6 Gedanken zu „Bielefelder Tristesse

  1. bauschlau

    Auch der Wochenmarkt ändert nicht viel daran. Kaum 200 Meter vom alten Standort Kesselbrink entfernt fällt er hier ähnlich trist aus. Selbst für einen Jahrmarkt taugt der Platz nicht. Allein für eine einsame Geisterbahn gäbe er eine geeignete Kulisse ab. Die Verlegung der Stadtbücherei nach dahin wird auch nichts dran ändern.

  2. Onkel Otto

    In der Pariser Banlieue wäre da ein Wochenmarkt.

    In Bielefeld war da mal ein Wochenmarkt.

    Der musste wegen der Naumaßnahmen eines Tages umziehen auf den benachbarten Kesselbrink.
    Und als die alte unbefestigte Fläche dann schließlich befestigtund hübsch und bereit war, wollten die Wochenmarkthändler nicht mehr weg vom Kesselbrink.

    Und so bleibt dieser suburbane Platz im Herzen der City leider kalt und leer und unbelebt.

    Ergo: Die Gemüsehändler und Fischbudenbetreiber und Fleischverticker uew. sind schuld am Elend!

    Aber das will heute keiner mehr wissen.

  3. bauschlau

    Ach ja, damals, vor gefühlt 20 Jahren, als der Wochenmarkt noch auf dem Neumarkt war, da waren die Verhältnisse auch noch anders. Die Marktbetreiber mussten noch nicht konkurrieren gegen die Discounter an jeder Ecke. Das Neumarkt-Gelände war in meiner Erinnerung offen zur Herforder Straße und die Stadtbahn hielt noch vor dem Wochenmarkt. Heute ist der Markt versteckt hinter hohen Mauern. Auf Laufkundschaft braucht man dort mit Salat nicht zu warten.

  4. stefanoswitch

    Platz für einen Shoppingcenter mit 6-8 Stockwerken wäre ja hier.

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