Für den Erhalt der Kultur

Dem dank seiner legendären Jazzkonzerte international bekannten Club für Jazz-, Pop- und Jugendkultur „Bunker Ulmenwall“ in Bielefeld droht Ende 2013 die Schließung. Da die Stadt Bielefeld sparen muß, soll ab dem nächsten Jahr die jährliche Unterstützung in Höhe von 96.000 Euro wegfallen.

Doch es regt sich Protest gegen die Schließung: „Bunker muss bleiben“ steht auf einem Transparent über dem Eingang und an der Kasse können Gäste eine Petition für den Erhalt des Bunkers zeichnen. Ebenfalls wurde eine Online-Petition gestartet. 3.200 Unterschriften wurden bis zum gestrigen Montagabend gesammelt.

Von den 96.000 € Zuschuss erhält die Stadt Bielefeld circa 9.000 € als Miete direkt zurück. Das Programm des Bunkers wird ausschließlich aus Konzerteinnahmen und Eigenmitteln finanziert. Von der Stadt müßte nur der hauptamtliche Leiter, sowie Sach- und Mietkosten übernommen werden.  Im Interesse der weiterhin geleisteten kulturellen Vielfalt muß, ob man Jazz nun mag oder nicht, der Verein erhalten bleiben, es bedarf einer Mobilisierung aller kulturell interessierten und engagierten Kräfte daß die Stadt überzeugt wird weiter zu zahlen. Rein ausgegeben werden ja nur 87.000 € da der Rest als Miete zurückgeht.

Die Alternative wäre eine massive Spendenkampagne. 96.000 € durch zwölf wären 8.000 € im Monat. Durchaus Summen, die man durch Extra-Benefiz-Konzerte, Tombolas und Spendensammlerei in der Innenstadt aufbringen kann. Es geht jedenfalls um den Erhalt Bielefelder Kulturgeschichte und daß vornehmlich Jugendliche aus der alltäglichen systembedingten Gammelei gezogen und beschäftigt werden, einhergehend mit einer Perspektive.

8 Gedanken zu „Für den Erhalt der Kultur

  1. rainman

    Ob ein Mensch – egal welchen Alters – der „Gammelei“ nachgehen möchte ist eine individuelle Entscheidung, die von einem politischen System – egal welcher Couleur – nicht aufgezwungen werden kann.
    Gestern ging es gegen Schwule, heute gegen jugendliche „Gammler“, was kommt morgen, Duogan?

    Ich empfehle den alten Erzfeind: der Franzmann!

    1. Dougan Artikelautor

      Wer nach der Schule eine Lehre macht, gleich welcher Art, wer eine Familie gründet, wer arbeitet, der braucht nicht herumzuhängen. Der Jazzclub darf nicht zur Förderung von Arbeitsscheuheit verhelfen, sondern muß der Abwechselung dienen.

  2. H-R-H

    Herr Dougan oder wie auch immer … was rauchst Du eigentlich???
    Wie sollte denn ein Jazzclub zur Förderung von Arbeitsscheuheit dienen??? …
    So war ja nicht mal unser Oppa drauf …

    1. Dougan Artikelautor

      Ich meine ein Jazzclub soll den Jugendlichen einen sinnvollen Tagesablauf mitbieten. Er soll arbeitenden Leuten zur Abwechselung dienen, nicht zum Gegenteil.

      1. background

        Die Arbeitsscheuen dieser Stadt treffen sich traditionell im AJZ(Arbeitsscheue Jugendliche Zentrum) und nicht im Bunker Ulmenwall.

        Von daher wäre denen eine Abwechslung bestimmt willkommen.
        Ich schlage dir vor, Dougan, du trägst deine interessanten Thesen mal Abends im AJZ vor.

        1. Dougan Artikelautor

          Selbst wenn, worauf ich hinauswill ist, daß der Ulmenwall-Bunker für alle etwas ist. Nur darauf wollte ich hinweisen ohne irgend welche Unterstellungen, tut mir leid wenn es so klingt.

  3. Mööööp

    „Wer nach der Schule eine Lehrer macht, gleich welcher Art, wer eine Familie gründet, wer arbeitet, der braucht nicht herumzuhängen“

    Du hängst also rum? 😉

    Was du hier vom Stapel lässt ist unter aller Sau. Da muss man gar nicht drum herum reden. Du hast einfach zuviel Zeit und bist offenbar so frustriert, dass du dich hier als Hobby-Hau-Drauf im Bielefeld Blog betätigst. Und das als Herforder. Der selbst vom Amt lebt. Der selbst nichts vorzuweisen hat. Außer hell bis dunkel braune Schafelei.
    Wenn es nicht so traurig wäre, was du alles so nachplapperst, dann müsste ich jedesmal laut loslachen . Aber du bist nun mal jung, ungebildet (gerne darfst du mich vom Gegenteil überzeugen, ich tippe aber auf 7. Klasse Hauptschule) und latent rassistisch, homophob und ängstlich. Vermutlich selbst homosexuell (was völlig okay wäre)?! Ein wenig kuscheln? dann wird das wieder! 😉

    1. Dougan Artikelautor

      🙂

      Seltsam wie jemand der mich nicht kennt mir „zu viel Zeit“ unterstellt. Ich entsinne mich auch nicht irgend welchen Frustationen, allenfalls über die ständige Krise an der unsere Gesellschaft kränkelt und wo niemand etwas wirklich dagegen tut. Mit Bielefeld verbindet mich genauso viel wie mit Herford, der Wohnort ist zweitrangig, es kommt auf Hirn und Herz an. Was meinen Sie denn mit „nichts vorzuweisen“? Im klassischen Sinne einem normalen Brotberuf nachgehen? Das habe ich getan und werde es auch tun, doch der Gesellschaft kann man auch anderweitig nützlich sein. Wo bin ich ängstlich, wo latent?

      Ich plappere nichts nach sondern gebe das zum Ausdruck was ich mir an eigener Meinung angeeignet habe. Daher auch meine Ansichten. Im übrigen lasse ich mich nicht von Leuten Duzen die nicht in der Lage sind sachlich zu diskutieren.

      Beste Grüße, wie immer.

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