Samstag am Pommeswagen .. Deutsche und Verkehr

Da war mir wieder mal nach Pommes, belgischen Pommes, mit passenden Soßen (muss ja nicht immer Ketchup/Majo sein). Man wartet, redet – und kommt auf Verkehr. Der Mann ist Belgier – und, so sagte er, versteht nicht, wie man sich in Sachen ‚Reissverschluss‘ so dämlich anstellen kann wie die Deutschen; die kapiern’s einfach nicht. Was ich bestätigen kann – also Messe in Köln, Leverkusener Kreuz, von der A1 (z.B. von Dortmund) auf die A3 (Richtung Frankfurt/M): Rückstau auf der A1, weil im Kreuz immer wieder wer ‚rumsteht, weil er/sie ja unbedingt sofort und gleich auf die andere Fahrspur will – statt weiter und versetzt zu fahren, damit jeder problemlos einscheren kann.

Dann gestern, Gespräch mit einem Sprinter-Fahrer, der viel ‚rumkommt in Europa: nirgends wird so rechthaberisch gefahren wie in Deutschland; nur Grundkenntnisse der StVO bleiben außen vor.

Parken in Wohnstraßen; an solch ‚Kunstwerken‘ komme ich nachts oft vorbei. Kann ‚man‘ ja nicht wissen, dass Parken dann verboten ist – auch ohne Schild! – wenn kein Platz mehr für einen LKW mehr bleibt. Aber OK: muss man auch nicht wissen, kann man ja sehen – und denken; letzteres offenbar zu viel verlangt; mindestens ‚zieht‘ §§ 1 StVO. Da wird dann so links und rechts geparkt, dass ein PKW langsamer fahren muss, ein RTW kommt vielleicht noch durch, die Feuerwehr nicht mehr .. Is wohl nicht so schlimm – Herzinfarkt, ein Küchenbrand .. Hauptsache, die kleinen grauen Zellen ruhen bequem.

Übrigens: belgische Pommes (und mehr Leckeres) gibt’s  an der Jöllenbecker Straße zwischen Edeka an der Langen Straße und dem Getränkemarkt.

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