6 Gedanken zu „Bei manchen ist es schlimm, bei anderen soll es sein!

  1. Knickerbocker Glory

    Hier ein charmantes Beispiel, wie man Texte durch dilettantisches Herumgestalten unleserlich machen kann.

  2. Wahl-Bielefelder

    Solche Pauschalisierungen finde ich widerlich und abstoßend zugleich. Bei wie vielen Jobcenterkunden funktionieren Besuche ohne Probleme? Wie viele Jobcenterkunden haben wirklich Probleme, für die sie nichts können?
    Dass die Mitarbeiter des Jobcenters nur im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten entscheiden können und zudem noch einer enormen zeitlichen Belastung ausgesetzt sind, wird hier nicht genannt. All diese Faktoren und Fragen außer Acht zu lassen und nur zu sagen „Alles blöd“ ist zu einfach und zu schlicht gedacht. Hier sogar davon zu reden, dass Jobcentermitarbeiter Menschen in den Selbstmord treiben ist der Gipfel an Geschmacklosigkeit. Dass dieser Blog jetzt so ein Niveau erreicht hat, schockiert mich. Wie viele Mitarbeiter mit einem Burn Out ausscheiden und nervlich so am Ende sind, dass sie ihr Leben lang keine normale Arbeit mehr ausüben können – das bleibt ebenso unbeleuchtet. Wie heißt es so schön: Idioten gibt es überall – bei Mitarbeitern des Jobcenters, bei den Kunden des Jobcenters, bei den Autoren dieses Blogs.

  3. rainman

    Bei manchen ist es schlimm?

    Bei DIR ist wohl besonders schlimm. Und zwar in jeder Hinsicht!

    Es steht definitiv nicht in den Arbeitsplatzbeschreibungen der MitarbeiterInnen der ARGE, dass es zu ihren Aufgaben gehört, die Kunden in den Selbstmord zu treiben.

  4. Öh

    Wie schön es wäre, wenn die Meckerer die Zeit, die sie für Bilder basteln investieren einfach mal in Stellenanzeigensuche und Bewerbungsschreiben sowie Lebenslaufbasteleien investieren würden.
    Dann würden sie a) wieder eigenes Geld verdienen, b) sich nicht mehr über das Jobcenter aufregen und c) ich hätte weniger geistigen Müll zu lesen.

  5. witheboard

    Noch aktueller geht es kaum:

    „Als Kunde bezeichnet, als Bettler behandelt“

    Hartz IV-Betroffene vergeben Schulnoten für das Jobcenter in der StädteRegion Aachen

    Der Umfragebericht Unabhängige „Kundenzufriedenheitsumfrage“ der Initiative ‚Netzwerk SGB II Aachen‘ wurde heute, am 6. Januar 2012, dem Jobcenter vorgelegt.

    Seit 2009 – knapp 5 Jahren „Hartz IV“ – kommen haupt- und ehrenamtlich tätige Mitarbei-ter/innen aus Beratungsstellen der StädteRegion Aachen als Initiative ‚Netzwerk SGB II Aachen’ zusammen. Sie setzen sich mit der Rolle des Jobcenters seit Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe insbesondere mit den Problemen für Betroffene auseinander. In einem Bereich, in dem es um die Lebenssituation existenziell abhängiger Menschen geht, die ihre Rechte gegenüber der Behörde oft selbst nicht wahrnehmen (können), sind die Mitarbeiter der Beratungsstellen als Sprachrohr der Betroffenen geeignet und gefordert, auf Missstände hinzuweisen……

    Aus dem Bericht: Im Vergleich zur offiziellen Auswertung der Jobcenter geben die von der Initiative Netzwerk SGB II Befragten deutlich schlechtere Beurteilungen. Bei der Gesamtbewertung wurde von 55 % mit der Note 4, 5 oder 6 bewertet.

    „Kunden“ fühlen sich durch Ton und Ausdrucksweise in den Jobcenter-Geschäftsstellen abgewertet und nicht mit Respekt behandelt. Zitat: “Man kommt sich vor wie ein Bittsteller“. „Man vermisst schon den ganz normalen Anstand“. Menschen, die Leistungen nach dem SGB II erhalten, werden demnach zwar als Kunde bezeichnet, aber im Vergleich zum Kundenstatus in der Geschäftswelt nicht als solche behandelt……
    http://www.tacheles-sozialhilfe.de/harry/view.asp?ID=2039

    Noch Fragen, Hauser?
    Das Problem der Pauschalisierung sehe ich ähnlich.
    Gruß witheboard

  6. Jupp

    Respekt!

    Diese Pauschalierung ist ja vergleichbar mit: Alle Harzt4-Empfänger sind faule Schw… , die nicht arbeiten wollen.

    Donnerwetter. Das Niveau ist ja unterirdisch.

    Schließe mich das dem Wahl-Bielefelder an.

Kommentare sind geschlossen.