Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mi
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Nov '06

Jumping schlägt Dr. Klimke

In Bielefeld spielt mehr als eine Fußball-Liga. Nein, nicht Arminia, VfB Fichte, Jöllenbeck oder Dornberg. Sondern z.B. “Ausgerechnet Jumping” gegen Dr. Reiner Klimke auf Alarich. Und das ging 2:1 für Jumping aus, die damit die Tabellenspitze in der sogenannten “Wilden Liga” vor “Dieter Hoeneß Hirnverband” behaupten konnten. Wenn aber erst mal “Partisan Ekstase” gegen “Laufen soll´n die anderen” spielt, da rockt der Platz. Aber wie wirds in den Spielen von “Rapid Orgasmus”?

Platz 37 im INMS-Regionalranking

Das erste wissenschaftliche Sozialranking der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” liegt vor. Bielefeld belegt aufgrund von Schwächen bei der Investitionsquote und dem schwachen Lehrstellenangebot nur Rang 37. Besser sieht es bei den Jobs in Wachstumsbranchen aus. Der Kreis Gütersloh :-( ((((((( – gleich neben Bielefeld – liegt übrigens auf Rang 4 in NRW, Sieger ist bundesweit der Landkreis München. In die Studie gingen 47 Indikatoren ein, wie z.B. Bruttoinlandspodukt, Einkommen, und Kaufkraft.

Wahrscheinlich liegt Gütersloh wegen der hohen Konsumdichte an Pumpernickel und den “genialen” Ideen der Bertelsmannstiftung soweit vor Bielefeld. Gefühlt müßte der dunkle Kreis mit Adenauer-Enkel Adenauer als Landrat weit hinter der Kapitale am Teutoburger Wald liegen.

Hinter der Initiative stecken z.B. der Arbeitgeberverband Gesamtmetall, das “Institut der deutschen Wirtschaft”, “Institut für Demoskopie Allensbach” oder die “Stiftung Marktwirtschaft”. Kritiker werfen der Initiative vor, schlicht eine “Neoliberale Marktwirtschaft” verwirklichen zu wollen. Womit sich diese Ansicht mit dem gegenwärtigen Trend in Deutschland ziemlich deckt.

Bekannt und begeistert von Politikern aufgegriffen wurde der zuerst von der Initiative geprägte Slogan “Sozial ist, was Arbeit schafft”. Ein in seinen Konsequenzen sicher sehr angreifbarer Satz.

Die sportliche Stadt

Wenn man am Abend so ab ca 17 Uhr – also schon dunkel – ein wenig durch Bielefelder Stadtteile fährt, fällt einem auf, wie viele Plätze doch Flutlicht haben und wie viele Jugendliche Fußball, Leichtathletik, Hockey oder anderes trainieren.

Die Stadt hat nach eigener Auflistung über 100 Sportplätze und Turnhallen, eine Multifunktionshalle (Seidenstickerhalle), elf Frei – und Hallenbäder, Tennis -, Badminton- und Squashhallen, eine Radrennbahn, zwei Hockeyplätze, einen Golfplatz und fünf Minigolfplätze sowie eine Kartbahn an der B 68. Sollte ich was vergessen haben, bitte ich um Verzeihung. Ach ja, eine Schüco-Arena (Alm).