Stadt sagt was zur Weser-Lutter-Problematik

Pressemeldung der Stadt Bielefeld:

In den letzten Tagen wurden verschiedene Pressemitteilungen und Meinungen zur Sanierung der verrohrten Weser-Lutter mit möglichen technischen Sanierungsverfahren und deren Folgen veröffentlicht. Dazu erklärt Dorothea Brinkmann, Vorsitzende des Betriebsausschusses Umweltbetrieb und zugleich Vorsitzende der Interfraktionellen Arbeitsgruppe „AG Sanierung Weser-Lutter“:

„Der Rat hat im November 2010 die Notwendigkeit der Sanierung zur Kenntnis genommen und Mittel für den 1. Bauabschnitt von der Teuto- burger Straße bis zum Stauteich I bewilligt. Gleichzeitig wurde die Teil-Offenlegung der Lutter in diesem Bereich begrüßt. Die vom Rat eingerichtete fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe „AG Sanierung Weser-Lutter“ hat sich bereits vor Ort in einem Gang durch den unter-irdischen Kanal selbst ein Bild von der Schadenslage gemacht. Der AG ist es in diesem Zusammenhang sehr wichtig, dass gerade bei einem so umfangreichen Sanierungsvorhaben eine solide Planung inkl. der Prüfung von Alternativen erfolgt. Deshalb hat sie ein Plausibilitäts-Gutachten beschlossen, in dem die hydraulischen Berechnungen der Verwaltung wie auch die vom Verein „Pro Lutter“ vorgelegten Überlegungen nochmals von externen Fachleuten geprüft werden sollen.

Dieses Gutachten ist inzwischen beauftragt worden und soll voraussichtlich im September 2011 vorliegen. Die AG wird sich mit den Ergebnissen intensiv befassen. Selbstverständlich soll dann auch die Öffentlichkeit beteiligt werden. Der genaue Termin für eine umfassende Informationsveranstaltung für die Anlieger und Anliegerinnen, aber auch die interessierte Öffentlichkeit, wird anberaumt, sobald klar ist, wann belastbare Ergebnisse vorliegen.

Der gesamten AG ist es insofern ein Anliegen, deutlich zu machen:

– Es wurde bisher keinerlei Vorentscheidung getroffen, welches Sanierungskonzept umzusetzen ist.

– Es sollen zunächst alle Arbeitsaufträge abgearbeitet werden, damit alle Fakten und möglichen Alternativen vorliegen.

– Sobald die noch fehlenden Ergebnisse, insbesondere das Plausibilitätsgutachten, vorliegen, sollen Anliegerinnen und Anlieger sowie die Öffentlichkeit informiert und einbezogen werden. Dies wird ausdrücklich geschehen, bevor Entscheidungen zur konkreten Umsetzung der Sanierung erfolgen.

Einstimmige Haltung der AG ist zudem, dass der dort vorhandene Baumbestand, vor allem die schöne Platanenallee, eine sehr hohe Bedeutung hat. Insofern ist es auch der Wunsch der AG, dass die Bäume nach Möglichkeit erhalten bleiben.“

Siehste, das Oberkommando der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm kneift nicht. Sie gehen auch in unterirdische kanäle. Ob da eikn bißchen „Wutbürger“ schon was in Gang gesetzt hat in nden Hirnchen an der Niedernstraße?