(Gregor) Moss das denn sein?

Wie schon vor drei oder vier Wochen geahnt, scheint es jetzt Realität zu werden.

Erst wird Finke verboten nach Bielefeld zu „expandieren“ um ein „Kompetenzzentrum“ aufzubauen, jetzt weint Bielefeld, weil Porta und auch Brockmeyer (in der NW Version noch mit i, siehe Screen) sich Gütersloh als neue Residenz ausgesucht haben.

Warum solche Klagen immer erst NACH dem ersten offiziellen Spatenstich erfolgen, muss man anscheinend nicht verstehen. Kam ja auch alles ganz spontan und plötzlich. Auch wenn die NW es vorher schon bildlich festgehalten hat. Bis Neuigkeiten in Bielefeld ankommen, dauert es ja bekanntlich immer etwas länger (Bildungspaket, konjunktureller Aufschwung, Starbucks…). Wahrscheinlich hat textexter den Newsbollerwagen auf der B68 angehalten. Rausgewunken, wie es sonst nur die fleißigen Jungs vom Zoll immer machen. Anders kann man sich dieses Kaspertheater nicht erklären.

4 Gedanken zu „(Gregor) Moss das denn sein?

  1. textexter

    Ei Mädsche. Klar hab isch den rausgewunke. Der schmale Typ mit dem klaren Biß und dem schütteren Haupthaar ließ ich auch bereitwilligst von meiner roten Kelle (darauf reagiert der) anhalten. Grinst und zeiget auf den leeren Wagen: „Ist eh nichts drin“. Haste schon mal einem Mann mit ohne was an in die leeren Taschen gegriffen?

  2. Dougan

    Den gleichen Fehler hat die Stadt Enger mal gemacht, als in den 70ern man sich gegen den Flughafen wehrte. Der kam dann nach Paderborn, sogar mit Personenverkehr und Enger hat heute nicht mal einen Bahnhof.

    Biel…, äh Mönchlein, Mönchlein, Du gehst einen schweren Gang. Noch ist die Klage ja nur geplant, aber anstelle sich gegen „Einzelhandelskonzepte“ zu wehren, welche dem Wirtschaftsstandort und dem Stadtsäckel dienlich sind, sollte man sich lieber um andere Sachen kümmern. Wie z.B. mit „MoBiel“ endlich neue S-Bahnstrecken errichten, welche nicht den Autoverkehr behindern.

    Gerade heute auch wieder. Es ist immer ein Erlebnis, mit der Linie 3 von Stieghorst zum Bahnhof zu fahren.

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