde sie von dem gleichnamigen Unternehmen, das 1905 in Bielefeld vom Apotheker Dr. August Wolff als chemisch-pharmazeutische Fabrik gegründet wurde und auch heute noch einen bekannten Namen hat. Über das Design der Uhr wollen wir mal den Mantel des Schweigens decken.

Alcina-Uhr

Johannes Rau in Bronze

Der Bielefelder Textilunternehmer Eduard Delius ist der Vater von Christina Rau, der Ehefrau des verstorbenen Altbundespräsidenten und ehemaligen NRW-Landesvaters Johannes Rau. Dessen Denkmal, über 2 Meter hoch und in Bronze gegossen, schenkt er jetzt seiner Tochter. Die britische Bildhauerin Ann Weers Lacey, eine Bekannte der Familie, hat die Skulptur gestaltet. Sie zeigt einen lächelnd auf die Menschen zugehenden Johannes Rau. Wo das Denkmal aufgestellt wird, ist nicht bekannt.