Verfasst von textexter - Kategorie: Allgemeines und Sonstiges
Fährt man langsam durch die Hauptstraße des Bielefelder Stadtteils Brackwede, kommen Assoziationen. Eine Spielhölle, noch eine Spielhölle, wieder eine Spielhölle, eine “Wetten-daß…Bude”, noch eine Spielhölle, wieder eine. Dazwischen Leerstand, Leerstand, Leerstand.
Wo früher einmal kleiner, aber auskömmlicher Handel florierte, ist Bielefelds größter Stadtteil heute zu einer Art Brackvegas mutiert. Komisch nur, daß an fast allen Spiel/Wett/sonstwie-Höllen die Inhabernamen mit “Ali”, “Ibrahim” oder anderen orientalischen Namen beginnen. Ob das alles so richtig gut ist?

Die Sparkassen – und Bankenpaläste scheints nicht zu stören. Sie planen ihre Aus- und Anbauten und fröhnen ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Lesen von Basel II-Bestimmungen. Auch hier komisch, daß die wohl auf die “Ali´s”, “Ibrahims” und andere orientalische Vornamen eher weniger angewandt werden als auf Renate, Hermann oder Elisabeth, die ihren Bettenhandel nach Jahrzehnten aufgeben (müssen)….
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