Archiv für den Monat: Juli 2006

Nach dem Spiel ist vor dem Shopping

Keine Party im Alfama – im bekannten portugiesischen Café in der Bielefelder City war nach dem Sieg über die Engländer im Elfmeterschießen vornehme Zurückhaltung statt Partyzauber angesagt, während sich vor dem Irish Pub (nur ein paar Meter entfernt) ein paar englische Fans das WM-Ende ihrer Mannschaft schönsangen. Der Bielefelder bevölkerte währenddessen in stattlicher Anzahl die Fußgängerzone, entspannte sich in den Straßencafés und genoss das perfekte Urlaubsfeeling: Schönwetter-Shoppen bis tief in die Nacht. Die Welt zu Gast in unseren Ladenöffnungszeiten. Weiter so, Bielefeld!

Marienfeld, Portugal, Ostwestfalen

Unweit von Bielefeld liegt Marienfeld. Ein kleiner verträumter Ort mitten im Grünen. Mit einem über 800 Jahre alten Kloster und einem Sporthotel, in dem bei der Fußball-WM die Portugiesen logieren. Offensichtlich tut die grüne Mischung und die Pickert-geschwängerte Westfalenluft den Spielern und Trainern so gut, daß sie nun im Halbfinale der WM stehen.

Ach so, Sie wissen nicht was Pickert ist? Das erklär ich ein andermal. Heute – nach den Niederlagen von England gegen Portugal und Brasilien gegen Frankreich – ist die Luft sehr warm über dem grünen OWL (Ostwestfalen-Lippe). Am Dienstag geht die Fußball-Party nur etwas über 100 Kilometer von hier weiter: Deutschland gegen Italien in Dortmund. Und das ist auch noch Westfalen, was erwiesenenermaßen – siehe Portugal – den Fußballern gut tut. Also: 2:1 nach Verlängerung für die Klinsmänner.

Schönen Sonntag noch. Heute kein Fußball.

Jahnplatz proppenvoll

So ist das, wenn auch Bielefeld endlich „public“ Fußball gucken kann. Der Jahnplatz war gestern mit 10.000 Menschen gefüllt beim Fußballkrimi Deutschland gegen Argentinien. Die Party ging bis tief in die Nacht, negative Vorkommnisse keine. Am Dienstag und am Sonntag gehts weiter. Finale auf dem Jahnplatz gucken – hatt was.