Bielefeld erhält Haus der Bildung

45 Millionen Euro spendiert die Stadt Bielefeld dem Immobilienfond HFS in den nächsten 25 Jahren an Miete für dessen Fehlinvestition, Amerikahaus. Dazu kommen noch, nach Angaben der Stadt, 11,5 Millionen Umbaukosten. Bekanntlich sind solche Zahlen eher „konservativ“ gerechnet. Und da sag einer in Deutschland sei kein Geld für Bildung da.

Vom legendären Baudezernenten Mausbach stammte der Plan, Amerikafreund und Makler Hartmut Wolff goss es ab 1991 in Beton, ein den Bürgern als städtebauliche Wundertüte verkaufter Laden für „Toys ure us“ . Schon bald zeigte sich, dass an dieser Stelle kein Einzelhandel möglich war und die stolze Speerspitze Amerikas in Bielefeld wurde zu einer Leerstandsruine.

Als Retter in der Not kommt jetzt die Stadt, räumt ein eigenes Gebäude, gibt es dem Abriss preis, saniert das marode Amerikahaus auf eigene Kosten und mietet dann das erstmals wirklich funktionstüchtige Gebäude für 25 Jahre.

Für Freunde der etwas altmodischen, aber wie ich finde, sympathischen, Marotte für etwas längere, informativere Texte und um die Anderen nicht zu langweilen, gibt es einen sehr langen, informativen Text hier.