Neues aus Absurdistan

Wanderer, kommst du auf Deinem Wege vom Ruhrgebiet über das weltberühmte Gütersloh an die Grenzen einer Stadt, deren Existenz weltweit geleugnet wird und die nur dank eines berühmten Satzes in einem abendlichen TV-Krimi („Ich fahre nachher mal nach Bielefeld“) zu existieren scheint, wundere Dich nicht. Fahre nicht zufällig über den Willi-Brandt-Platz an der Stadthalle. Du könntest – 2005 passierte es schon 127 x laut Polizei – ob der abstrusen und sinnentleerten Linien, Kreise, Abzweige sehr schnell verunfallen.

Nun soll das absurde Linienchaos erneut geändert werden, heißt es aus der Heimstatt der Pullunder – und Bedenkenträger, dem Rathaus (Ja, gibts!). Verantwortlich ist wie immer niemand. Über die Kosten schweigt sich die Verwaltung unter Bürgermeister „Hasenherz“ David (er hat so garnichts von dem mutigen Goliath-Bezwinger) geflissentlich aus. Und zu manchem anderen Mißstand in dieser Stadt auch.

Wanderer, merke: von Bielefeld gehts weiter nach Norden. Da liegt Osnabrück. Ein Glück?