Saubere Arbeit

Es ist schon zwei Wochen her, daß an einer Tankstelle an der Oldentruper Straße zwei Männer der Polizei auffielen. Beide aus Bielefeld, im Alter von 26 und 22 Jahren wurden beobachtet, daß sie sich am Gebäude der Tankstelle zu schaffen machten und dort laut Polizeiangaben offensichtlich sogenannte „Tags“ mit blauen Faserstiften aufbrachten und eine Plakatwand beschmierten. Anschließend stiegen sie in die Straßenbahn mit Fahrtrichtung Jahnplatz und stiegen an der Haltestelle Rathaus aus der Bahn. Dort wurde die Steinwand der Haltestelle ebenfalls beglückt. Nun haben die beiden Herren eine Anzeige wegen Sachbeschädigung am Hals.

Meiner Meinung nach zu wenig. Das Graffitigesindel, welches sich selbst auch noch als Künstler bezeichnet und doch nur verzerrte Buchstaben und Bilder wiedergeben kann, und jeden Touristen abschreckt gehört stärker sanktioniert. Da, wie von anderen Städten bekannt, Graffitiwände, also von der Stadt zugewiesene Austobplätze keine gewünschte Wirkung entfalten, ist die Politik aufgefordert, härtere Sanktionen zu beschließen.

Möglich wären da die direkte Strafbedrohung des STGB von Graffitisprühen an sich, Freiheitsstrafen ohne Bewährung sowie die Heranziehung öffentlicher Reinigungsarbeiten. Es ist eine wahre Schande, wie deutsches Kulturgut von unbeschäftigten Rotzlöffeln drangsaliert wird, derweil unsereiner mit harter Mühe sein Brot verdienen muß, um über die Runden des Lebens zu kommen.

2 Gedanken zu „Saubere Arbeit

  1. HRH

    Wahrlich! Das deutsche Kulturgut hört am grauen Verteilerkasten nicht auf!

  2. Jonathan

    Genau. In diese Kategorie gehört auch spucken und Müll sowie Kaugummies auf den Boden werfen. Andere Länder machen es uns vor. Karte Strafen für läppische Tate schrecken ab.

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