Ex-Kultnahversorger entdeckt neue Verkaufsförderungsmethode

Manchmal kommen die wirklich ganzganz großen Ideen ja nicht aus – wir dürfen das ja jetzt nicht mehr schreiben – der ehemaligen „Glitzermetropole“ (neues Wort: „Stadt wo niemals die Lichter ausgehen. Formerly Glitzermetropole“, gilt auch für „Almdudler“. Stattdessen: „Leute, die auf schlechtem Rasen in dünner Almluft Fußball spielen“) sondern aus dem Outback Richtung Gütersloh. Der Ex-Kultnahversorger Jibi testet grade eine neue Verkaufsförderungsmethode:

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Der erste Test lief jetzt im Samstag im Schnapsdorf Steinhagen, Heimat so manchen ARMinen-Fußballers. Im dortigen Jibi-Markt standen 25 Leute auf Kommando aus der Lautsprecher-Anlage des Marktes für 2 Minuten wie eingefroren still. Zack. „Frozen Flashmob“ nennt das Initiator Sebastian Noak, der das in enger Zusammenarbeit mit den Strategen des Marktes ausgedacht, angeleiert, Web-mäßig und per 200 ausgelegter Flyer beworben hat und ein wenig unzufrieden ist. 25 eingefrorene Leute um 11 Uhr seien ja nicht grade viel.

Wie man hört, willl Jibi aber nicht aufgeben und die Strategie ändern. So sollen alle Millisekunden vor dem Kommando „einfrieren“, etwas möglichst Hochpreisiges aus dem Regal vor sich nehmen und nach Ende der Aktion verpflichtet sein, es an der Kasse zu bezahlen. Vielleicht ist das der tiefere, wirkliche Sinn der Aktion? Verhaltensforscher der Uni Bielefeld sollen schon in einem überaus breiten matschigen Feldversuch (man munkelt., bei Deppendorf) den ganzen Versuchsaufbau nachgestellt und untersucht haben.

3,2,1…………….Flashmob, jetzt!