Archiv für den Monat: März 2006

Einbruch bei Polizei aufgeklärt

Bielefeld-Brake: ein ganz gewiefter Einbrecher stieg im Januar in das Büro des Braker Bezirksbeamten und klaute nicht etwa Computer und solche Dinge sondern Schutzweste, Sommeruniform, Kelle und Dienstmützen. Jetzt wurde der 31-jährige gafsst, weil er das Pfefferspray bei sich hatte, das er ebenfalls damals mitgehen ließ. Ob der Mann zufällig aus Köpenick stammt und dort Hauptmann war?

Sommer macht Winter für Lehrerfreizeit

Die aus Bielefeld stammende NRW-Schulministerin Barbara Sommer macht sich bei ihren Ex-Kollegen unbeliebt. Lehrer sollen zukünftig auch nachmittags in der Schule anwesend sein. Wer gibt dann die Tennisstunden? Wie verdienen sie zukünftig ihr zweites Gehalt dank Nachilfe in nicht im Unterricht vermitteltem Wissen? Was wird aus dem schönen Mittagsschlaf? Was wird aus der relaxten nachmittäglichen Freizeit?

Die Region bei Kai Pflaume

Hach, das ist ja wieder was fürs Herz. Ein Ehepaar aus dem benachbarten Steinhagen lag sich jetzt am Altenbekener Viadukt (hier in der Gegend sehr bekannt) unter brennendem Herzen in den Armen und schwor sich seine Liebe. Was täten wir, gäbe es „isch liebbbe disch“ nicht?

Ein 30 Hektar-See bei Bielefeld?

Wenn die „unendliche“ Autobahn A 33 (33 Jahre Planung….) endlich gebaut wird, benötigt man jede Menge Sand. Und den könnte man aus der Senne, einem heideartigen Stück Erde vor den Toren Bielefelds ausbaggern. Entstehen würde ein See. Andernorts freuen sich Menschen auf sowas, hier gibts erstmal für 30.000 € aus der klammen Stadtkasse eine Machbarkeitsstudie und jede Menge Einwände. Ok, wer seinen Hof mitten im zukünftigen Wasser hat, braucht eine neue Heimat. Aber die bekommt er dann sicher kostenlos.

Arminias Nullnummer

20.000 in der Schüco-Arena, 22 auf dem grünen Rasen. Null Tore, ein paar Chancen. Und Arminia mal wieder da, wo sie schon so oft in der Fußball-Bundesliga standen: 4 Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Trainer von Heesen ist (äußerlich) nicht nervös. Wie mags drinnen aussehen? Wenn in Hannover wieder Punkte gelassen werden, wirds nervig für die blauschwarzen.

Per U-Bahn in die Urzeit

Ab September gehts auf der Bielefelder U-Bahnlinie 4 (nicht lachen, Bielefeld hat wirklich eine U-Bahn) naturkundlich zu. Das Naturkundemuseum veranstaltet in den Haltstellen eine Art Zeitreise vom Numerus clausus an der Haltestelle Universität über Rudiolf-Oetker-Halle (ein 225 Millionen Jahre alter Urlurch wird da unter Glas liegen) bis hin zum Adenauerplatz. Also: mal Linie 4 fahren und öfter aussteigen.

Neues Leben am Klosterplatz

Endlich tut sich wieder was in Bielefelds „Guter Stube“, der Altstadt. Am 1. April öffnet am Klosterplatz das „El Solin“. Ein Café, Restaurant, Bar und Lounge im mediterranen Flair. Wer möchte:
www.elsolin.de

Stadt ohne Wassertürme

In vielen Städten wachsen sie in den Himmel, ja sind sogar zu Wahrzeichen geworden. Bielefeld hat sie nicht: die Wasserspeicher. Dennoch bleibt hier kein Hahn trocken, denn die Teutoberge ringsum beherbergen die Speicher, aus denen das gute Sennwasser kommt.

Bielefeld halbiert Haushaltsdefizit 2005

Es hat ein Gschmäckle, wenn der Bielefelder Stadtkämmerer Löseke den 2005er Haushalt vorlegt, feststellt, daß die „Gewerbeeinnahmen sich erfreulich besser entwickelt haben als geplant“ (… geht es den Unternehmen nicht ständig richtig schlecht und sie müssen Personal entlassen?) und fast im gleichen Atemzug ankündigt, man müsse sich „die Personalkosten und die Transferleistungen im Sozialdezernat angucken“.

Klar, das ist moderne Stadtkämmerei im Zeitalter der mehr und mehr gegen Null strebenden Leistungen der Gemeinden und des Staates. Was passiert eigentlich mit den immer noch munter sprudelnden Steuern, Abgaben, Knöllchengeldern? Ganz einfach. Man muß nur die Gehälter, Beamtenbesoldungen und die Pensionen addieren…….

Auf den Punkt gebracht: Wir Bürger finanzieren eine Verwaltung, die uns demnächst von der Kostenseite her auffrißt, immer weniger Leistungen erbringt und den Staat, die Städte und die Gemeinden stranguliert zu ungunsten wichtiger andere Aufgaben: Kitas, Schulen, Bildung.

Sonne über der Sparrenburg

Na, da sieht die Welt doch schon ein wenig anders aus: Sparrenburg und Sonne. Sparrenburg? Klar, sie bewacht Ostwestfalens „Kapitale“. Bröckelt zwar ein wenig an ihren Mauern, ista ber ansonsten noch ziemlich gut in Schuß. Und gut essen kann man da oben auch. Ausprobieren!

Rosenstolz

Rosenstolz sind ohne Frage Deutschlands erfolgreichste Pop Band. Ihr 15jähriges Jubiläum wird die Band um AnNa R. und Peter Plate mit ihrer bisher größten Tournee begehen. Dabei werden 36 Städte in ganz Deutschland angesteuert.

Am 25. April sind Rosenstolz live in der Stadthalle.